Mama 2.0 - wie das Baby mit der Karriere kombinierbar ist

Eine bessere Vereinbarkeit von Karriere und Kind wird in Deutschland nicht nur von den betroffenen Frauen, sondern auch von vielen Politikern und der Wirtschaft gefördert. Wer heute Familie und Karriere unter einen Hut bringen will, braucht vor allem ein gutes Netzwerk.

mutter mit kind unter baum

Für viele werdende oder frischgebackene Mütter steht fest: Nach spätestens einem Jahr möchten sie in ihren Beruf zurückkehren. Die Working-Mom ist in den letzten Jahren vom Trend für viele zur Selbstverständlichkeit geworden. Doch so leicht wie sich die Entscheidung für eine schnelle Rückkehr in den Job und eine zufriedenstellende Karriere anhört, ist es meist nicht. Die Mama 2.0 blickt dabei oft ganz unterschiedlichen Herausforderungen entgegen. Zum einen ist die Vereinbarkeit von Baby und Business nicht leicht, zum anderen ist der Gegenwind nicht gering. Vor allem von Müttern, die in ihrer Rolle aufblühen und sich bewusst gegen die Rückkehr in den Beruf entschieden haben, sind die Vorurteile gegenüber den Frauen groß.

Dem sind sich auch Experten bewusst und betonen daher gern, dass es durchaus erlaubt ist, auf Abstand zu gehen. “Wer heute mit Kind Karriere machen möchte, braucht vor allem ein gutes, flexibles und zuverlässiges Netzwerk.”, so Martina Schmidt von BABYWISSEN.

Rechtzeitig um die Kinderbetreuung bemühen

Mütter, die schnellstmöglich in den Beruf zurückkehren möchten, sollten sich rechtzeitig um eine gute Kinderbetreuung kümmern. Hier gibt es sowohl auf dem Land als auch in der Stadt verschiedene Möglichkeiten, wobei gerade im urbanen Raum Kinderbetreuungsplätze rar sind. Schon nach der Geburt sollte daher die Anmeldung in einer ansässigen Kindertagesstätte erfolgen.

Wer sich eine individueller Betreuung wünscht, kann sich beispielsweise für die Tagesmutter entscheiden. Tageseltern übernehmen meistens die Betreuung der Kinder im Krippenalter, also von 0 bis 3 Jahre. Es werden bis zu 5 Kinder von einer Tagesmutter allein betreut. Der Vorteil der Tageseltern ist die Flexibilität. So wird die Betreuungszeit gern an den Bedürfnissen der Eltern ausgerichtet. In einer Kindertagesstätte gelten dagegen die offiziellen Öffnungszeiten.

Wichtig ist aber auch eine Not-Betreuungslösung. Gerade im Kleinkindalter sind Kinder oft anfällig für Infekte. Ein Au-Pair, die Großeltern oder auch ein Babysitter, der im Notfall einspringt, sind für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wichtig. Ein funktionierendes Netzwerk im privaten Umfeld fördert die Work-Life-Balance.

Home-Office schafft Erleichterung

Wurden Mütter in den vergangenen Jahren bei der Jobsuche oft noch benachteiligt, ist das heute anders Die Unternehmen sind auf gut ausgebildete Fachkräfte angewiesen. Entsprechend flexibel sind viele Chefs heute auch bei der Arbeitszeitgestaltung. So besteht in vielen Berufen die Möglichkeit der flexiblen Zeiteinteilung und der Arbeit im Home-Office.

So können am Abend oder am frühen Morgen noch kleinere Arbeiten erledigt werden, während der Nachwuchs schläft. Auch das Wochenende bietet sich dann beispielsweise an, um Arbeitszeit nachzuholen. Weiterhin kann die Arbeit im Home-Office auch dann ausgeführt werden, wenn das Kind beispielsweise krank ist.

Teamarbeit schafft Erleichterung

Gerade für Eltern kann sich ein intensiver Austausch mit den Kollegen lohnen. Ganz nach dem Motto “wir sitzen alle im gleichen Boot” ist  der Spagat zwischen Familie und Beruf am besten im Team zu bewältigen.

Das heißt, auch selbst einzuspringen, wenn das eigene Kind gut betreut wird und bei einem Kollegen das private Netzwerk vielleicht einmal nicht funktioniert. Verständnis und Zuversicht sind auch von Seiten der Arbeitgeber die wichtigsten Voraussetzungen, um junge Talente mit Nachwuchs im Betrieb zu halten.

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