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Viele Menschen leiden unter Haarverlust. Mit Haarverlust ist nicht das Ausfallen der Haare gemeint, da jeder täglich Dutzende Haare verliert.

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Vielmehr wird mit Haarverlust der Verlust der Fähigkeit des Körpers beschrieben, ausgefallene Haare zu regenerieren. Unabhängig von Geschlecht ist jeder Mensch von Haarverlust betroffen, doch macht er sich besonders bei Männern im mittleren und gehobenen Alter bemerkbar. Die Faktoren, die zum Haarausfall führen, sind vielfältig und können extern oder intern sein. Um effektiv gegen den Verlust von Haaren vorzugehen, gilt es also zunächst festzustellen, was der Auslöser der vermehrt ausfallenden Haare ist.

Interne Faktoren

Einer der häufigsten Gründe für Haarverlust ist auf die Gene zurückzuführen. Jeder Mensch bekommt von seinen Eltern die Gene mitgegeben, die das Wachstum der Haare beeinflussen. Besonders bei Männern kann es aufgrund der Gene vorkommen, dass schon in den Zwanzigern das Haar schüttern wird und vermehrt ausgeht. Aber auch die Psyche kann ein interner Faktor sein. Der so genannte androgenetische Haarausfall wird nicht von der Seele beeinflusst. Vielmehr vermuten Experten, dass emotionaler Stress der häufigste psychische Grund für Haarausfall ist. Auch mentale Krankheiten und Hormonumstellungen werden zu den internen Faktoren gezählt, die Haarausfall auslösen.

Externe Faktoren

Die Einnahme von medizinischen Präparaten ist einer der gängigsten externen Faktoren für das Ausfallen der Haare. Aber auch der Lebensstil hat starken Einfluss auf die Dichte der Haare. Rauchen, regelmäßiger Alkoholkonsum und ein ungesunder Lebensstil können Haarausfall beeinflussen. Aber auch eine schlechte Ernährungsweise und das dadurch entstehende Defizit verschiedener Stoffe, wie Mineralien und Vitamine werden als Grund für den Haarverlust beschreiben.

Wer gegen den Haarverlust vorgehen möchte, sollte also zunächst einen Arzt aufsuchen, um den Grund für den Verlust der Haare zu identifizieren. Mediziner können häufig schnell die auslösenden Faktoren identifizieren. Es ist besonders ratsam, einen Mediziner zu konsultieren, wenn eine falsche Medikation oder eine Krankheit als Auslöser vermutet wird.

Ist der Grund gefunden, gibt es verschiedene Möglichkeiten, um gegen Haarverlust vorzugehen. Je nach Diagnose, gibt es unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten. Es gibt durchaus verschreibungspflichtige Medikamente gegen den Verlust des Haupthaares, nur helfen diese hauptsächlich bei krankheitsbedingten Haarverlust. Werden die Gründe in der Psyche des Patienten vermutet, sollte eine Therapie in Erwägung gezogen werden, um Stress und emotionale Belastung zu reduzieren.

Natürlich besteht immer die Möglichkeit einer Haartransplantation. Diese werden meist in privaten Kliniken durchgeführt und es ist dringend zu empfehlen, Informationen über die unterschiedlichen Anbieter zu sammeln. Einige Anbieter im In- und besonders im Ausland, versuchen Profit aus der emotionalen Belastung des Haarverlustes zu machen, und sind nicht seriös.

Häufig kann man gegen Haarverlust vorgehen und diesen mit geeigneten Therapien verlangsamen. Doch nicht immer ist es möglich, gegen Haarausfall vorzugehen. So ist es am wichtigsten, sich nicht zu sehr durch den Haarverlust belasten zu lassen. Jeder Mensch ist einzigartig und man sollte sich nicht zu sehr auf das äußere Erscheinungsbild fixieren.

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Unsere Haare wollen manchmal einfach nicht, wie wir es gerne hätten. Dabei sind sie einer der wichtigsten Faktoren, wenn es um unser Aussehen geht.

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Fehlender Glanz, Fett oder Spliss ist da natürlich fehl am Platz. Viele haben darunter zu leiden und wissen gar nicht, wie sie dagegen vorgehen sollen. Uns ist das bewusst. Aus diesem Grund haben wir für Sie 5 Tipps für schönere Haare.

Hochwertige Haarpflegeprodukte benutzen

Gute Haarpflegeprodukte sind das A und O, wenn es um schöne Haare geht. Selbst Kritiker können nicht bestreiten, dass viele Produkte durchaus eine Wirkung auf unsere Haare haben. Allerdings ist es am besten, ausschließlich auf hochwertige Produkte zurückzugreifen. Schon allein aus dem Grund, da die Produkte nicht nur mit unseren Haaren, sondern auch mit unserer Haut in Verbindung kommen. Empfehlenswert sind beispielsweise die Haarpflegeprodukte von Kerastase. Die Marke hat sehr hohe Standards und überzeugt vor allem mit ihren Pflegeprodukten. Es ist beispielsweise möglich, mit einer dualen Anti-Haarverlust Haarpflege seine Haarfasern zu stärken. Diesbezüglich gilt es unter anderem Kerastase Resistance zu nennen. Vor allem bei beschädigtem und strapaziertem Haar ist das Mittel sehr hilfreich. Umso erfreulicher, dass es sowohl als Conditioner als auch als Shampoo erhältlich ist.

Seine Kopfhaut stärken

Unsere Kopfhaut ist in gewisser Hinsicht die Basis für unsere Haare. Fakt ist, dass eine gesunde Kopfhaut eine der Grundvoraussetzungen für schönes Haar ist. Sie sollten eine solche daher stets gewährleisten. Dazu bieten sich vor allem regelmäßige Massagen an. Eine Massage der Kopfhaut regt die Durchblutung an. Das wiederum hält unsere Talgdrüsen aktiv, was wichtig für ein gesundes Wachstum ist und Haarausfall vorbeugt.

Haare vor dem Waschen kämmen

Nach dem Waschen kämmt sich eigentlich fast jeder die Haare. Im Grunde macht es aber schon davor Sinn. Wer seine Haare vor der Haarwäsche gründlich durchbürstet, kann dadurch leichter Rückstände entfernen. Das trägt auch dazu bei, dass das Durchkämmen nach der Wäsche leichter fällt. Am besten ist es also, sowohl vor- als auch nach der Haarwäsche die Haare gründlich durchzukämmen. Nur so lässt sich schönes Haar auf Dauer erreichen. Aber Achtung! In nassem Zustand sollten Sie die Haare nicht kämmen, da sie dann um einiges schwächer sind. Das kann zu Haarbruch oder Spliss führen. Seien Sie also vorsichtig.

Für ausreichend Feuchtigkeit sorgen

Gesunde Haare brauchen Feuchtigkeit. Daran führt kein Weg vorbei. Glücklicherweise gibt es auch hierfür passende Haarpflegeprodukte. Es ist beispielsweise möglich, den Haaren mit speziellen Kuren mehr Feuchtigkeit zu verleihen. Ein Geheimtipp ist übrigens Olivenöl. Einige Tropfen nach dem Haarewaschen mit anschließender Massage wirken bezüglich der Feuchtigkeit Wunder. Vergessen Sie jedoch nicht, das Olivenöl einige Stunden nach dem Einwirken wieder auszuspülen.

Föhn nicht exzessiv verwenden

Nachdem wir unsere Haare gewaschen haben, greifen wir gerne zum Föhn. Das kann jedoch trockenes Haar begünstigen. Es ist daher in der Regel besser, seine Haare an der Luft trocknen zu lassen. Manchmal ist das zugegebenermaßen nicht möglich. Beispielsweise dann, wenn man es besonders eilig hat. Trotz dessen ist es besser, wenn Sie den Föhn nicht exzessiv nutzen. Zumindest nicht dann, wenn Sie genügend Zeit haben und darauf verzichten können.

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Hört man das Wort CBD denkt man daran das man "high" werden könnte, das ist Unsinn.

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CBD wird zwar aus weiblichen Hanfpflanzen gewonnen, die aber harmlos sind, sie enthalten kein THC. Nur THC macht süchtig, sonst wären CBD Kosmetik Artikel in Deutschland nicht zugelassen.

Mittelwelle findet man sie aber in Drogerien zu kaufen. Die Kosmetikindustrie setzt vermehrt auf CBD, weil es ein jetzt schon ein "Wundermittel" für die Haut ist und weil CBD Beauty & Kosmetik Produkte einen außergewöhnlich großen Pflegeeffekt für die Haut haben. So ganz nebenbei macht dieses CBD nicht nur eine schöne und strahlende Haut, es verbessert auch die Produktion der Talgdrüsen, wirkt antibakteriell und entzündungshemmend. Pickel haben keine Chance mehr.

Kosmetik mit CBD

Die Haut eines jeden Menschen, besonders die der Frauen, profitieren von dem Einsatz von CBD. Selbstverständlich wurden hier genügend Studien durchgeführt, sie fielen alle positiv aus. Das Beste ist aber, CBD wirkt der vorzeitigen Hautalterung entgegen und erschafft eine jugendlich strahlende Haut. Alle schädlichen freien Radikale werden bekämpft. Das Kollagen welches für eine straffe Haut zuständig ist, wird bei der Anwendung von CBD unterstützt und der Abbau so klein wie möglich gehalten. Das Ergebnis ist ein straffes, faltenfreies Hautbild. Mittlerweile gibt es zahlreiche Produkte in der Kosmetik Industrie. Das sind Anti-Aging Gesichtscreme, CBD Body Butter und auch CBD Fußpflegemittel.

CBD ist der neue Powerwirkstoff unserer heutigen Zeit. Der Argwohn gegen Hanf ist geschwunden, dafür ist jetzt die Zuversicht da, dass CBD wirkungsvoll in vielen kosmetischen Bereichen seine Anwendung findet. CBD kann aber nicht nur äußerlich als Creme angewandt werden, auch die Medizin hat die äußerst positiven Ergebnisse erkannt.

Es wird gern bei Schmerzen aller Art verschrieben, besonders bei Kopfschmerzen, Stress und Angstsymptomen. Besonders bei Stress hat sich CBD schon einen Namen gemacht und das im positiven Sinne. Oft reichen nur ein paar Tropfen auf den Mund, schon geht es dem Menschen wieder besser. Vielleicht findet man CBD Produkte noch nicht so einfach in jedem Kosmetikhandel, aber auf jeden Fall können Produkte dieser Art online bestellt werden.

Worauf sollte beim Kauf von CBD Produkten geachtet werden?

Ja, es ist eine Kosmetik, die ihrem Namen alle Ehre macht. Das war vor ein paar Jahren noch unvorstellbar. Hörte man das Wort CBD, dachte man an Rausch und Abhängigkeit. Aber wie schon erwähnt CBD hat keine THC Anteile und so auch keine berauschende Wirkung. Das Angebot im Netz ist mittlerweile groß, aber auch hier sollte man bei der Bestellung auf Qualität achten und der auf den CBD Anteil im Produkt achten, der relativ hoch sein sollte.

Gerade bei bestimmten Hautkrankheiten sollte der Gehalt hoch sein, für pflegende Cremes braucht es aber nicht unbedingt so zu sein. Noch wichtiger ist aber der Einheitsgehalt von CBD, dieser sollte bei 99 % liegen. Auch die anderen Inhaltsstoffe sollten wichtig sein, nachzulesen auf der Verpackung und bitte auch die Anwendungsvorschriften beachten.

Bei extremen Hautgeschichten kann man bei der Anwendung von CBD große Erfolge verbuchen und eine schnelle, oft dauerhafte Heilung. Gern wird in diesem Zusammenhang immer von der Schuppenflechte gesprochen. CBD wirkt durch das Eincremen auch noch positive auf das Immunsystem und die Beschwerden verschwinden in relativ kurzer Zeit. Es ist ein modernes Wundermittel in unserer heutigen Zeit.

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Für immer mehr Menschen gehören Massagen zum persönlichen Wohlfühl- und Präventionsprogramm.

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Wie genau Massagen auf den Körper wirken und warum Massagen auch für die Psyche wichtig sind, lesen Sie hier. 

Die Kunst der Massage gibt es wahrscheinlich, seit es Menschen gibt. Zumindest findet man Hinweise darauf in allen historischen Kulturen weltweit. Massiert wurde schon vor tausenden Jahren in Indien, China, auf Hawaii und bei den indianischen Ureinwohnern. Auch Römer und Kelten sind für ihre Badekulturen bekannt, wo sicher ebenfalls massiert wurde. Heutzutage gehören Massagen zur empfehlenswerten Gesundheitsprävention und zur Behandlung unterschiedlicher Leiden am Bewegungsapparat des Menschen.

Massagen haben verschiedene Wirkungen auf mechanischer, hormoneller, energetischer und psychologischer Ebene. So kommen sie inzwischen auch in der Behandlung psychischer Krankheiten wie Burnout und Depression zum Einsatz.

Was ist der Unterschied zwischen medizinischen Massagen und Wellnessmassagen?

Wir unterscheiden drei Bereiche der Massagearbeit: Erstens gibt es Medizinische Massagen („Schwedische Massage“), die vom Arzt verordnet und in einer Physiotherapiepraxis von staatlich geprüften Masseuren durchgeführt werden. Zweitens werden vielerorts in Spas, Wellnessanlagen und von Massagetherapeuten Wellnessmassagen angeboten. Letztere haben keinen direkten medizinischen Heilungsanspruch und dienen dem allgemeinen Wohlbefinden – was ebenso heilsam sein kann.

Auch Wellnessmassagen helfen bei Verspannungen. Sie basieren auf jahrtausendealten Massagetechniken aus vielen Kulturen der Welt. Bekannte Varianten sind die Ayurvedamassage, die Hawaiianische Massage, die Thaimassage, die chinesische Tuinamassage, die Balinesische Massage, die Fußreflexzonenmassage und die Aromaölmassage. Wellnessmassagen werden meistens mit mehr oder weniger Öl als Ganzkörper oder Teilkörpermassage gegeben. Man bucht sie in Spas, in Kosmetiksalons, in Wellnesshotels, in Saunaanlagen, bei einigen Heilpraktikern oder Gesundheitspraktikern und in spezialisierten Massagestudios.

Der dritte Bereich sind die erotischen Massagen bzw. Tantramassagen, aber das ist ein Thema für sich. In diesem Beitrag geht es um die Wirkung von Wellnessmassagen.

Was bewirkt die Wellnessmassage im Körper?

Lockerung des Körpers

Die unmittelbare Wirkung auf den Zustand unserer Muskulatur spürt man als Massagegenießer ganz schnell:  Verhärtungen werden weicher, Schmerzen lassen nach, die Durchblutung im Gewebe wirkt verbessert, auch der Fluss von Gewebsflüssigkeit zwischen einzelnen Zellen. Die Faszien, ein Bindegewebe, was alle Körperstrukturen umschließt, werden wieder flexibel. Die massierten Bereiche fühlen sich nach der Massage gleicht wärmer an, lockerer, entspannter und oft auch schwerer, weil die Muskeln loslassen können. Dauert die Massage lange genug für eine tiefe mentale Entspannung, so ähneln die Effekte auf die Gehirnströme jenen der Mediation. Diese Alphawellen sorgen für echte Erholung. Sanfte Hintergrundmusik unterstützt diesen mentalen Effekt.

Hormonelle Wirkungen

Schon nach einer 45-minütigen Massage verringert sich das Stresshormon Cortisol nachweislich, das fanden Forscher in den USA heraus. Zudem erhöht sich die Anzahl der Lymphozyten, die ein wichtiger Teil der Immunabwehr sind und den Körper nach Eindringlingen wie Bakterien, Viren und Giften scannen.

Man weiß inzwischen auch, dass Massagen die Produktion von Wohlfühlhormonen anregen wie Oxytocin. Dieses auch als Bindungshormon bekannte Hormon macht uns stressresistenter und ausgeglichener.

Energetische Anregung

In der chinesischen Medizin geht man von der Vorstellung aus, dass der Körper von Energiebahnen durchzogen ist, den Meridianen. Auf diesen befinden sich Akupunkturpunkte, die den Energiefluss fördern oder behindern können. Die Arbeit an Akupunkturpunkten ist inzwischen auch schon in der schulmedizinischen Schmerzbehandlung anerkannt.

Zudem finden sich in fernöstlichen Gesundheitslehren auch die Idee von sieben Energiezentren im Körper, den Chakren. Gesundheitstechniken wie das Yoga und Ayurveda arbeiten auch mit dieser Vorstellung von Energie im Körper. Mit den Massagen aus den fernöstlichen Traditionen werden bewusst Energieflüsse angeregt und gelenkt und blockierte Ströme wieder in Fluss gebracht.

Psychoaktive Effekte

In den letzten Jahren rücken die psychologischen Effekte von Massagen ins Bewusstsein der Schulmedizin. Seit den 1980er-Jahren kamen verschiedene Berührungsbehandlungen als Teil der alternativen Körpertherapien auf. Inzwischen bilden sie eine wertvolle nonverbale Ergänzung der klassischen gesprächsbasierten Psychotherapie. Im Körper sind Gefühle gespeichert, auch Traumata. So kann Körpertherapie ein Weg sein, um Traumas aufzulösen, zum Beispiel mit Somatic Experience.

Aber auch als Wohlfühlmassage im Stil einer LomiLomi-, Ayurveda- oder Esalenmassage hat eine Massage schon deutliche Wirkung auf die Psyche: Die Berührung hilft, den eigenen Körper wahrzunehmen, die eigenen Grenzen zu spüren, das Körperbild zu überprüfen. Die Haut ist unsere Körpergrenze und in ihr melden sogenannte Rezeptoren Reize wie Druck, Spannung, Vibration, Bewegung, Wärme usw.

Für die Bewertung eines Berührungsreizes als „angenehm“ ist das c-taktile Nervennetz zuständig. Dieses meldet bei sanfter und rhythmischer Berührung, wie man sie aus den Wellnessmassagen kennt, angenehme, wohlige Empfindungen ans Gehirn. So entsteht das Gefühl, in Geborgenheit zu baden, wenn man sich einer sanften Wellnessmassage hingibt. In Deutschland setzt Prof. Dr. Bruno – Müller-Oehrlinghausen Massagen bei der Behandlung von Depressiven ein. Zusammen mit der Körpertherapeutin Gabriele Mariell Kiebgis veröffentlichte er 2018 das Buch „Berührung“. Der Einsatz von psychoaktiven Massagen in der psychotherapeutischen Arbeit steht noch am Anfang, zeigt aber großes Potenzial.

Wann ist eine Massage sinnvoll? Und wann nicht?

Ganz klar: Massagen tun immer gut, wenn jemand die Lust darauf verspürt. Man spürt im Allgemeinen ja selbst, was man braucht. Und wenn man sich nach Berührung sehnt, ist eine Wellnessmassage ideal.
Und da zu einer guten Massage ein Vorgespräch gehört, kann die Behandlerin den Ablauf auf eventuell körperliche Hindernisse abstimmen. Es gibt nur wenige Gründe, die das ausschließen: Bei Krampfadern dürfen die Beine nicht massiert werden, nur sanftes Darüberstreichen ist in Ordnung. Natürlich massiert man nicht bei offenen Verletzungen oder frischen OP-Nähten. Auch nicht bei einem akuten Bandscheibenvorfall, der gehört in die Hände Ihres Orthopäden und Physiotherapeuten. Bei Schwangerschaft werden Massagen darauf abgestimmt, zum Beispiel wird in Seitenlage massiert und bestimmte Bereiche werden ausgelassen, um keine Wehen auszulösen. Im Falle einer Krebserkrankung sollte man unbedingt vorher den behandelnden Onkologen fragen, ob etwas gegen eine Massage spricht. Oft tut sie sogar sehr gut.

Wie oft kann man eine Wellnessmassage genießen?

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Die Frage, wie oft man sich eine Wellnessmassage gönnt, ist eine Frage des Geldbeutels. Da die Wirkung meist ein paar Tage anhält, wäre ein wöchentliches Intervall ideal, aber das können sich nur wenige leisten. Mit einer monatlichen Massage tut man auch schon viel für sich und die Gesundheitserhaltung.

Bei einer akuten Erschöpfungskrise oder einem psychologischen Tief empfiehlt sich auch eine Woche mit täglichen Massagen. Und natürlich auch als Belohnungswoche, um sich etwas zu gönnen oder als regelmäßige Prävention. Diesen Kur-Gedanken kennt man auch aus den Ayurvedakuren, wo tägliche Massagen Teil des Entgiftungsprogrammes sind.

Wie lange dauert eine Behandlung?

Viele Wellnessmassagen werden in Zeiteinheiten ab 30 Minuten für Teilbereiche des Körpers angeboten zum Beispiel den Rücken. Das bewirkt auch schon einiges auf der körperlichen Ebene von Muskelentspannung. Für echte tiefe Entspannung des gesamten Körper-Seele-Systems sollte man allerdings mehr Zeit investieren, denn in einer halben Stunde können die wenigsten Menschen abschalten. Zudem braucht es die Zuwendung an den ganzen Körper. Um auch mental in den Alphawellenzustand zu kommen und um die hormonellen Veränderungen anzuregen, sollte man mindestens 60 Minuten buchen, besser 90 Minuten. Bei manchen Anbietern sind sogar 120 Minuten möglich.

Woran erkenne ich eine gute Massage?

Wie bei allen Dienstleistungen gibt es sehr große Qualitätsunterschiede auch bei Massagen. Gute Arbeit hat ihren Preis und der ist berechtigt. Wenn eine Masseurin/ein Masseur im Fließbandbetrieb acht Massagen in acht Stunden geben müssen, und davon trotzdem kaum leben kann, leidet meist die Qualität.

Genug Zeit für den Kunden

Eine gute Massage wird in Ruhe vorbereitet und individualisiert gegeben. Zudem braucht es zwischen den Kunden Zeit, um den Raum und die Arbeitsmittel zu reinigen und für jeden Gast zu lüften. Entscheiden Sie sich im Zweifelsfall für die teurere Massage mit einer individuellen Behandlung und genug Zeit für Vorgespräch und Nachruhe.  

Die Chemie muss stimmen

Bei so viel Nähe ist natürlich das wichtigste, dass die Sympathie stimmt. Sie sollen sich ja vertrauensvoll den Händen der Masseurin, des Masseurs hingeben. Das geht nur, wenn Sie die Person sympathisch finden. Und ohne Sympathie kann sie auch eine technisch korrekte Massage nicht wirklich berühren. Da ein Foto auf einer Webseite oft wenig mit der Realität gemeinsam hat, suchen Sie sich am besten jemand, der sich auf seiner Webseite mit mehreren Fotos oder einem Video zeigt. So verhindert man eine böse Überraschung beim ersten Livekontakt. Gut sind auch immer Empfehlungen von jemand, der weiß, wie Sie ticken.  

Umgebung, Raum und Hygiene

Beim ersten Eintreten zeigt sich, ob Sie einen guten, aufgeräumten Eindruck von den Räumen haben. Ist es sauber? Sind die Handtücher frisch? Riecht es angenehm? Ätherische Duftöle födern die Entspannung. Wie sieht im Bad aus? Gefällt Ihnen der Raum? Die Dekoration ist zwar immer Geschmackssache, aber in einer passenden Umgebung lässt es sich leichter entspannen, als in einer, in der Sie sich nicht wohl fühlen. Und, ganz wichtig: Ist es warm genug?

Vorgespräch und individuelle Abstimmung

Vor jeder Massage ist ein kleines Gespräch wichtig, wo Sie nach Allergien gegen das Massageöl oder aktuellen Schmerzen befragt werden. Tut es gerade irgendwo weh? Was ist Ihnen in der Massage wichtig, geht es um ein allgemeines Entspannen oder um die Nackenverspannung von der Büroarbeit? Geht es Ihnen gerade super und Sie wollen das mit einer Massage feiern? Mit diesen Informationen kann die Masseurin das Programm auf den Kunden abstimmen. Auch nach der Massage sollte etwas Zeit sein, um sich in Ruhe anzukleiden und zu verabschieden.

Innere Haltung von Präsenz

Ihre Masseurin/ Ihr Masseur sollte von Anfang an Präsenz und Ruhe ausstrahlen. Die innere Haltung ist wichtig: Sie stehen im Mittelpunkt. Die Massagechoreografie sollte stimmig sein, die Reihen der massierten Körperteile logisch, also z.B. von den Füßen nach oben arbeiten oder anders herum. Fließende Übergänge. Die Masseurin / der Masseur sollten Sicherheit vermitteln. Das spürt man, denn man kann selbst erst dann gut loslassen, wenn das Gegenüber in sich klar und sicher ist. Die richtige innere Haltung macht eine präsente Berührung, die nicht kitzelt oder vage ist. Aber auch nicht zu dominant. Massage ist nonverbale Kommunikation, ein Miteinander entsteht, sodass die Berührung genau richtig dosiert ist.

Musik ist Teil der Massage

Ob im Spa, im Hotel oder im Massagestudio der Gesundheitspraktikerin: ruhige Musik ist bei Wellnessmassagen eigentlich immer ein elementarer Bestandteil. Idealerweise wird mit der Musik massiert, dass alles zusammen eine Gesamtkomposition ergibt. Musik ist sicherlich genauso Geschmackssache wie Dekoration, deshalb gibt es kein richtig oder falsch. Sie muss Ihnen gefallen. Wenn Sie Klavier nicht mögen, und die Masseurin hat gerade ihre Lieblings-Klaviermusik eingelegt, bitten Sie um andere Musik. Sonst können Sie nicht entspannen. Eine gute Masseurin wird immer auf Ihren Wunsch eingehen.

Wie kann ich selbst massieren lernen?

Es bereichert das Privatleben enorm, wenn man seine Lieben massieren kann: die Nackenmassage für den Partner nach einem Bürotag, eine beruhigende Fußmassage für das Schulkind oder die Ganzkörpermassage als Auftakt für Zeit zu Zweit – es gibt so viele Gelegenheiten. Für einen ersten Einstieg gibt es bundesweit zahlreiche Seminaranbieter, die Wochenend-Workshops oder kleine Ausbildungen anbieten, die über mehrere Tage oder Wochenenden gehen. Einfach mal starten und schauen, was einem liegt und wo man tiefer einsteigen möchte. Nur Mut! Seinen Lieben etwas Gutes zu tun ist nicht so schwer - mehr eine Frage der Übung, guter Anleitung und dem Vertrauen in die eigene Intuition.

Autor: Dagmar Thiemann, Indiva Massage Siegburg
Thema: Massagen – warum sie guttun und wie sie wirken
Webseite: https://www.indiva-massage.de

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Die Haut ist unser größtes Organ. Die Körperoberfläche (Hautfläche) erwachsener Menschen beträgt durchschnittlich 1,73 m². Sie wiegt in etwa 10 bis 14 kg.

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Das in dieser Fläche, der ein oder andere Mackel auftreten kann, ist nicht von der Hand zu weisen. Nicht selten sind rote Flecken die ersten Anzeichen, dass ein Geschehnis auftritt, das sich von einer gesunden Haut entfernt. Nervige Hektikflecken, Aknenarben,  bis hin zu juckenden roten Hautpartien im Gesicht – Freude bereiten sie uns selten.

Ein guter Concealer und ein deckendes Make up helfen da sicherlich für den Moment. Die Ursache für die roten Flecken im Gesicht lassen sich da dadurch jedoch nicht dauerhaft lösen. Wird die Haut, Abends nicht typgerecht gereinigt, sind Pickel, Unreinheiten, rote Flecke und dergleichen am nächsten Morgen verstärkt da. Ursächlich ist hier meistens die falsche Pflege und schlichtweg Unwissenheit. Hauttypgerechte Reinigung ist die Grundlage einer jeden guter Hautpflege. Diese besteht aus einer Reinigung, die die Haut von Schmutz, Talg  und abgestorbenen Hautschuppen säubert, Make up gründlich entfernt. Und einer passenden Zweitreinigung, dem Freshener oder Gesichtswasser. So gereinigt, ist die Haut porentief sauber und ein Entstehen von unliebsamen roten Flecken wird auf ein Minimum reduziert.

Um lästige rote Punkte im Gesicht wieder in den Griff zu bekommen, ist es sinnvoll die Ursache herausfinden. Erst dann können die passenden Pflegeprodukte und Tipps wirklich Abhilfe schaffen.

1. Rote Punkte durch Akne

Akne ist einer der häufigsten Gründe für unschöne Rötungen im Gesicht, als die meisten denken. Schuld daran ist meist eine hormonelle Umstellung, weshalb vor allem Teenager davon betroffen sind. Sie gilt weltweit als die Häufigste Hauterkrankung. Talgdrüsen produzieren in dieser Zeit zu viel Sekret, die Drüsen verstopfen und können sich anschließend leicht entzünden. Die Hautflora gerät ins Ungleichgewicht, der Hydro –Lipidmantel verschiebt sich. Die Folge: Lästige, schmerzhafte Papel, Pusteln und Mitesser. Handelt es sich um eine hormonell bedingte Akne, kann der Heilungsprozess bis zum 30. Lebensjahr dauern. Rote Flecken, Pickel und Pusteln sind dann noch immer sichtbar, ganz besonders um den Mund herum, am Kinn oder Rücken. Neben den hormonellen Schwankungen gibt es jedoch auch noch eine Reihe anderer Faktoren, die eine Akne auslösen und Pickel begünstigen können. Dazu zählen zum Beispiel verschiedene Medikamente, wie Kortisonpräparate und Psychopharmaka. Aber auch Milchprodukte und Zuckerkonsum kann eine Akne auslösen. Vorsicht ist geboten vor der Selbstbehandlung, vor allem mit dem Versuch, selber die Haut aus zu reinigen. Bleibende rote Flecken bis hin zu Pigmentverschiebungen können die Folge sein. Besser holt man sich den fachmännischen Rat von Hautpflegexperten ein.

2. Rote Punkte durch periorale Dermatitis

Jede/r  Frau/Mann die/der Wert auf gute Hautpflege legt, kann Opfer dieser Rötung werden. Die ersten Anzeichen sind meistens rote Pusteln rund um den Mund, manchmal auch im Augenbereich. Trockene Stellen, die weder jucken, noch ansteckend sind. Die Haut ist einfach nur überbelastet. Meistens durch zu reichhaltige Pflege, dauernder Wechsel an Cremes, weil das passende Mittel nicht gefunden wird. Die Haut schreit einfach  ganz laut SOS – Hilfe …. Hier hilft nur radikale Entwöhnung. Alles weg lassen, was die haut reizen könnte. Alles weg lassen, was zu weiteren roten Flecken, Pusteln führen könnte. Die Umstellungsphase dauert meistens so ca 10-14 Tage. Eine Zeit die unter Umständen richtig hart werden kann. Die Haut muss erst wieder lernen, ohne zugeführte Pflege, ihre Aufgabe, zu erfüllen. Deswegen ist hier Geduld und nochmals Geduld sehr wertvoll. Steht man diese Zeit durch, bildet sich die Dermatitis komplett wieder zurück. Auch hier gilt – eine computergestützte Hautdiagnose zeigt etwaige Schwachstellen auf und ebnet den Weg für eine adäquate Hautpflege.

3. Rote Punkte durch Rosacea

Über 4 Millionen Menschen in Deutschland leiden an einer überempfindlichen Haut, ganz besonders Frauen. Bei den meisten machen sich die Hautrötungen erst ab dem 30. Lebensjahr bemerkbar. Schuld daran sind eine Störung der körpereigenen Abwehr-mechanismen und eine fehlerhafte Steuerung der Blutgefäße. Im Normalfall sorgen unsere Nerven dafür, dass sich unsere Blutgefäße weiten (z.B. bei Hitze) oder verengen (z.B. bei Kälte). Bei Rosacea reagiert die Haut jedoch überempfindlich auf Reize, wie zum Beispiel Hitze und Kälte, Stress, Alkohol, bestimmte Käsesorten oder Kosmetik. Die Rosacea ist eine entzündliche, chronische Erkrankung der Gesichtshaut, die in Schüben verläuft. Sie beginnt mit Hautrötungen, der sogenannten Couperose. Dies sind kleine, erweiterte Gefäße meistens im Wangenbereich. Später können sich diese Gefäße noch mehr erweitern,  Bläschen, Knötchen und Gewebeneubildungen hinzukommen. Die Betroffenen leiden unter Juckreiz und Schmerzen, belastend ist außerdem die kosmetische Beeinträchtigung..

Eine wichtige Rolle spielt die Gesichtspflege. Damit die natürliche Hautbarriere in Takt bleibt, sollte man ab sofort auf seifenfreie, pH-neutrale Reinigungsprodukte setzen. Aggressive, alkoholhaltige Pflegeprodukte oder sehr fetthaltige Cremes sind dagegen tabu. Außerdem hohe Temperaturen, heißes Duschen, Saunagänge und scharfes Essen am besten meiden, um neuen Rosacea-Schüben vorzubeugen. Hautpflegeprodukte mit hochdosierten Hautbakterienstämmen bauen den irritierten Hautschutz wieder auf, stärken die Hautbarriere und können vorbeugend gegen neue Hautrötungen sein.. Wirkstoffe aus dem Reis können mildernd auf  die entzündlichen Hautprozesse wirken. Wichtig ist bei diesem Hautbild die konsequente typgerechte Hautpflege.

4. Rote Punkte durch Sonnenallergie

Eine Sonnenallergie ist genau genommen in den meisten Fällen gar keine richtige Allergie. Der natürliche Schutzmechanismus des Körpers vor UV-Strahlen versagt und dadurch entstehen Symptome wie juckende, brennende Haut und Blasen oder Quaddeln. Die Haut verfärbt sich, es erscheinen rötlichen Flecken (Hautrötungen). Die Haut kann anschwellen. Diese Rötung ist eine Überreaktion des Immunsystems, also keine richtige Allergie in dem medizinischen Sinne(Ausnahme: Photoallergische Reaktion). Stattdessen kann sich der Körper der Betroffenen nicht mehr ausreichend vor der Sonneneinstrahlung schützen. Normalerweise reagiert er mit einer verstärkten Produktion von Hautpigmenten auf das Sonnenlicht: Dieses Melanin lässt die Haut braun aussehen und schützt das Erbgut in den Zellen vor der schädigenden UV-Strahlung im Sonnenlicht, also die Ultraviolett-A- (UV-A) und Ultraviolett-B-Strahlen (UV-B). Bei einer Sonnenallergie ist dieser Schutzmechanismus der Haut beeinträchtigt.

Manche Experten sind der Ansicht, dass die häufigste Sonnenallergie (Polymorphe Lichtdermatose) durch freie Radikale, also reaktionsfreudige Sauerstoffverbindungen, entstehen kann. Sie empfehlen daher die Einnahme von sogenannten Antioxidantien („Radikalfängern“), um den Beschwerden einer Sonnenallergie vorzubeugen. Es zählen dazu etwa Calcium, Omega-3-Fettsäuren, Folsäure, Vitamin E und Beta-Carotin. Die Wirksamkeit von Antioxidantien konnte zwar wissenschaftlich noch nicht eindeutig nachgewiesen werden. Dennoch: Viele Betroffene berichten von einer Besserung der Symptome. Da wir hier keine Heilversprechen abgeben, bitte solche Therapieempfehlungen immer mit Ihrem Arzt besprechen.

Diese Aufzählung ist sicherlich nicht vollständig. Ich habe mich hier auf die häufigsten, möglichen Erscheinungsformen der roten Punkte konzentriert. Bestimmte Medikamente, Autoimmunerkrankungen können auch zu Flecken, Papeln, Pusteln führen. Wie immer ist hier der Hinweis richtig – holen Sie sich Rat bei Ihrem Arzt oder Heilpraktiker. Legen Sie jedoch besonderes Gewicht auf eine gesunde, frische, jugendlich erscheinende Haut, ist regelmäßiger Besuch in einem Kosmetikinstitut Ihres Vertrauens unerlässlich für Ihre Hautgesundheit.

Autor: Christine Tontsch
Thema: Rote Punkte auf der Haut
Webseite: https://www.meso-nuernberg.com