Jede Frau durchläuft in ihrem Leben drei Zeitalter.

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Die erste von der Geburt bis zur Pubertät. Die zweite beginnt mit der ersten Blutung, dem Eintritt in das fruchtbare Lebensalter, und endet mit der letzten Blutung. Die Menopause als dritte Lebensphase, wird von vielen Frauen aber auch als Verlust der Jugend, erlebt.

Die ersten Anzeichen der Wechseljahre schleichen sich heimlich in unseren Alltag und fallen zunächst gar nicht auf. Der Beginn der Wechseljahre bis zur letzten Regelblutung kann sich bis zu 10 Jahre hinweg ziehen. Bereits mit Ende Dreißig finden Eisprünge im Zyklus nicht mehr regelmäßig statt, folglich fällt kontinuierlich der Progesteronspiegel nach unten. Daher zeigen sich die ersten Symptome der beginnenden Wechseljahre als verkürzte Monatszyklen, stärkere Regelblutungen oder verstärkte PMS Beschwerden. Immer stärker kommt die Hormonbalance aus dem Gleichgewicht.

Zum Beginn der Wechseljahre steigt der Östrogenspiegel im Körper an, dies kann zu  berührungsempfindliche Brüste, Aufgedunsen sein, Zwischenblutungen, Hautunreinheiten und verminderte Libido führen.  Weitere Vorboten der Wechseljahre kann aber auch ein Östrogenmangel sein, und sich als Antriebsschwäche, Hitzewallungen, trockene Haut und Scheidentrockenheit bemerkbar machen. Dieses Hormon-Chaos geht nicht immer spurlos vorbei. Frauen können sich äußert nervös fühlen oder unter Stimmungsschwankungen leiden. Oft reagiert man emotionaler als gewollt, Wut schießt plötzlich in einem hoch und kurz darauf ist man in Tränen aufgelöst. Dafür braucht es nicht viel Grund.  Diese Ausprägungen fallen bei jeder Frau sehr individuell und unterschiedlich stark ausgeprägt aus. Bio-identische Hormone können bei diesen Beschwerden Linderung und Ausgleich im Hormonhaushalt schaffen.

Viele Wechseljahrbeschwerden gehen eher auf hormonelle Schwankungen als auf einen Hormonmangel zurück, denn auch die Schilddrüse ist als ein weiteres Hormonorgan in den Wechseljahren stark beansprucht und involviert. Die Schilddrüsenhormone wirken eng mit den Steroidhormonen der Geschlechtsorgane zusammen. So erschweren Schilddrüsenfehlfunktionen die Behandlung von klimakterischen Beschwerden. Erregungszustände, Beklemmungsgefühle oder Schlafstörungen, können ebenso von der Schilddrüse ausgehen.

Phytoöstrogene aus Nahrungspflanzen wie der Granatapfel, Soja, Leinsamen, Sesam und Beeren sorgen für  hormonellen Ausgleich in den Wechseljahren.

Um möglichst gelassen und beschwerdefrei diese Lebensveränderung durch die Wechseljahre zu erleben, kann eine Ernährungsumstellung mit ausgewogener Ernährung und Vollkornprodukten, sowie viel Bewegung und Optimismus beitragen, schließlich bleibt keine Frau von den Wechseljahren verschont.

Autor: Ingrid Gaßner
Thema: Anzeichen Wechseljahre der Frau - Prämenopause Symptome
Webseite: https://ingrid-gassner.de