Im Sommer wird das gemeinsame Abendessen gern nach draußen verlegt. Grillen ist in Deutschland ausgesprochen beliebt, wobei längst nicht mehr nur Würstchen und Steak auf dem Grill landen, sondern auch zahlreiche Beilagen.

mann grillt wuerstchen

Doch auch wenn die Deutschen als Grillnation schlechthin gelten, passieren auch hier immer wieder Fehler. Die meisten Grillfehler wiederholen sich in jeder Saison. Das liegt unter anderem daran, dass sie sich seit Generation wahrhaft wacker als Empfehlung halten. Dabei schaden sie dem Geschmack und Grillgenuss eher als dass sie diesem nutzen. Darüber hinaus haben sie auch kaum etwas mit gesundem Grillen zu tun. Wir fassen in diesem Artikel die häufigsten Grillfehler und ihre Folgen für den Grillgenuss zusammen:

Zu viel Grillkohle

Es passiert sehr häufig, dass einfach zu viel Grillkohle verwendet wird. Wenn sich die Glut wie ein roter Teppich im gesamten Grill verteilt, ergeben sich daraus direkt mehrere Schwachstellen. Zum einen hängt natürlich die Intensität der Hitze erheblich mit der Kohlemenge zusammen. Das heißt: Umso mehr Kohle sie verwenden, desto heißer wird der Grill. Das schadet vor allem dem Fleisch, das dadurch trocken und im ungünstigsten Fall auch schwarz wird. Ist der Grill voller Grillkohle lassen sich zudem keine Bereiche einrichten, die lediglich dem Warmhalten dienen.

Im besten Fall beschränkt sich die Grillkohle auf eine Hälfte des Grills. Der Rest bleibt frei und dient dann dem Warmhalten. Am Rand der Glut können außerdem Lebensmittel abgelegt werden, die nicht so heiß gegrillt werden sollten. Hierzu gehören Grillkäse, aber auch Gemüse. Auch wer indirekt grillen möchte, ist auf die Einrichtung dieser beiden Zonen angewiesen.

Vom Kühlschrank auf den Grill

Gerade wenn es warm ist, werden Fleisch und Wurst gern so lange wie möglich im Kühlschrank gelassen und wandern dann häufig direkt von diesem auf den Grill. Doch auch das sollte möglichst vermieden werden. Wird das Fleisch direkt auf den Tischgrill gelegt, hat es eine Kerntemperatur von etwa 8 Grad Celsius. Durch die extreme Hitze des Tischgrills wird das Äußere des Fleischs sehr schnell heiß. Anders sieht es jedoch im Inneren aus. Es dauert lange, bis das Fleisch wirklich gar und damit verzehrfertig ist.

Um das zu vermeiden, sollte das Fleisch einige Zeit vorher aus dem Kühlschrank genommen werden. Hat es eine Kerntemperatur von zum Beispiel bereits 18 Grad Celsius, wird es viel schneller gar. Außerdem wird so vermieden, dass das Äußere verbrennt.

Bier gehört ins Glas, nicht auf den Grill

Das frische Bier aus Bierzapfanlage in der Hand, ist die Versuchung natürlich groß, bei der einen oder anderen Flamme auch direkt damit zu löschen. Doch genau das sorgt nicht, wie gern behauptet wird, für ein tolles Aroma, sondern ist in vielerlei Hinsicht ein Fehler. Zum einen kühlt das Bier die Glut nämlich viel zu drastisch ab. Zum anderen sorgt das Bier dafür, dass die Marinade gründlich vom Fleisch gewaschen wird und damit fehlt dann natürlich auch der typische Geschmack. Es gibt aber noch eine Schwachstelle, die nicht zu vergessen ist. Durch das Löschen mit dem Bier wird Asche aufgewirbelt. Diese setzt sich schnell auf Fleisch und Wurst ab und würde damit dann eben auch mit verzehrt werden.

Nach dem Grillen ist bekanntlich vor dem Grillen und so sollte direkt nachdem alles zubereitet wurde, der Rost auch wieder gereinigt werden. Das gelingt am besten mit einer Grillbürste. Noch über der heißen Glut fahren Sie mehrmals mit der Grillbürste über den Rost. Dadurch können sich Rückstände lösen. Doch auch bevor Sie das nächste Mal Fleisch auf den Grill legen, müssen Sie den Grillrost noch einmal reinigen. Legen Sie das Fleisch wieder auf den schmutzigen Grill, konfrontieren Sie Ihr Grillgut in erster Linie mit Bakterien. Zum anderen werden Fleisch und Beilagen aber auch den Geschmack des alten Grillguts annehmen.

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