Die Familienplanung an sich ist, auch wenn sich das Paar schon gefunden hat, bereits aufregend und zugleich schwierig genug. Trotzdem geht gerade mit dieser Zeit oft auch die Schaffung eines gemeinsamen und eigenen Lebensraums einher. Denn der Wunsch nach einer Familie und einem Zusammenleben treibt den Wunsch nach dem Eigenheim.

haus architektur

Doch bevor hier der Bau beginnen kann, müssen wichtige Grundsatzentscheidungen getroffen werden: Eine Wohnung oder ein Haus? Ein Einfamilienhaus oder besser gleich ein Zwei- oder Mehrfamilienhaus für die Eltern? Wie steht es um die Lage und die Finanzierung? Welche Bauart wird bevorzugt – Fertighaus oder Massivhaus? Solche und unzählige weitere Fragen quälen Eltern und Paare bei der Verwirklichung ihres Traums vom Eigenheim. Wir versuchen, sie zu beantworten.

Die unterschiedlichen Bauweisen

Häuser und auch Wohnungen bzw. Wohnblöcke können aus verschiedenen Materialien gebaut werden. Während bei sämtlichen Immobilien immer ein Materialmix zugegen ist, lässt sich der Großteil der Baumaterialen stets auf ein bestimmtes Medium verlagern. Mit Massivhäusern ist hier beispielsweise ein hoher Anteil an Stein bzw. an keramischen Materialien gemeint. Die Häuser bestehen aus Mauern und Stahlbetondecken, das Dach bzw. der Dachstuhl wiederum größtenteils aus Holz. Bei Fertighäusern ist das anders, hier ist der Holzanteil dominant, weil auch die Wände und Decken aus Holz gebaut sind. Das zieht trotz vieler Gegenbeweise immer noch das Vorurteil nach sich, dass Fertighäuser weniger „massiv“ seien.

Dabei liegt die Fertigbauweise seit Jahren im Trend! Denn entgegen ihrer Vorurteile sind viele davon überzeugt. Das liegt an den vielen Vorteilen, welche die Bauweise mit sich bringt. Viele davon sind direkt mit dem Werkstoff Holz verbunden. Beispielsweise ist Holz ein biologischer CO2-Speicher, weshalb Besitzer von Fertighäusern das Klima verbessern. In Zeiten der Klimaerwärmung ist das ein treibender Faktor. Doch selbst ohne diesen würde das Fertighaus immer populärer: Holz ist nämlich ein idealer Baustoff hinsichtlich der mechanischen und thermischen Eigenschaften. Es isoliert gut und ist sowohl auf Zug als auch Druck stabil. Zudem ist es leichter als Stahl oder Beton.

Finanziell gibt es keinen klaren Sieger

Gerade der letztgenannte Vorteil ist übrigens ausschlaggebend dafür, dass Fertighäuser aus Holz gebaut sind. Durch das geringe Gewicht und die vielen, schnellen und flexiblen Montagemöglichkeiten lassen sich große Teile eines Holz-Fertigbaus im Werk vormontieren und erst vor Ort auf der Baustelle zu einem Ganzen zusammensetzen. Damit liegt der Hausbau ein Stück näher an der Massenproduktion und sinkt im Preis. Trotzdem muss ein Fertighaus nicht immer einen direkten Kostenvorteil gegenüber einem Massivhaus bieten. Entscheidend sind jedoch die Gesamtkosten des Projekts. Trotz eines höheren Anschaffungspreises bietet das Fertighaus hier dank kürzerer Bauzeit eine attraktive Option.

Ein- oder Zweifamilienhaus?

Lieber ein Ein- oder Zweifamilienhaus bauen? Diese Entscheidung lässt sich unabhängig von der Bauweise treffen und sollte nur von der Nutzung abhängen. Ziehen die Eltern mit ein? Sind die Kinder älter und möchten evtl. eine eigene Wohnung bei den Eltern? Soll aus Gründen der finanziellen Sicherheit eine Wohnung zum Vermieten vorhanden sein? Braucht es bald Platz für die Selbstverwirklichung/Selbstständigkeit? Wenn ja, ist ein Zweifamilienhaus anzuraten – insofern sich die höheren Baukosten und der Mehraufwand in Sachen Planung und Zeit stemmen lassen.

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