Ihnen sind in letzter Zeit Ungewöhnlichkeiten bei Ihrem Schlafrhythmus aufgefallen. Sie wachen mehrmals nachts auf, haben Schwierigkeiten, einzuschlafen, Ihnen fallen den ganzen Tag lang immer wieder die Augen zu oder Sie werden von einem ganz bestimmten Traummuster verfolgt?

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In allen Fällen sollten Sie der Ursache auf den Grund gehen. Ein erholsamer Schlaf ist eines der wesentlichen Dinge, die der Mensch braucht, weshalb mit Schlafstörungen nicht zu scherzen ist. Schon die kleinsten Veränderungen in unserem Leben können zu einer Schlafstörung führen. Welche das sein können, möchten wir Ihnen genauer erläutern. 

Veränderungen im Alltag sowie Krankheiten beeinflussen den Schlaf

Die Liste möglicher Faktoren, die zu Schlafstörungen führen, ist lang. Sie lässt sich jedoch grob in Unterkategorien aufteilen. Generell lässt sich auch zwischen vorübergehenden Schlafstörungen und langfristigen Problemen unterscheiden. Vorübergehende Schlafstörungen werden in der Regel von Stress im Beruf und Privatleben geleitet und legen sich oftmals von alleine, wenn der Stressfaktor sich wieder verringert. Beobachten Sie Ihre Schlafstörungen allerdings schon seit längerer Zeit, können diese der Grund für eine Krankheit sein.

Wir möchten Ihnen die häufigsten Ursachen einmal aufzeigen:

  • Psychiatrische Krankheiten

    Wer unter psychiatrischen Krankheiten wie zum Beispiel Depressionen, Demenz, Angststörungen oder Alkoholabhängigkeit leidet, hat nicht selten sehr starke Probleme damit, durchzuschlafen. Betroffene wachen oft mehrmals in der Nacht auf, was zu einem unterbrochenen Schlafrhythmus und entsprechend weniger Erholsamkeit im Alltag führt.
  •  Drogen und Medikamente

    Während viele Menschen gerne ein Glas Wein vor dem Schlafen trinken, um das Einschlafen zu erleichtern, ist ihnen dabei nicht bewusst, welche Auswirkungen das eigentlich wirklich auf den Schlaf hat. Die Erholsamkeit des Schlafes wird dadurch um ein wesentliches verringert, auch wenn Sie das Gefühl haben, schneller einschlafen zu können. Am nächsten Tag fühlt man sich in der Regel dennoch schlapp und nicht richtig ausgeschlafen. Schlimmere Auswirkungen können jedoch von gewissen Medikamenten kommen. Lesen Sie die Packungsbeilagen von Medikamenten, sind Schlafstörungen eine der am häufigsten auftretenden Nebenwirkungen. Den schlimmsten Fall zeigen einige spezielle Schlafmittel auf, die anstatt zu helfen, noch schlimmeres bewirken, indem sie zur Abhängigkeit und noch schlechterem Schlaf führen. Sie sollten immer erst mit einem Arzt sprechen, bevor Sie sich für ein Schlafmittel entscheiden.
  • Krankheiten im Gehirn

    Krankheiten, die im Gehirn entstehen, so wie Epilepsie, Parkinson oder ein Schlaganfall können zu einer erhöhten Tagesmüdigkeit führen. 
  • Andere Krankheiten

    Es gibt eine ganze Reihe weiterer Krankheiten, die den Schlaf stören können. Dazu zählen unter anderem Schilddrüsenerkrankungen, Krebserkrankungen und Nebennierenerkrankungen.
  • Atmungsstörungen

    Das Phänomen des Schnarchens ist auf nächtliche Atmungsstörungen zurückzuführen, von denen weltweit etliche Menschen betroffen sind. Dahinter stecken Atempausen. Diese führen dazu, dass der Schlaf aufgrund von Weckreaktionen und Stressreaktionen unterbrochen und gestört wird. 
  • Umgebung und Gewohnheiten beim Schlaf

    Nach einem Umzug, einem Umbau oder gar im Urlaub kann es vorkommen, dass Sie plötzlich schlechter schlafen. Dies kann auf einfache Gründe, wie ungewohnten Lärm, anderer Lichtverhältnisse oder auch Temperaturen zurückgeführt werden. Auch unregelmäßige Schlafenszeiten aufgrund von Schichtarbeit und der Verzehr großer Mahlzeiten vor dem Schlafengehen sind ausschlaggebend für schlechten Schlaf.

Hilfsmitteln, um wieder richtig schlafen zu können

Damit Sie in kurzer Zeit wieder Ihren Schlafrhythmus normalisieren können, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten zur Behandlung. Es gibt viele natürliche Heilmittel, die Sie wieder zu einem gesunden und angenehmen Schlaf führen können. Dabei handelt es sich in der Regel um beruhigende Mittel. Sie sollten wie bereits erwähnt allerdings immer erst mit einem Arzt sprechen, bevor Sie zu einem Schlafmittel greifen, um sicherzustellen, dass dies Ihnen wirklich langfristig helfen kann. Eine andere Möglichkeit sind einfache Schlaftabletten. Diese sollten Sie nur dann nutzen, wenn Sie nur vorübergehende Schwierigkeiten mit dem Schlafen haben. Langfristig stellen diese keine Lösung dar.

Sie können es auch alleine ohne jegliche Hilfsmittel versuchen, Ihren Schlafrhythmus wieder zu stabilisieren. Halten Sie zum Beispiel für längere Zeit kontinuierlich Ihre Einschlaf- und Aufstehzeiten ein. Dadurch erstellen Sie Ihren eigenen Schlafrhythmus. Eine andere Option, die vor allem dann hilft, wenn Ihre Schlafzeiten ordentlich durcheinander gebracht worden sind, ist der Schlafentzug. Quälen Sie sich einmalig dadurch, 24 Stunden lang wach zu bleiben, um am nächsten Tag zu üblichen Zeiten schlafen zu gehen. Auf diese Weise können Sie sich hart an hart wieder an einen gewöhnlichen Schlafrhythmus gewöhnen.

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