Ratgeber Lifestyle

Natur pur liegt voll im Trend

Wer hätte gedacht, dass zentimeterdicke Tischplatten mit großer Maserung und in ungleicher Form heutzutage als Küchentisch „in“ sind. Oder, dass Hocker, Schemel, oder Obstschalen aus massivem Holz die noch so nobel und moderne Wohnungseinrichtung ergänzen und zieren? Der Trend lautet "back to the natur" - zurück zur Natur!

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Diese Leidenschaft ist allgegenwärtiger denn je. In kaum einer modernen Wohnung findet man nicht mindestens ein Element, welches vor Natürlichkeit und Ursprünglichkeit nur so protzt. Ob es in sanitären Bereichen oder in der Küche ist. Im Schlafzimmer oder in Wohn- und Arbeitszimmern. Die Lebensqualität durch natürliche, gesunde oder auch einfach formschöne Materialien zu erhöhen steht im Fokus bei heutigen Wohnungseinrichtungen. Und in puncto gesund wählen immer mehr Menschen Materialien in ihren eigenen vier Wänden, die möglichst ohne viel Chemie und konzentrierter Belastungen von Giftstoffen sind. Für Allergiker bleibt grundsätzlich in der Regel nur ein Weg, um sich und seine Wohnung vor Schadstoffbelastungen zu schützen: Zurück zur Natur und zu natürlichen Rohstoffen und schließlich auch unbelastete Baustoffe zurückzugreifen.

Natur pur unter den Füßen

Holz ist sicherlich nach wie vor eine der häufigsten Grundmaterialien für einen natürlichen Fußbodenbelag. Allerdings rücken im Zeitalter des Umweltbewusstseins andere, gleichwertige und nachhaltigere Materialien dem Produkt Holz ganz schön auf die Pelle. Dazu gehört an vorderster Front wohl derzeit das Bambusparkett. Es ist zu 100 Prozent natürlich und ungemein nachhaltig. Bambus ist schön anzusehen, strahlt schon beim ersten Blick Natur pur und Eleganz aus und ist erstaunlicherweise extrem robust. Gleichzustellen mit Buchenholz, oder auch Fichte und Nussbaum, ist Parkettboden aus Bambus ebenso empfindlich wie auch stabil und widerstandsfähig. Das Einzige, was Bambus nicht gut verträgt, ist stehende Nässe.

Zwar kann der Boden tatsächlich eine geringe Menge an Feuchtigkeit aufnehmen, da er trotz Versiegelung immer noch atmungsaktiv bleibt. Doch, was zu viel ist, ist zu viel und zu viel Nässe ist nun mal der Tod eines jeden Bodens aus Holz, Kork oder eben Bambus. Wenn es allerdings um Nachhaltigkeit zu 100 Prozent geht und einem äußerst umweltschonenden Gedankengut, ist Bambus der absolute Spitzenreiter. Denn kein anderes Naturprodukt für diese Zwecke kann Bambus gänzlich auch nur annähernd das Wasser reichen. Bambus wächst schon beim ersten Schnitt am gleichen Tag nach und das in einem rasanten Tempo gleich mehrere Zentimeter.

Elegant und edel

Besonders in Badezimmern sind Marmorelemente immer mehr im Kommen. Vor wenigen Jahren noch galt Marmor als verpönt, konservativ und protzig. Mittlerweile hat sich das Bild des natürlichen Gesteins in sanitären Anlagen wieder geändert und wir immer häufiger genutzt. Marmor ist edel, besticht durch schlichte Eleganz und Anmut. Ein polierter Marmortisch als Waschtisch beispielsweise ist in jedem Bad automatisch ein Hingucker. Sind die Armaturen ebenso edel ausgewählt, wird aus einem noch so spröde und langweilig scheinenden Bad ein römischer Badetempel aus alten Zeiten.

Marmor gibt es in den unterschiedlichsten Färbungen und Variationen. Wichtig ist, dass er von hoher Qualität sein sollte, damit er auch zeit seines Lebens Freude bereitet. Marmor ist wie fast alle Steinböden ideal als Bodenbelag, wie auch als Wandvertäfelung und Co. für Allergiker. Marmor in Eingangsbereichen auszulegen sollte bedacht werden, denn Kratzspuren beim Eintreten lassen sich nicht vermeiden. Dagegen hilft dann nur noch ein Abschleifen des Bodens in regelmäßigen Abständen. Aus hygienischer Sicht ist Marmor sehr gut anwendbar, da sich dieser Stein sehr gut reinigen lässt. Das Einzige, was Marmoroberflächen nicht vertragen, ist Säure. Zitronen auf einer Marmorarbeitsfläche aufzuschneiden wäre fatal und würde sofort die ansonsten so robuste Oberfläche zerstören.

Holz wohin man schaut

Nach wie vor wird Holz mit am häufigsten benannt, wenn es um edle und schöne Materialien aus der Natur geht. Holztische, Stühle, Bänke, Türen, Betten, Wände und Decken. Es gibt fast nichts, was man nicht mit oder durch Holz tun oder verändern kann.

Holz an sich ist allerdings in keinster Weise nachhaltig, da egal welche Holzart man auch wählt, diese viel Zeit benötigt, um zur geeigneten Schnitt- und Fällhöhe heranzuwachsen. Da blutet dem ein oder anderen schon tüchtig das Herz, wenn eine Fichte nach 25 Jahren schließlich bei stattlicher Höhe gefällt wird, um später Tische, Schränke oder Ähnliches aus ihr herstellen zu können. Baumschulen und Baumkulturen können nicht so schnell nachgepflanzt werden, wie der Bedarf an Holz wächst. Der Rohstoff aus der Natur wird dann anderweitig, aus anderen Ländern, Regionen und Landschaften hergeschafft. Den Tribut zahlt am Ende immer die Natur.

Ein Nussbaum beispielsweise benötigt bei guter Pflege und optimalen Verhältnissen fast 20 Jahre, um überhaupt eine für die Produktion und Verarbeitung angemessene Dicke und Größe zu erreichen. Holz ist schön und strahlt Gemütlichkeit und Natürlichkeit aus, doch, wer auf Nachhaltigkeit setzt, sollte auf andere Materialien zurückgreifen.



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