Ratgeber Lifestyle

Immer häufiger ist von Nachhaltigkeit die Rede. Es gilt, die Umwelt zu schonen und sie für die nachfolgenden Generationen zu erhalten. Viele verlockende Angebote verleiten im Gegensatz dazu zum unüberlegten Handeln. Mode wird zu sagenhaft günstigen Preisen angeboten. Da ist schnell ein Kleidungsstück gekauft und genauso schnell wieder weggeworfen. Diese Vorgehensweise belastet nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt. Gegen diese Handlungsweise tritt das Upcycling als eine neue Bewegung an. Slow Fashion und DIY – das Selbermachen – gehören dazu.

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Jeder kann Upcycling betreiben, aus alt neu machen und Kleidung, die ungetragen im Schrank hängt, aufpeppen. Mit einem Schuss Kreativität macht das sogar Spaß. Vor allem sind diese Kleidungsstücke später Unikate, die kein anderer hat. Wer seine alte Kleidung sinnvoll verwendet, kann zum Trendsetter werden.

Was ist eigentlich Nachhaltigkeit?

Fakt ist, dass etwas geschehen muss, wenn wir die Umwelt retten wollen. Eine Trendwende muss eingeleitet werden, um Schluss zu machen mit dem steigenden Meeresspiegel und dem Plastikmüll im Meer. Die natürlichen Ressourcen müssen geschützt werden. Das gelingt, wenn weniger Müll erzeugt und das Vorhandene besser ausgenutzt wird. Das bedeutet auch, weniger zu konsumieren und nicht bei jedem vermeintlichen Schnäppchen zuzuschlagen.

Nicht jede Mode mitmachen

Heute Pink, morgen Grau, übermorgen Camouflage? Die Mode ist schnelllebig und launisch wie der Wind. Im Jahr 2016 haben die Deutschen 64 Milliarden Euro für Kleidung ausgegeben. Fast Fashion ist durch preiswerten Kauf, Wegwerfen und schnellen Neukauf geprägt. Billig, trendstark und modisch aktuell – wer nachhaltig handeln will, muss umdenken. Gerade diese Denkweise kurbelt die Industrie an, Mode immer günstiger zu produzieren und Farbe oder Stoffe zu verwenden, die auf Dauer die Umwelt belasten.

Ein Umdenken bedeutet Klasse statt Masse. Eine Abkehr von vielen preiswerten Stücken zugunsten qualitativ hochwertiger Mode, an der wir lange Freude haben, trägt zu weniger Müll und zu mehr Nachhaltigkeit bei. Auch diejenigen, die nur über ein schmales Budget verfügen, können mitmachen, indem sie sich in den Second-Hand-Läden umschauen. Das Stöbern dort macht nicht nur Spaß, sondern birgt für Käufer so manche Schätze, was momentan voll im Trend liegt. Naturmaterialien sind angesagt. Wer auf Nachhaltigkeitssiegel wie textiles Vertrauen achtet, kauft Kleidung ohne Schadstoffe und schont die Umwelt.

Upcycling – wie geht das?

Upcycling bedeutet, das Vorhandene aufzuwerten und aus alt neu zu machen. Das, was sonst im Müll landen würde, kann weiterverwendet werden. Das Schöne daran ist, dass wir damit echte Unikate zaubern. Man vermeidet Abfälle und trägt zu einer geringeren Neuproduktion bei, wenn Fantasie und Kreativität zusammenspielen, um beispielsweise aus einer Hose mit aufgescheuerten Beinen einen Rock zu nähen oder aus einer alten Jeans noch eine Mütze basteln. Aus getragener Kleidung, die schon einige Schadstellen aufweist, lässt sich noch wunderbare Mode für unsere lieben Kleinen schneidern.

So könnt ihr alte Kleidung aufwerten

Ihr näht gerne? Das macht Spaß und hilft, Müll zu vermeiden. Ihr solltet Stoffreste nicht wegwerfen, denn daraus könnt ihr Mode in Patchwork-Optik, aber auch trendstarke Einkaufsbeutel zaubern. Manch kleiner Stoffrest ist schnell zu einem Shirt für Kinder oder zu einem Bikini verarbeitet. Voilà! Das hat wirklich kein anderer. Habt ihr erst damit angefangen, alte Kleidung oder Stoffreste wiederzuverwerten, dann werden ihr mmer neue Ideen gewinnen.

Mit Nadel und Faden

Jeder kann nähen lernen. Statt in neue Klamotten solltet ihr in eine Nähmaschine investieren und nähen lernen. Was ihr sonst noch braucht, sind Schneiderschere, Nahttrenner, Maßband und ein paar Schnittmuster, um aus alten Kleidungsstücken etwas Neues zu machen. Ist das Oberteil zu eng geworden, dann setzt an den Seiten kontrastfarbige Streifen aus einer alten Bluse ein. Ist ein Kleidungsstück im Gegenzug zu weit geworden, da ihr abgenommen habt, dann macht es enger. Sind die Beine der alten Jeans zerrissen oder aufgerieben, dann greift ruhig zur Schere und macht eine Shorts daraus. Gefällt euch ein T-Shirt nicht mehr, da ihr es schon viele Jahre getragen habt, dann verziert es mit Stickereien oder Applikationen.

nadeln und garn

Tolle Anregungen für Hobbyschneider

Selbst Schneidern kann richtig viel Spaß machen. Braucht ihr auch hier Ideen, werdet ihr in Blogs und Magazinen im Internet fündig. Aus einer alten Bluse könnt ihr einen Schal machen. Aus einem alten T-Shirt werden noch Schuhputztücher. Nehmt euch die Zeit und stöbert im Kleiderschrank. Sicher werdet ihr irgendwelche „Schrankleichen“ finden, die ihr schon lange nicht mehr getragen habt, die sich aber aufwerten und in neuem Glanz erstrahlen lassen können. Macht aus zwei alten Teilen eines.

Zu schade zum Wegwerfen

Wer Kinder hat weiß, dass zu klein gewordene oder abgewetzte Kleidungsstücke direkt danach schreien, zu topaktueller Kinderkleidung umgearbeitet zu werden. T-Shirts werden kleiner gemacht, aus alten Röcken werden freche Minis für Mädchen genäht, aus einem zu eng gewordenen Sommerkleid wird noch ein Kleidchen für die Tochter. Ist die Jeans im Bund zu eng geworden? Das Problem lässt sich schnell durch einen keilförmigen Schnitt und einen kleinen Riegel Stoff mit einer Schnalle im Rückenbereich lösen.

Ein Fleck auf der Hose, der sich nicht entfernen lässt? Macht nichts, denn mit einer Applikation, mit Spitze oder mit etwas Glitter können solche Mängel auf charmante Weise ausgemerzt werden. Alte Männerhemden sind es noch wert, Bluse zu sein, indem die löchrigen Stellen durch Spitze oder durch Stoff von einer alten Bluse ersetzt werden.

Nähen kann Spaß machen

Überlegt euch, was sich bei euren alten Sachen auf charmante Weise miteinander kombinieren lässt. Zaubert aus alten Blusen oder T-Shirts ein Top in Patchwork-Optik oder eine witzige Tasche. Ihr solltet allerdings darauf achten, dass alles sauber vernäht wird. Das Projekt gelingt nur, wenn ihr eine sorgfältige Verarbeitung berücksichtigt. Beginnt zuerst mit einem Tuch aus dem Rückenteil einer alten Bluse, das ihr umsäumt. Traut ihr euch mehr zu, dann näht Miniröcke aus alten Hosen oder Tops aus alten T-Shirts. Auch Platzdeckchen oder Stuhlkissen lassen sich aus alter Kleidung nähen.

modeideen

Auf Harmonie kommt es an

Ihr solltet darauf achten, dass die verwendeten Materialien gut miteinander harmonieren. Ihr solltet nur Materialien miteinander kombinieren, die nicht verfärben können und gut in der Maschine waschbar sind.

Sogar stark verschlissene Kleidung muss kein hoffnungsloser Fall sein. Sie lässt sich noch gut für Applikationen oder zu Haarbändern verarbeiten.

Kleine Ursache – große Wirkung

Wer alte Kleidung aufwertet, sieht keineswegs aus wie aus dem Müll gezogen, sondern wie aus dem Ei gepellt. Es kommt nur darauf an, die Materialien charmant miteinander zu kombinieren und alles gut zu verarbeiten, sodass es noch eine Weile hält. Genaue Ideen und Anregungen könnt ihr im Freebook „Fashion-DIY Upcycling“ von YouTuberin und Modebloggerin Eliza Schwarz finden.

 

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