Gartenarbeit entspannt, besonders nach einem anstrengenden Tag. Man ist an der frischen Luft, und arbeitet mit den Händen statt am Schreibtisch zu sitzen. Umgraben, Unkraut jäten, Blumen pflanzen, all das erdet und bringt wieder in die Mitte. Wenn man nach einiger Zeit das eigene Obst oder Gemüse erntet, dann ist es auch etwas ganz Besonderes. So bekommt man einen ganz anderen Bezug zu den Lebensmitteln.

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Doch so gesund und ausgleichend die Gartenarbeit ist, es gibt doch einige Verletzungsgefahren, die die Freude verleiden können. Mit etwas Aufmerksamkeit und einigen wenigen Hilfsmitteln kann man aber die meisten Gefahrenquellen ausschalten.

Stolperfallen vermeiden

Eine Gefahr geht häufig von Gartenschläuchen und Gartengeräten aus, die auf dem Rasen liegen. Gerade wenn Kinder herumtoben, sollte man besonders aufpassen. Schnell bleibt man hängen, stolpert und kann sich beim Fallen verletzen. Daher sollte man Gartengeräte immer gleich nach dem Gebrauch wegräumen und sie nicht im Gras liegen lassen. Gartenschläuche sind meist grün und können daher leicht übersehen werden. Bei ihnen sollte man darauf achten, dass man eine Abrollvorrichtung benutzt, damit der Schlauch relativ straff ist und nicht verschlungen auf der Wiese liegen bleibt.

Handschuhe benutzen

Wenn man keine Gartenarbeit gewohnt ist, bekommt man schnell Blasen an den Händen, wenn man Hacken oder Gartenscheren eine Weile benutzt. Arbeitshandschuhe schützen die Hände nicht nur vor Blasen, sondern auch vor Schnittverletzungen. Man kann sich schnell an abgebrochenen Ästen, an rostigen Nägeln, Drähten oder anderen Kleinteilen verletzen.

Manche Pflanzen sind sehr wehrhaft und hier schützen Arbeitshandschuhe ebenfalls. Brennnesseln sind dabei noch relativ harmlos, aber schon schmerzhaft. Einige Pflanzen wie die beliebte Thuja können Hautausschläge verursachen. Die harten Stacheln von Disteln oder die Dornen der Brombeeren können zu blutenden Wunden führen, die sich entzünden können.

Überdies schützen die Handschuhe auch vor Schmutz und die Hände sind schnell wieder sauber.

Festes Schuhwerk tragen

Natürlich ist es verlockend, in den Hausschuhen oder Flipflops in den Garten zu gehen und ein wenig zu werkeln. Aber man sollte dieser Versuchung widerstehen und feste Schuhe tragen. So schützt man sich gut vor Verletzungen. Schnell kann einem ein abgesägter Ast oder ein Gartengerät auf den Fuß fallen, man übersieht einen Stein oder tritt aus Versehen auf eine kleine Hacke, die man übersehen hat.

Aufpassen beim Rasenmähen

Da beim Mähen kleine Steine und Äste hochgeschleudert werden können, sollte man vorab den Rasen absuchen, denn die herumfliegenden Gegenstände können Menschen verletzen. In jedem Fall sollte der Rasenmäher ausgeschaltet werden, wenn man sich entfernt und eine kurze Pause macht.