Weg vom typischen Stadttrubel, ein ganz besonderes Gefühl der Unabhängigkeit und eine gezielte Entschleunigung.

In der Natur lassen sich die Akkus aufladen, aber weil der nächste Supermarkt und das nächste Kiosk typischerweise weit entfernt sind, sollte man sich darauf adäquat vorbereiten. Wenigstens auf die Essentials ist zu achten, sonst wird es mindestens anstrengend, wenn nicht gar gefährlich.
Geschützt in der Natur übernachten
Im Wald ist man, abgesehen von seinen Mitreisenden, auf sich allein gestellt. Empfehlenswert ist daher, sich vorab mit einigen simplen Erste-Hilfe-Kniffen darauf vorzubereiten. Falls doch einmal etwas passiert, einem selbst oder den Begleitern, lässt sich so zumindest eine adäquate Erstversorgung gewährleisten. Ebenso wichtig ist der Schlafplatz, der einerseits ausreichend Platz bieten, aber andererseits leicht und kompakt zu transportieren sein muss. Bei der Wahl eines geeigneten Zelts sollte man sich daher vorab überlegen, wie viele Personen tatsächlich darin schlafen werden. Ein Schlafsack gehört ebenfalls mit auf die Reise. Außerhalb des Sommers empfehlen sich zudem noch wahlweise eine Luftmatratze oder Isomatte.
Kleidung und wichtige Accessoires
Outdoor-Kleidung muss allen voran funktional sein. Auch hier hängt viel von der Jahreszeit ab, aber selbst in den Frühlings- und Sommermonaten sollte zumindest an regenfeste Kleidung gedacht werden. Genauso wichtig sind robustes Schuhwerk und natürlich die nötige Wechselkleidung. Außerhalb vom Sommer ist auf das "Zwiebelprinzip" zu achten: Statt nur einem einzigen dicken Pullover, sollten also mehrere Schichten Kleidung übereinander gezogen werden, da sich so die Körperwärme besser konservieren lässt.
Außerdem braucht es natürlich wichtige kleine und große Accessoires. Ein BIC Feuerzeug ist ein Must-have, um Feuer zu machen. Außerdem sollten sich ein Kompass, eine Taschenlampe und leichtes Kochgeschirr im Rucksack befinden. Überlebenswichtig ist zudem, immer ausreichend Trinkwasser mit sich zu führen. Parallel dazu sollte man wenigstens einen Satz Wasserfilter oder alternativ Reinigungstabletten einpacken: Im Notfall kann so unreines Wasser gefiltert beziehungsweise gereinigt und zum Trinken genutzt werden. Da der Handyempfang im Wald ausfallen kann, empfiehlt es sich zudem eine physische Karte mitzunehmen und wichtige Punkte darauf vorab zu markieren.
Notfallausrüstung und praktische Extras
Ein Erste-Hilfe-Set ist zwangsläufig notwendig. Abseits der schon genannten Taschenlampe und des Feuerzeugs, sollte außerdem ein Multifunktionswerkzeug oder gutes Taschenmesser eingepackt werden. Insekten- und Sonnenschutz sind vor allem im Frühling und Sommer essentiell. Selbiges gilt für Zeckenzangen, denn Zecken sind in Stadtgebieten eine Ausnahme, in der Natur aber Normalität.
Weitere Utensilien verschaffen vor allem zusätzlichen Komfort. Sofern im Rucksack noch Platz vorhanden ist, könnte man zum Beispiel ein kleines Kissen, eine Decke und einen Campingstuhl oder eine Sitzunterlage einpacken. Eine Stirnlampe ist ebenfalls praktisch, vor allem wenn man auch in der Nacht unterwegs sein möchte. Ebenso wichtig: Die Natur gilt es zu respektieren, Müll wird also mitgenommen und später entsorgt.
Korrekt vorbereitet, kann das Outdoor-Abenteuer nicht nur eine schöne Erinnerung und ein echtes Erlebnis, sondern auch dem mentalen Wohlbefinden förderlich sein. Kürzlich kam eine Studie nämlich zu dem Schluss, dass allein schon die Geräusche in Waldgebieten beim Menschen positive Emotionen hervorrufen.
Thema: Die wichtigsten Essentials für Outdoor-Abenteuer und Camping
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