Schnelles Wachstum ist im Scale-up-Bereich keine Seltenheit. Aber es ist auch kein Selbstläufer. Hinter jeder Umsatzverdreifachung, hinter jedem neu gewonnenen Marktanteil steht eine Organisation, die wirklich funktioniert.

Und hinter einer funktionierenden Organisation stehen Menschen – Menschen, die nicht nur kompetent sind, sondern die mitdenken, mitentscheiden und es persönlich nehmen, wenn etwas nicht läuft.
Bradley Mundt, Gründer und CEO von PLAN-B NET ZERO, beschreibt seinen Ansatz beim Aufbau des Unternehmens mit einer klaren Priorität: Charakter vor Qualifikation. Nicht weil Fachwissen unwichtig wäre – sondern weil es das Falsche ist, das sich nicht ersetzen lässt.
Was kein Lebenslauf zeigt
Fähigkeiten lassen sich erwerben. Wer heute noch keine Kenntnisse im Energierecht hat, kann sie sich aneignen. Wer noch keine Erfahrung mit digitalen Plattformprozessen mitbringt, kann sie aufbauen. Was sich nicht erlernen lässt, ist echte Überzeugung. Die Bereitschaft, für eine Sache einzustehen, auch wenn es unbequem wird. Das Gefühl echter Verantwortung für ein Ergebnis. Die innere Energie, die entsteht, wenn jemand morgens nicht ins Büro kommt, weil er muss – sondern weil er will.
Mundt formuliert es direkt: Er sucht Menschen, die widersprechen, wenn sie glauben, dass etwas falsch läuft. Nicht aus Eigensinn, sondern aus echtem Interesse am Ergebnis. Wer nur nickt, ist für ein Unternehmen im Wachstum weniger wertvoll als jemand, der reibt – weil er wirklich dabei ist. Konstruktiver Widerspruch ist für Mundt kein Störfaktor. Es ist eines der deutlichsten Zeichen dafür, dass jemand tatsächlich mitdenkt.

Ein Team, das weiß, wovon es spricht
Diese Haltung spiegelt sich in der Zusammensetzung des Führungsteams unmittelbar wider. Markus Schunk, als COO verantwortlich für den operativen Betrieb, bringt mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Energie- und Telekommunikationsbranche mit. Steven Rohner, CTO, verfügt über tiefe Expertise in daten- und KI-gestützten Systemen. Georg Hinrich Büsch, verantwortlich für das Finanzwesen, ist zertifizierter KI- und Qualitätsmanager. Chris Burkert, Director Sales, war mehr als 15 Jahre in der Energiebranche tätig, bevor er zu PLAN-B NET ZERO stieß.
Das ist kein Zufallsteam. Es ist das Ergebnis einer klaren Überlegung: Ein Gründer, der eine Branche von außen betrachtet, braucht keine Bestätiger. Er braucht Menschen, die ihm sagen, was er nicht weiß – und die gleichzeitig Lust haben, gemeinsam einen anderen Weg zu gehen. Mundt bringt die Vision und die Überzeugung, dass etwas grundlegend anders möglich ist. Die Führungskräfte um ihn herum bringen das Wissen darüber, wie es geht. Das ist keine Hierarchie – das ist eine Partnerschaft.
Vertrauen als Organisationsprinzip
Was diesen Ansatz in der Praxis trägt, ist gegenseitiges Vertrauen. Bei PLAN-B NET ZERO haben intensive gemeinsame Offsite-Momente mehr Gewicht als ein permanenter Kalender voller Pflichttermine. Die Beziehung zwischen Führung und Team beschreibt Mundt als freundschaftlich und direkt – aber gleichzeitig klar und professionell. Keine künstliche Distanz, aber auch keine Unschärfe bei Verantwortlichkeiten.
Das klingt nach einer einfachen Formel. In der Praxis ist es eine der schwierigsten Balancen, die eine wachsende Organisation halten muss. Zu viel Nähe verlangsamt Entscheidungen. Zu viel Distanz macht Engagement rein transaktional. PLAN-B NET ZERO hält diese Balance bewusst klein: ein überschaubares Führungsteam mit klaren Zuständigkeiten, kurzen Wegen und Entscheidungen, die nah an den Menschen liegen, die sie umsetzen. In einem Umfeld, das schnelle Anpassung und echte Eigenverantwortung braucht, ist das kein Komfort – sondern eine Notwendigkeit.
Der strukturelle Vorteil gegenüber dem Konzern
PLAN-B NET ZERO wächst in einem Markt, der von Schwergewichten dominiert wird. E.ON, RWE, EnBW: Konzerne mit zehntausenden Mitarbeitenden, tief verwurzelten Strukturen und langen Entscheidungswegen. Gegen diese Strukturen zu wachsen gelingt nur, wenn das eigene Team schneller, klarer und engagierter arbeitet als die Konkurrenz.
Das ist kein Ressourcenvorteil. Es ist ein Haltungsvorteil. Ein Team, dem Ergebnisse wirklich wichtig sind, entscheidet schneller, lernt schneller und korrigiert Fehler schneller. Ein Team, das seine Arbeit als reinen Job begreift, tut das nicht. Genau darin liegt der strukturelle Vorteil eines Scale-ups – und er entsteht nicht durch Organigramme oder Bonusprogramme, sondern durch Personalentscheidungen, die den Menschen vor den Lebenslauf stellen.
Wer mitbaut, bleibt
Mundts Überzeugung lässt sich so zusammenfassen: Bau ein Team, dem das Ergebnis wirklich wichtig ist – und vieles andere ergibt sich von selbst. Das ist keine Motivationsformel. Es ist eine operative Haltung, die in der Zusammensetzung, der Struktur und der Arbeitsweise von PLAN-B NET ZERO täglich sichtbar wird.
Fähigkeiten kann man suchen und finden. Jemanden, dem es wirklich wichtig ist, findet man seltener. Und man erkennt ihn nicht am Lebenslauf, sondern daran, wie er über Probleme spricht, für die es noch keine Lösung gibt. Wer solche Menschen findet, sollte sie weder durch Bürokratie noch durch Gleichgültigkeit verlieren.
Dass PLAN-B NET ZERO in weniger als zwei Jahren von einer Idee zu einem der am schnellsten wachsenden GreenTech-Scale-ups der DACH-Region geworden ist – mit rund 100.000 Kunden und über 4.000 Vertriebspartnern – ist auch das Ergebnis dieser Überzeugung.
Thema: Menschen vor Lebensläufen: Bradley Mundts Ansatz beim Teamaufbau bei PLAN-B NET ZERO









