Kommen sie in unser Team, so liest man in Bewerbungstexten. Damit soll etwas von besonderem Wert ausgedrückt werden.

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Firmen locken damit und möchten Qualität vortäuschen. In Teams geht es niemals um Täuschung. - Und tatsächlich sind Teams, wenn sie etwas besonders sind, erstrebenswert. Auf keinen Fall mit einer Arbeitsgruppe zu verwechseln. In Teams findet man Alleskönner, Nörgler, Ausgleicher, Diskutierende, Witzbolde, Besserwisser, Integrierer, Außenseiter, Sündenböcke, Helfer, Schüchterne, Draufgänger, Störer, Schweigsame, Leiter, also normal menschlich vorkommende Typen. Wie soll das zusammen passen? Das Besondere in Teams ist, dass sie eine gemeinsame Vision haben, ein Ziel, die Einsicht zu einer Ordnung, zum Wohl eines Ganzen, es geht um Verbindlichkeit, um dauerhafte kollegiale Partnerschaft. Wir sprechen vom Teamgeist. Dabei könnte uns Ferrari einfallen oder der Ruder Achter, vielleicht die Fußball Europameisterschaft, als Dänemark ausgeschieden ohne Chance war und nachnominiert wurde und Otto Rehagel Europameisterschaft gewann. Die Sprüche für sich allein bewirken nichts. Denken wir an die Deutsche Bahn. Die Bahn kommt, hieß die Werbung damals.  Es hat nichts bewirkt. Die Bedürfnisse der Fahrgäste sind nicht befriedigt worden.

Teams sind effektiver in dem was sie leisten, natürlich nur, wenn die Klugen n der Mehrzahl sind. Wie findet sich also ein Team? Was macht ein Team aus? Wie soll sich der einzelne darin wiederfinden? Was ist also dran, an den Bayern, dass sie zwanzig Jahre lang Meisterschaften gewinnen? Warum gewinnt eine Schulklasse sieben Jahre hintereinander den Preis für Jugend forscht? Wie gelingt es über zwanzig Jahre eine Gruppe aus Lehrern und Schulleitern zu einer lernenden, selbst bezahlten Einheit zu bewegen?

Solche Teams können kommunizieren, haben keine Autoritätsprobleme oder Schwierigkeit mit der Rollen- und Leitungsakzeptanz, Beziehungsprobleme werden konstruktiv gelöst, sie gehen mich abweichenden Meinungen tolerant um, haben Mut zu Wahrscheinlichkeitsentscheidungen, vermeiden Zeit, Leistungs- und Konkurrenzdruck, nutzen Aufgaben und Erhaltungsrollen, haben eine Ausgewogenheit mit Systematischen und Intuitiven Mitgliedern beachtet und üben Konfliktbearbeitungsmethoden regelmäßig ein. Schätzen externe Fachkompetenz.

So kommt es zu einer natürlichen Energie, die harmonisieren und einen Flow erzeugen kann, der eine Glückserfahrung bewirkt. Gegenseitige Ergänzung, gemeinsame Zielrichtung und Effizienz ergeben eine innere und äußere positive Dynamik. Wenn man sie fragt, könnte die Antwort lauten: „Es ging einfach durch uns durch und wir wussten, was zu tun war“. Etwa einem guten Zweck zu dienen und  etwas wirklich Höheres anzuerkennen. Außerdem haben wir die vorkommenden, familiär geprägten Verhaltensmuster, die man unbewusst automatisch in Gruppenzusammenhängen wiederholt, analysiert und  besprochen. Eigentlich eine therapeutische Arbeit, die manchmal auch eines Fachmannes von außen bedurfte.

Kurz gesagt, Teams brauchen eine Philosophie für ihre Entwicklungsmöglichkeiten!

  • Partnerschaftliche Kollegialität. > Abwendung von Gewalt- und Machtstreben.
  • Leitungs- und Rollenzuschreibung. > Verzicht auf Abwertungen
  • Konfrontation und Feedback. >   Verhinderung von Konfliktvermeidung
  • Verbindlichkeit von Verabredung > Ohne heimlichen Manipulationsstrategien
  • Lebenslanges Lernen >  Kein Irrglaube jemals ausgelernt zu haben
  • Ein Ort für Spaß und Freude > Trennung von Miesmachern und Störern
  • Ein Platz für emotionale Intelligenz > Neues Verhalten darf ausprobiert werden
  • Möglichkeit zur Klärung >  Chaotisches denken ohne Zensur ist erwünscht

Das ist der Stoff, der Teamspirit, aus dem sich die Philosophie begründen und ständig weiter entwickeln lässt.

Der Einzelne ordnet sich aus freien Stücken den Teamzielen unter. Die Aufgaben werden in ihrer Bedeutung nicht gegeneinander abgewogen. Für das Ziel ist alles wichtig. Beispiel Formel 1: Der Fahrer im Cockpit  steht in der Öffentlichkeit, und wenn der Monteur den Reifen nicht anbringt, geht der Sieg verloren. Und die Verwaltung, Bürokräfte, Packer, Transporteure, Ingenieure bekommt man nie zu sehen. Beispiel Tour de France: Bei der Tour de France zeigt sich der Teamgedanke deutlich. Einige Fahrer,  Schlepper genannt, kommen nie in den Genuss die Tour zu gewinnen, sie helfen den sprintstarken Kollegen uneigennützig zum Sieg. Ebenso bei einer Segelregatta, ein bestes Team, bei gleichen Bootstypen, wird gewinnen. Alter, Herkunft, Beruf, Kultur und Geschlecht spielen keine Rolle.

Ob Beatles, Kelly Familie oder ABBA, auch dort werden Erfolge durch Engagement, Verzicht, Ausdauer und gemeinsame Zielvorstellungen ermöglicht. Die Bündelung und der achtsame Umgang mit Energien, prägen wesentlich den Erfolg mit.

Noch etwas kennzeichnet Teams. Sie sind leistungsbereit, aufopferungsvoll, haben eine Steh Auf Mentalität, (Resilienz) und sie feiern und belohnen sich.   

Autor: Dieter Loboda, Päd. Psychotherapeut
Thema: Was kennzeichnet ein erfolgreiches Team?
Webseite: https://mac-koblenz.jimdofree.com

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