Die Haut ist unser größtes Organ. Die Körperoberfläche (Hautfläche) erwachsener Menschen beträgt durchschnittlich 1,73 m². Sie wiegt in etwa 10 bis 14 kg.

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Das in dieser Fläche, der ein oder andere Mackel auftreten kann, ist nicht von der Hand zu weisen. Nicht selten sind rote Flecken die ersten Anzeichen, dass ein Geschehnis auftritt, das sich von einer gesunden Haut entfernt. Nervige Hektikflecken, Aknenarben,  bis hin zu juckenden roten Hautpartien im Gesicht – Freude bereiten sie uns selten.

Ein guter Concealer und ein deckendes Make up helfen da sicherlich für den Moment. Die Ursache für die roten Flecken im Gesicht lassen sich da dadurch jedoch nicht dauerhaft lösen. Wird die Haut, Abends nicht typgerecht gereinigt, sind Pickel, Unreinheiten, rote Flecke und dergleichen am nächsten Morgen verstärkt da. Ursächlich ist hier meistens die falsche Pflege und schlichtweg Unwissenheit. Hauttypgerechte Reinigung ist die Grundlage einer jeden guter Hautpflege. Diese besteht aus einer Reinigung, die die Haut von Schmutz, Talg  und abgestorbenen Hautschuppen säubert, Make up gründlich entfernt. Und einer passenden Zweitreinigung, dem Freshener oder Gesichtswasser. So gereinigt, ist die Haut porentief sauber und ein Entstehen von unliebsamen roten Flecken wird auf ein Minimum reduziert.

Um lästige rote Punkte im Gesicht wieder in den Griff zu bekommen, ist es sinnvoll die Ursache herausfinden. Erst dann können die passenden Pflegeprodukte und Tipps wirklich Abhilfe schaffen.

1. Rote Punkte durch Akne

Akne ist einer der häufigsten Gründe für unschöne Rötungen im Gesicht, als die meisten denken. Schuld daran ist meist eine hormonelle Umstellung, weshalb vor allem Teenager davon betroffen sind. Sie gilt weltweit als die Häufigste Hauterkrankung. Talgdrüsen produzieren in dieser Zeit zu viel Sekret, die Drüsen verstopfen und können sich anschließend leicht entzünden. Die Hautflora gerät ins Ungleichgewicht, der Hydro –Lipidmantel verschiebt sich. Die Folge: Lästige, schmerzhafte Papel, Pusteln und Mitesser. Handelt es sich um eine hormonell bedingte Akne, kann der Heilungsprozess bis zum 30. Lebensjahr dauern. Rote Flecken, Pickel und Pusteln sind dann noch immer sichtbar, ganz besonders um den Mund herum, am Kinn oder Rücken. Neben den hormonellen Schwankungen gibt es jedoch auch noch eine Reihe anderer Faktoren, die eine Akne auslösen und Pickel begünstigen können. Dazu zählen zum Beispiel verschiedene Medikamente, wie Kortisonpräparate und Psychopharmaka. Aber auch Milchprodukte und Zuckerkonsum kann eine Akne auslösen. Vorsicht ist geboten vor der Selbstbehandlung, vor allem mit dem Versuch, selber die Haut aus zu reinigen. Bleibende rote Flecken bis hin zu Pigmentverschiebungen können die Folge sein. Besser holt man sich den fachmännischen Rat von Hautpflegexperten ein.

2. Rote Punkte durch periorale Dermatitis

Jede/r  Frau/Mann die/der Wert auf gute Hautpflege legt, kann Opfer dieser Rötung werden. Die ersten Anzeichen sind meistens rote Pusteln rund um den Mund, manchmal auch im Augenbereich. Trockene Stellen, die weder jucken, noch ansteckend sind. Die Haut ist einfach nur überbelastet. Meistens durch zu reichhaltige Pflege, dauernder Wechsel an Cremes, weil das passende Mittel nicht gefunden wird. Die Haut schreit einfach  ganz laut SOS – Hilfe …. Hier hilft nur radikale Entwöhnung. Alles weg lassen, was die haut reizen könnte. Alles weg lassen, was zu weiteren roten Flecken, Pusteln führen könnte. Die Umstellungsphase dauert meistens so ca 10-14 Tage. Eine Zeit die unter Umständen richtig hart werden kann. Die Haut muss erst wieder lernen, ohne zugeführte Pflege, ihre Aufgabe, zu erfüllen. Deswegen ist hier Geduld und nochmals Geduld sehr wertvoll. Steht man diese Zeit durch, bildet sich die Dermatitis komplett wieder zurück. Auch hier gilt – eine computergestützte Hautdiagnose zeigt etwaige Schwachstellen auf und ebnet den Weg für eine adäquate Hautpflege.

3. Rote Punkte durch Rosacea

Über 4 Millionen Menschen in Deutschland leiden an einer überempfindlichen Haut, ganz besonders Frauen. Bei den meisten machen sich die Hautrötungen erst ab dem 30. Lebensjahr bemerkbar. Schuld daran sind eine Störung der körpereigenen Abwehr-mechanismen und eine fehlerhafte Steuerung der Blutgefäße. Im Normalfall sorgen unsere Nerven dafür, dass sich unsere Blutgefäße weiten (z.B. bei Hitze) oder verengen (z.B. bei Kälte). Bei Rosacea reagiert die Haut jedoch überempfindlich auf Reize, wie zum Beispiel Hitze und Kälte, Stress, Alkohol, bestimmte Käsesorten oder Kosmetik. Die Rosacea ist eine entzündliche, chronische Erkrankung der Gesichtshaut, die in Schüben verläuft. Sie beginnt mit Hautrötungen, der sogenannten Couperose. Dies sind kleine, erweiterte Gefäße meistens im Wangenbereich. Später können sich diese Gefäße noch mehr erweitern,  Bläschen, Knötchen und Gewebeneubildungen hinzukommen. Die Betroffenen leiden unter Juckreiz und Schmerzen, belastend ist außerdem die kosmetische Beeinträchtigung..

Eine wichtige Rolle spielt die Gesichtspflege. Damit die natürliche Hautbarriere in Takt bleibt, sollte man ab sofort auf seifenfreie, pH-neutrale Reinigungsprodukte setzen. Aggressive, alkoholhaltige Pflegeprodukte oder sehr fetthaltige Cremes sind dagegen tabu. Außerdem hohe Temperaturen, heißes Duschen, Saunagänge und scharfes Essen am besten meiden, um neuen Rosacea-Schüben vorzubeugen. Hautpflegeprodukte mit hochdosierten Hautbakterienstämmen bauen den irritierten Hautschutz wieder auf, stärken die Hautbarriere und können vorbeugend gegen neue Hautrötungen sein.. Wirkstoffe aus dem Reis können mildernd auf  die entzündlichen Hautprozesse wirken. Wichtig ist bei diesem Hautbild die konsequente typgerechte Hautpflege.

4. Rote Punkte durch Sonnenallergie

Eine Sonnenallergie ist genau genommen in den meisten Fällen gar keine richtige Allergie. Der natürliche Schutzmechanismus des Körpers vor UV-Strahlen versagt und dadurch entstehen Symptome wie juckende, brennende Haut und Blasen oder Quaddeln. Die Haut verfärbt sich, es erscheinen rötlichen Flecken (Hautrötungen). Die Haut kann anschwellen. Diese Rötung ist eine Überreaktion des Immunsystems, also keine richtige Allergie in dem medizinischen Sinne(Ausnahme: Photoallergische Reaktion). Stattdessen kann sich der Körper der Betroffenen nicht mehr ausreichend vor der Sonneneinstrahlung schützen. Normalerweise reagiert er mit einer verstärkten Produktion von Hautpigmenten auf das Sonnenlicht: Dieses Melanin lässt die Haut braun aussehen und schützt das Erbgut in den Zellen vor der schädigenden UV-Strahlung im Sonnenlicht, also die Ultraviolett-A- (UV-A) und Ultraviolett-B-Strahlen (UV-B). Bei einer Sonnenallergie ist dieser Schutzmechanismus der Haut beeinträchtigt.

Manche Experten sind der Ansicht, dass die häufigste Sonnenallergie (Polymorphe Lichtdermatose) durch freie Radikale, also reaktionsfreudige Sauerstoffverbindungen, entstehen kann. Sie empfehlen daher die Einnahme von sogenannten Antioxidantien („Radikalfängern“), um den Beschwerden einer Sonnenallergie vorzubeugen. Es zählen dazu etwa Calcium, Omega-3-Fettsäuren, Folsäure, Vitamin E und Beta-Carotin. Die Wirksamkeit von Antioxidantien konnte zwar wissenschaftlich noch nicht eindeutig nachgewiesen werden. Dennoch: Viele Betroffene berichten von einer Besserung der Symptome. Da wir hier keine Heilversprechen abgeben, bitte solche Therapieempfehlungen immer mit Ihrem Arzt besprechen.

Diese Aufzählung ist sicherlich nicht vollständig. Ich habe mich hier auf die häufigsten, möglichen Erscheinungsformen der roten Punkte konzentriert. Bestimmte Medikamente, Autoimmunerkrankungen können auch zu Flecken, Papeln, Pusteln führen. Wie immer ist hier der Hinweis richtig – holen Sie sich Rat bei Ihrem Arzt oder Heilpraktiker. Legen Sie jedoch besonderes Gewicht auf eine gesunde, frische, jugendlich erscheinende Haut, ist regelmäßiger Besuch in einem Kosmetikinstitut Ihres Vertrauens unerlässlich für Ihre Hautgesundheit.

Autor: Christine Tontsch
Thema: Rote Punkte auf der Haut
Webseite: https://www.meso-nuernberg.com

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