Bioresonanz* für Hunde wird aktuell immer gefragter und immer öfter von Tierheilpraktikern und Tierärzten angewandt. Doch was ist eigentlich Bioresonanz? Und wie kann man Bioresonanz am Hund anwenden?

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Das Thema Gesundheit nimmt zunehmend einen höheren Stellenwert in unserer Gesellschaft ein. So ist es nicht verwunderlich, dass viele Hundehalter bereits selbst positive Erfahrungen mit alternativen Therapiemethoden, wie z.B. Akupunktur oder Homöopathie, gemacht haben. Die Gründe dafür können vielfältig sein, sei es begleitend zu einer schulmedizinischen Behandlung, um den Behandlungserfolg zu optimieren, oder weil sie als aus-therapiert aus der ärztlichen Behandlung entlassen wurden.

Dementsprechend sind einige Hundehalter gewillt, auch ihren geliebten Vierbeiner ganzheitlich zu unterstützen bzw. behandeln zu lassen. Ein solch ganzheitliches Naturheilverfahren ist die Bioresonanz. Sie ist ein für den Hund schmerz- und stressfreies energetisches Diagnose- und Therapieverfahren, das dem Organismus hilft, sich wieder selbst zu regulieren. Vereinfacht ausgedrückt: Man kann die Schwächen des Körpers erkennen, regulierende Reize setzen, und so die Selbstheilungskräfte anregen. Doch wie genau funktioniert das Ganze?

Was ist Bioresonanz?

Ihren Ursprung hat die Bioresonanz in der Quantenphysik, in der davon ausgegangen wird, dass Materie nichts anderes als verdichtete Energie ist. Jeder Körper, egal ob Mensch oder Tier, besitzt ein Energiefeld. Die Medizin hat sich diese Erkenntnis bereits zunutze gemacht. Beim EKG (= Elektrokardiogramm) und beim EEG (= Elektroenzephalogramm) werden elektromagnetische Frequenzmuster des jeweiligen Organs abgeleitet und bildhaft als Muster auf Papier gebracht. Bei der Magnetresonanztomographie (= MRT) ist das Wort „Resonanz“ sogar in der Bezeichnung enthalten.

Dieses Gerät tastet das elektromagnetische Feld des Patienten ab und gibt es in Form von Bildern wieder. Bei diesen drei Untersuchungsmethoden kann gesehen werden, ob eine Störung des jeweiligen untersuchten Organs vorliegt, jedoch nicht die Ursache der Störung.

Bei der Bioresonanz werden diese Grundlagen ebenfalls genutzt, allerdings auf einer anderen Ebene. Um dies zu verstehen, ist zunächst wichtig zu wissen, das jedes Organsystem bzw. jede gesunde oder kranke Zelle über ein ihm/ihr eigenes spezifisches Frequenzmuster verfügt. D.h. ein gesunder Organismus sendet andere Schwingungen aus als ein kranker Organismus. Ebenso hat jeder Erreger, jedes Futtermittel, jede Polle, jedes Schwermetall, jeder Nährstoff usw. ein ihm/ihr eigenes Frequenzmuster.

Im Rahmen der Diagnose, also durch eine Testung des Hundes, macht man die jeweiligen gestörten Frequenzen bzw. Frequenzspektren ausfindig. Diese werden als energetische Blockaden im Energiefeld des Hundes angezeigt. Bei einem sogenannten Futtermitteltest beispielsweise schaut man, ob die Energetik des jeweiligen Futters die Energetik des Hundes stört oder nicht. Dies gibt Aufschluss über eine mögliche Unverträglichkeit von Futtermitteln. So kann man ebenfalls potentielle Allergene testen beim Vorliegen einer Allergie.

Bei den Bioresonanz-Testungen kommen teilweise sehr erstaunliche Ergebnisse zu Tage. Denn oftmals sind die gezeigten Symptome nicht die Ursache der Beschwerden. Ein Juckreiz z.B. kann durch einen Mangel an Zink verursacht werden. Weitere mögliche Ursache können jedoch auch eine Futtermittelunverträglichkeit, Parasitenbefall, eine Kontaktallergie oder eine überlastete Leber sein, die in ihrer Entgiftungsfunktion eingeschränkt ist. Hier wird der Ursachen-orientierte Ansatz der Bioresonanz deutlich. Dazu ein Praxisfall: Mir wurde eine 6-jährige Hündin vorgestellt, die seit Monaten müde und antriebslos war und unter massivem Haarausfall litt. Die Ergebnisse der Blutuntersuchung des Tierarztes waren ohne Befund, dementsprechend wurde keine Therapie eingeleitet. Eine Bioresonanz-Testung ergab unter anderem einen Eisenmangel, der sich in Form einer Anämie (= Blutarmut) als Blockade zeigte (die Schleimhäute der Hündin waren in der Tat sehr blass) und eine energetische Blockade der Leber, die den Fettstoffwechsel störte. Nachdem wir die Eisenspeicher wieder aufgefüllt und die Leber behandelt hatten, war der Hund wieder aktiv und spielfreudig und der Fellverlust normalisierte sich.

Wie behandelt man einen Hund mit Bioresonanz?

Im Rahmen der Therapie mittels Bioresonanz werden die zuvor ermittelten gestörten Frequenzen gezielt verabreicht, sprich harmonisiert. D.h. der Hund wird in regelmäßigen Abständen eine gewisse Zeit lang den gestörten Frequenzen ausgesetzt, damit seine Körperzellen mit ihnen in Resonanz gehen bzw. die Selbstregulation des Körpers aktiviert wird. Hierfür liegt der Hund auf einem Stoffdetektor, der mit dem Bioresonanzgerät verbunden ist. Der Stoffdetektor ist eine Decke aus Baumwollgewebe, in die Edelstahlfäden eingewebt sind. So können die jeweiligen Frequenzen vom Bioresonanzgerät auf den Stoffdetektor bzw. den darauf liegenden Hund übertragen werden. Dieses Therapieverfahren ist insbesondere für ängstliche oder unsichere Hunde geeignet, da es absolut schmerzfrei und nicht manipulativ ist - der Hund kann während seiner Behandlung entspannen und schlafen, wenn er möchte.

Viele Dinge, die wir im Alltag nicht berücksichtigen, können die Fähigkeit zur Selbstregulation unserer Hunde beeinträchtigen: Beispielsweise Quecksilber- und Aluminiumrückstände, die in Medikamenten (aber auch Impfstoffen) enthalten sind, Autoabgase, denen unsere Hunde bedingt durch ihre Größe besonders stark ausgesetzt sind, Kunststoffe bzw. Weichmacher, die durch Trink- und Futternäpfe abgegeben werden, teilweise belastete Futtermittel, nicht vollständig auskurierte oder nur unterschwellig aufgetauchte bakterielle oder virale Infekte - aber auch Stress.

Die Fähigkeit zur Selbstregulation ist der limitierende Faktor der Bioresonanz, denn der Behandlungserfolg ist stets davon abhängig, inwieweit das Tier in der Lage ist, innere Prozesse selbst zu regulieren.

Welche Erkrankungen kann man mit Bioresonanz behandeln?

Die Einsatzgebiete der Bioresonanz sind vielfältig:

Allergien, Autoimmunerkrankungen, Borreliose, Erkrankungen des Bewegungsapparates (z.B. Lahmheiten, Arthrose), Stoffwechselerkrankungen, Hormonstörungen (z.B. Scheinträchtigkeit, Verhaltensänderungen während der Läufigkeit), Verdauungsprobleme (z.B. immer wieder auftretende Durchfälle, Erbrechen), Hauterkrankungen (z.B. Juckreiz, Haarausfall, Hot Spots), hartnäckige Ohrentzündungen, Verhaltensauffälligkeiten (z.B. Aggression), als begleitende Unterstützung zu schulmedizinischen Therapien (z.B. OP-Nachsorge), u.v.m.

Das Behandlungsspektrum umfasst sowohl akute als auch chronische Erkrankungen. Insbesondere bei chronischen Erkrankungen darf man nicht vergessen, dass auch unsere Tiere durch die Vielzahl der bereits angesammelten Giftstoffe teilweise massive energetische Blockaden im Organismus mit sich herumtragen. Dementsprechend kann eine Therapie in solchen Fällen etwas mehr Zeit und Geduld erfordern.

Bei akuten Erkrankungen ist der Behandlungszeitraum meist kurz. Hier reichen oft wenige Sitzungen. Hierzu abschließend ein weiterer Praxisfall: Ich wurde zu einem 14-jährigen JackRussell-Terrier gerufen, der den Tag zuvor mehrfach von einem Pferd getreten wurde. Er hatte auf wundersame Weise keine Knochenbrüche erlitten, jedoch starke Prellungen (das Röntgenbild war unauffällig). Als ich zu dem Tier kam, hatte er trotz Gabe von Schmerzmittel starke Schmerzen. Er war unruhig, winselte permanent, konnte nicht aus eigener Kraft aufstehen und wusste nicht, auf welche Körperseite er sich legen sollte. Nach 30 Minuten Behandlung legte er sich entspannt auf seine linke Seite, hörte auf zu winseln und schlief ein. Nach weiteren 30 Minuten konnte er aufstehen und durch die Wohnung gehen. Eine zweite Sitzung war bei diesem Tier schon nicht mehr erforderlich.

*Aus rechtlichen Gründen muss ich darauf hinweisen, dass es sich bei dieser Therapieform um ein Naturheilverfahren handelt, dessen Wirksamkeit wissenschaftlich umstritten und von der Schulmedizin nicht anerkannt ist.

Autor: Lisa-Marie Gerhardt, Diplom-Biologin, Tierheilpraktikerin
Thema: Was ist Bioresonanz beim Hund
Webseite: https://www.tierischgesund.net

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