Ratgeber Lifestyle

Die chinesische Raumlehre verspricht schon einiges. Feng Shui kann zum Stimmungshoch verhelfen. Wie das funktioniert, zeige ich in meinem Beitrag.

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Seit nunmehr 24 Jahren lebe und lehre ich die harmonische Lehre des Feng Shui. Bei dieser geht es darum, den Menschen in seiner Wohnung so zu platzieren, dass sich Glück einstellt. Denn der Raum hat eine Ausstrahlung und eine Verbindung zu uns Menschen. Durch unsere moderne und technische Zeit ist uns meistens nicht bewusst, dass wir mit dem Raum verbunden sind. Alles ist sozusagen miteinander verknüpft. Der Mensch lebt nicht abgetrennt von seiner Umgebung, sondern nimmt alle Felder des Wohn- und Aufenthaltsraumes auf.

Ob wir uns Zuhause wohl fühlen, hängt von jedem Gegenstand und den Möbelstücken ab. Sogar die Wände tragen dazu bei. Mit dieser Sichtweise können wir dazu beitragen, selbst Einfluss auf unsere emotionale Ebene zu nehmen.

Schauen wir uns doch die wichtigsten Kriterien an, um mit Hilfe von Feng Shui den Winterblues zu umgehen oder endlich aus dem Stimmungstief zu kommen.

1. Entsorgen macht glücklich

Bevor wir gemeinsam in den Raum eintauchen, würde ich gerne vorab noch eine Frage stellen. Brauchen Sie, lieber Leser, alles was sich in Ihrem Zuhause befindet? Denn, um jegliches Stimmungstief zu beseitigen, lautet eine sehr wichtige Regel: „Raum schaffen!“

Vor allem Gegenstände, die negative Erinnerungen hervorrufen, sollten beseitigt werden. Unser Unterbewusstsein ist nämlich sehr schlau, es merkt sich alles! Auch wenn wir erst einmal das negativ behaftete Utensil nicht dafür verantwortlich machen. Ein Beispiel dafür wäre eine Vase, die wir von unserer ungeliebten Schwiegermutter bekommen haben. Diese könnte Auslöser von Erinnerungen sein, die Sie nicht wirklich möchten.

Die erste Regel lautet daher: „Liebe alles, was sich in deinem Haus befindet!“ Was Sie nicht gerne mögen, sollten Sie loslassen.

2. Licht macht gesund und glücklich

Der Raum sagt einem Feng Shui Berater genau, wie derjenige ist, der dort wohnt. Wir Experten wissen, warum sich ein Stimmungstief im Herbst und Winter eher einstellt als im Sommer. Und wenn wir es wissen, dann können Sie, lieber Leser, das Geheimnis des Raumes auch lernen.

Natürlich ist es wichtig, sich im Herbst mit den Lichtverhältnissen im Haus auseinanderzusetzen. Wir brauchen Vitamin D, um positive Gedanken zu haben. Ein Mangel dieses Vitamins führt zu Depressionen. Vitamin D kann nicht nur über die Sonne aufgenommen werden, sondern auch über das Auge. Allerdings bedarf es dazu einer Tageslichtleuchte. Meine Empfehlung für Energielosigkeit am Arbeitsplatz ist die Anschaffung solch einer Lampe. Das Licht kann die Energie und Kraft verstärken und das schon ab einer halben Stunde Beleuchtung pro Tag. Ich nutze dieses Licht schon seit einigen Jahren und finde, dass es gerade unliebsame Arbeiten, wie die Arbeit an meiner Buchhaltung, enorm verbessert.

3. Glück, aber ohne Spannung

Das Wort Elektrosmog hören besonders diejenigen nicht gerne, die sich den ganzen Tag damit umgeben. Aber ein bewusster Umgang mit sämtlichen elektrischen Geräten erhöht die Lebensenergie enorm. Mein Tipp ist daher, vor allem sämtliche Belastungen durch elektrische Geräte im Schlafzimmer zu vermeiden. Das ist ganz einfach. Meistens ist schon der Abstand ausschlaggebend, ob die Strahlenbelastung den Schlaf raubt oder nicht.

Vor allem Radiowecker sind sehr beliebt, jedoch nicht bei mir als Feng Shui Experte. Denn das elektromagnetische Feld stellt eine sehr hohe Belastung für unseren Körper dar. Zwar möchte ich nicht zu tief in dieses Thema eintauchen, finde aber die Nachtischlampen noch erwähnenswert. Meiner Erfahrung nach sind es nahezu fast alle handelsüblichen Leuchten, die ein elektromagnetisches Feld erzeugen, was mir den Schlaf rauben würde. Nicht nur, weil ich vielleicht sensibler bin, sondern weil es Untersuchungen und wissenschaftliche Belege dafür gibt. Solche Felder machen krank. Bevor ich hier weiter in Fahrt komme, würde ich nun den nächsten Punkt gegen Winterblues aufführen.

4. Bunt ist das Leben

Das Leben sollte bunt und abwechslungsreich sein. Leider sind das die meisten Wohnungen und Häuser ganz und gar nicht. Fröhliche Farben erzeugen Stimmungen und beeinflussen uns. Sie wirken auf uns und können unsere Emotionen richtig in Schwung bringen. So haben Untersuchungen ergeben, dass Menschen, die die Farbe Schwarz bevorzugen, meistens schüchtern sind und nicht gerne auffallen. Zwar sind die meisten Räume nicht schwarz, allerdings herrschen sehr oft weiße Wände vor.

Auch diese Farbe bringt die Emotionen nicht in Schwung. Gerade bei einem Stimmungstief helfen da eher die Farben Orange und Gelb. Diese bringen Freude und Stabilität ins Leben. Stehen Sie, lieber Leser, jeden Morgen schlecht auf, so kann ein leichter rötlicher Ton im Schlafzimmer Abhilfe schaffen. Dies ist jedoch nur zu empfehlen, wenn Sie durchschlafen. Für jeden, der Schlafstörungen hat, wirken Grün- und Blautöne beruhigend.

5. Die Nase weiß Bescheid

Ein guter Geruch im Haus wirkt sich auf jede unserer Zellen aus. Unsere Nase zeigt uns auf, was und wen wir nicht mögen. Unangenehmer Körpergeruch weist uns ab und auch unangenehmer Duft im Raum bringt ein Stimmungstief mit sich. Versuchen Sie möglichst oft durchzulüften. Frische Luft ist ein Energiemagnet. Außerdem können auch Raumdüfte, vor allem durch reine ätherische Öle, gegen den Winterblues helfen. Zitrone und Orange aber auch Zedernholz versetzen unser Unterbewusstsein auf Frische, Freude und Entspannung. Hier haben es Depressionen schwer anzukommen.

6. Der richtige Platz macht es aus

Die Anordnung der Möbel ist im Feng Shui wie ein Akupunkturpunkt zu werten. Stehen die Möbel am falschen Platz, können Blockaden entstehen. Das Qi, die sogenannte Lebensenergie, kann nicht fließen und Frustration stellt sich ein.

Besonders sollten die Aufenthaltsorte im Raum begutachtet werden. Dazu zählen die Couch, die Stühle, der Schreibtisch und das Bett, welche genauer zu betrachten sind. Wirken Deckenbalken drückend auf den Sitzenden und Schlafenden ein, so steht dem Winterblues nichts mehr im Wege. Belastungen dieser Art entstehen auch durch schwere Regale und schwere Leuchten über der Couch oder dem Bett. Das Bett und auch das Sofa brauchen eine stabile Wand, damit der Bewohner zur Ruhe kommen und die Seele baumeln lassen kann. Die Mitte des Raumes sollte wenn möglich frei gelassen werden. Hier sammelt sich die Energie und verteilt sich im gesamten Raum. Ist das nicht der Fall, wird sich Unlust einstellen.

7. Der Eingang ist der Mund des Hauses

Mit dem Mund können wir Atem holen, Essen genießen und Wasser trinken. Ähnlich verhält sich die Tür zum Haus. Wir kommen genau wie sämtliche Energien durch den Eingang ins Haus. Deshalb ist es sehr wichtig, den Eingang genau unter die Lupe zu nehmen. Dunkle Wege und Plätze vor dem Haus bringen genau diese Stimmung mit sich. Schöne Blumen und freie offene Wegeführungen wirken sich positiv auf das Gemüt aus. Außerdem sollen Müllplätze, Mülltonnen und Unrat vor dem Eingang ganz gemieden werden.

Am Ende sind es nur 7 Punkte geworden, die schon einiges bewirken können.

Ich kann nur empfehlen, sich selbst dieses Wissen anzueignen. Dazu gibt es meinen Feng Shui Online-Kurs, der tief in die Kriterien des Feng Shui einsteigt. http://www.feng-shui-digital.com

Was ich über mich selbst sagen würde?

Ich liebe das Leben. Das war nicht immer so, aber seitdem ich meine Berufung und Feng Shui gefunden habe, bin ich wesentlich glücklicher. Das hat damit zu tun, dass ich auf mein Leben aktiv einwirken kann. Denn ich muss nicht alles hinnehmen, was sich ereignet und das Ganze nur durch bewusstes Wohnen und Leben. Mich können Sie als Feng Shui Beraterin buchen, aber vor allem bilde ich Feng Shui Berater aus.

Meinen Dank möchte ich gerne noch dem wunderbaren Blog Ratgeber-lifestyle aussprechen. Daran mitzuwirken, dass unser Leben wieder lebenswert ist, macht uns Menschen glücklich.

In diesem Sinne herzliche Grüße von Petra Coll Exposito

Autor: Petra Coll Exposito
Thema: Feng Shui
Webseite: https://feng-shui.de



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