Es ist die wohl größte Entscheidung für Paare. Wer den Entschluss fasst, Nachwuchs in die Welt zu setzen, verändert sein eigenes Leben in besonderem Ausmaß.

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Statt für sich und seinen Partner verantwortlich zu sein, ist da plötzlich noch jemand Drittes, der besonders im ersten Viertel seines Lebens maximale Aufmerksamkeit erfordert. Eine Herausforderung, die viel Zeit, Kraft und vor allem Liebe verlangt, die aber gleichzeitig jeden Aufwand wert ist. Doch wann ist man bereit dafür?

Um die Antwort auf diese Frage zu finden, sollte man vor allem tief in sich hineinschauen. Denn die Entscheidung für ein Kind sollte nie aus dem Grund erfolgen, vom Elternsein etwas zu erwarten. Ich darf als Mutter oder Vater nicht verlangen, dass mein Kind mir etwas gibt. Im Gegenteil: ich sollte bereit dafür sein, maximal viel geben zu wollen und zu können. Wer sich in der Lage wähnt, bedingungslos lieben und geben zu können, der wird zwangsläufig auch etwas zurückbekommen.

Das eigene Leben endet zwar nicht, wenn man Nachwuchs bekommt. Es verändert sich aber so dermaßen, dass Einschränkungen die Folge sind. In den Urlaub fahren, wann und wohin man möchte, ausschlafen oder Verabredungen treffen – all diese Dinge werden erschwert. Deshalb sollte man sich genau fragen, inwiefern das Verlangen nach Freiheit und Flexibilität bereits gestillt ist. Nicht falsch verstehen: auch mit Kind kann man das Leben in vollen Zügen genießen, nur eben etwas anders.

Ein weiterer entscheidender Faktor bei der Entscheidung für Kinder ist der eigene Körper. Wer sich mit Ärzten aus Kinderwunsch-Praxen unterhält, wird immer wieder denselben Rat hören: „Nicht zu spät anfangen, über Kinder nachzudenken!“ Denn unser Körper ist nicht ewig uneingeschränkt fruchtbar. Durch Karriere und Co. rückt der Kinderwunsch immer weiter nach hinten. Der Drang nach finanzieller Absicherung wächst. Dadurch bekommen wir Deutsche auch immer später Kinder. Laut Statistischem Bundesamt sind Mütter bei der Geburt ihres ersten Kindes heutzutage im Schnitt bereits 30 Jahre alt. Auch Männer sollten das fortschreitende Alter bei ihrer Planung nicht unterschätzen. Schließlich lässt die Qualität des Spermas und damit auch die Fruchtbarkeit mit den Jahren nach.

Es gilt also, bei der Entscheidung für Nachwuchs die persönliche Lebenssituation mit der biologischen Komponente in Einklang zu bringen. Natürlich sind auch Themen wie finanzielle Sicherheit, die eigene Karriere und ausreichend Wohnraum relevant bei diesem Entschluss. Hier muss jeder für sich persönlich entscheiden, wie wichtige diese Punkte für ihn sind. Wer lange nachdenkt, wird auch immer Argumente finden, die vermeintlich gegen Nachwuchs sprechen. Doch wenn man sich innerlich bereit fühlt, dann wird es für die anderen Themen auch immer Lösungen geben. Schließlich ist nichts vergleichbar mit der Liebe, die man für sein Kind empfindet.

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