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Das Wort "Karma" kommt aus dem Sanskrit und bedeutet so viel wie "tun, handeln, bewirken". Es beinhaltet das Gesetz von Ursache und Wirkung und ist mit dem Glauben an die Wiedergeburt verknüpft. Karma ist demnach die Folge von unserem Tun oder auch Nichtun. Es wird zu dem, was wir gesät haben (positiver und negativer Art) – sei es vor 10 Minuten oder vor 10 Inkarnationen.

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Es gibt viele Arten von Karma. Negatives Karma, das uns auffordert, es diesmal besser zu machen und eine Situation neu zu überdenken. Wiederkehrendes Karma, das sich in einer unendlichen Vielfalt von Abwandlungen derselben Situation zeigt, bis wir unser Denken und Handeln dauerhaft verändern. Gesundheitliches Karma, das manchmal genutzt wird, um andere geliebte Seelen wachsen zu lassen, aber auch mitgebracht sein kann.

Talente und Begabungen können einem Bereich entspringen, indem wir positives Karma angereichert haben. Es gibt karmische Partnerschaften, die sich nicht zwingend auf Paarbeziehungen beschränken, in denen aber zwei Seelen negatives oder auch positives Karma aufgebaut haben. Ersteres gilt es zu lösen, bei Zweiterem begegnen sich diese Seelen oft in unterstützender Art und Weise.

Es gibt auch ein Gruppenkarma, wenn zum Beispiel mehrere Seelen sich zusammenschließen, um eine Tat zu begehen oder auch um Gutes zu tun.

Aber es geht auch um Karma im Sinne von den Dingen, die die Seele in menschlicher Gestalt sich selbst angetan hat, wie mangelnde Selbstliebe zum Beispiel.

Das "Gesetz des Karmas" bedeutet aber nicht, dass das Leben vorherbestimmt ist, sondern, dass sich alle Lebensumstände aus früherem Handeln ergeben. Wir bestimmen unsere Zukunft selbst. - Alles ist Ursache und Wirkung. -  Deshalb ist es sehr wichtig, achtsam im Denken und Handeln zu sein.

Aus Sicht der Reinkarnation sind sowohl Erbmasse (damit auch mögliche Krankheiten) als auch unser Umfeld das Ergebnis karmischer Ursachen. Doch auch hier können wir im Jetzt noch durch Erkenntnis und Veränderung Karma abmildern oder gar auflösen.

Karma beinhaltet natürlich nicht nur Reaktionen auf gute oder schlechte Taten, sondern ist oftmals die Reaktion auf früher Erlebtes. Durch Rückführungen kann man erfahren, dass zum Beispiel eine unerklärliche Angst vor Schlangen, Feuer, Höhe oder auch vor engen Räumen oftmals karmisch begründet ist.

Die Seele inkarniert, um zu lernen und begibt sich auf die Reise durch eine Fülle von Aufgaben und Erfahrungen. Sie verbindet sich bei jeder Geburt mit ihren alten vorherrschenden Verhaltensmustern, wodurch sie in jeder Inkarnation ihre Lektionen lernen darf.

Ihr Schicksal ist keine von Gott verhängte Strafe, sondern beruht darauf, die Verantwortung für ihr Leben, ihre Taten zu übernehmen und beinhaltet immer die Freiheit doch anders zu handeln.

Vor der Geburt wird das Leben geplant. Es wird angedacht und mit älteren Seelen, höheren Meistern und/oder anderen Ratgebern besprochen, was es diesmal zu lernen gilt, und was für ein Umfeld dafür von Nutzen sein könnte.

Den Ort der Wiedergeburt, die Eltern, Begegnungen mit bekannten Seelen (mit denen man bereits durch gutes oder auch schlechtes Karma verbunden ist), Talente, Gelegenheiten, Wege, Abzweigungen, alles wird in einem großen Plan von Möglichkeiten angedacht, auf Stolpersteine und auch das Misslingen von Gegebenheiten hingewiesen und ergibt letztendlich einen großen Plan, den man sich als Mensch kaum vorstellen kann, denn an jedem wichtigen Eckpunkt kann Plan B, C, D … eintreten und das ganze Netzwerk verändern, da wir immer den freien Willen behalten.

Schon Cayce (Der schlafende Prophet) wies in seinen Büchern darauf hin, dass wir vorab einen Eindruck davon haben, was uns erwartet, und als Seelen sind wir bereit, auch sehr schwierige Inkarnationen anzunehmen, weil es für unsere Entwicklung lohnenswert ist. Manchmal ändert sich dieser Eindruck bedingt durch den freien Willen der Eltern oder durch veränderte Lebensbedingungen. Die Seele nimmt wahr, dass sie unter den neuen Umständen ihre Lebensaufgabe nicht in der gewünschten Form bewältigen kann und zieht sich wieder zurück. Dies zeigt sich dann zum Beispiel in einer Fehlgeburt. Auch vor der Geburt hat die Seele die Wahl, sich neu zu entscheiden.

Viele Menschen glauben, sie würden ihre Begabungen, Charakterzüge, Krankheiten über die Gene der Eltern erhalten, doch in Wirklichkeit wählen wir das Umfeld, dessen energetische Ausstrahlung und dessen genetischer Pool dem unseren entspricht und dienlich ist. Unsere Gene entsprechen unserem Karma und unserer Lernaufgabe.

Das heißt: Ich habe dieses Problem nicht, weil ich diese Eltern habe, sondern ich habe diese Eltern, weil sie meiner Lernaufgabe dienlich sind.

In diesem Sinne gibt es auch keine Wunderkinder, kleine Genies. Vielmehr ist es so, dass dieser Mensch in seinen verschiedensten Inkarnationen schon ähnliche Berufe, Interessen hatte und die Fähigkeiten geschult und verfeinert hat.

Lernaufgaben beinhalten in der Regel einen Oberbegriff wie vielleicht die Herzensbildung, die dann alle Stolpersteine in diesem Bereich umfasst. Liebe schenken, sich selbst lieben, Mitgefühl für alle Lebewesen entwickeln, Partnerschaft, Freundschaft, Liebe zum Leben, zur Schönheit, Wahrhaftigkeit und in allen Bereichen sollte man einen Weg finden, der Gedanke, Rede und Tat gleichermaßen betrifft.

Durch die Reinkarnation in viele verschiedene Persönlichkeiten entwickelt sich die Seele durch das Anhäufen von Erfahrungen, die sie während ihrer Inkarnationen sammelt.

Nehmen wir Wut, Hass, Groll, seelische Verletzungen mit in den Tod, gilt es diese Gefühle im nächsten Leben abzulösen. Vergebung und Dankbarkeit sind starke Helfer, um negatives Karma zu bereinigen.

Fehlende Vergebung und fehlende Dankbarkeit wird sich als energieraubend zeigen und kann in Krankheiten münden. Wenn wir ein Thema, eine Begebenheit in Wut festhalten, schadet sie letztendlich nur uns selber, raubt uns Energie, setzt sich in der Leber fest.

Wie Buddha einst sagte: Wut festhalten ist wie Gift trinken und hoffen, dass der andere daran stirbt.

Jedes leidende oder bedürftige Lebewesen, an dem wir vorübergehen, ist eine Prüfung für uns. Es spielt eine Rolle in unserem Leben, was uns aber vielleicht nicht bewusst ist. Der mögliche Gedanke, dass die Not seinem Karma entspricht, ist definitiv falsch, denn vielleicht ist es gerade unser Karma, wie wir damit umgehen.

Um unsere Lektionen lernen zu können, benötigen wir viele Leben und schlüpfen dafür in die verschiedensten Rollen hinein, unabhängig von Rasse oder Religion. Wir alle waren einmal Täter und Opfer, reich und arm, hübsch und hässlich, devot oder dominant … von daher sollten wir es vermeiden, andere zu bewerten oder zu verurteilen, denn wir wissen nicht, welche Lernaufgabe sie gerade bewältigen wollen.

Autor: Andrea Schmitz
Thema: Was ist Karma
Webseite: http://www.zukunftsblick.net

 

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