Ratgeber Lifestyle

"Mein Kind will nicht mehr in die Schule und wenn es da ist, bekommt es Bauchschmerzen" oder "Es gibt immer Stress bei Hausaufgaben".

kinder-lernen-schreiben

Mit solchen Sorgen kommen Eltern auf mich zu, wie auch in der letzten Geschichte von Mara, 10 Jahre alt. Mara geht in die 4. Klasse und soll nicht versetzt werden. Die Mutter teilt mir mit, Mara hat Schwierigkeiten im Lesen, Schreiben und Rechnen, sie kann sich einfach nicht konzentrieren. Besuche beim Kinderarzt, in der Vitosklinik und auch bei einem Psychologen blieben erfolglos. 

Mara kam in den Ferien an 4 Tagen jeweils für 2 Stunden zur Lerntherapie. Die erste Mathearbeit schrieb sie nun und glänzte mit 0 Fehlern.

Mara glaubte wieder an sich und ihre mathematischen Fähigkeiten weil sie in der Lerntherapie positive Erfahrungen sammeln durfte. Ihre Lernblockade durfte sich auflösen.

Kinder wollen aus ihrem Inneren heraus lernen, das steckt in ihrem Naturell, in ihrem Überlebenswillen, wie in jedem von uns Menschen. Hat das Kind eine Lernblockade aufgebaut, ist es die Aufgabe zB eines Lerntherapeuten die Ursache dafür zu finden.

Oft liegt diese in der Schule, in einem Lehrer, in einer Aussage von einer Bezugsperson oder einer anderen negativen Erfahrung.

Wir sprechen aber nicht von Lernblockaden sondern wollen Diagnosen!

Ich bin der Meinung das egal welche Diagnose besteht, ob es eine LRS oder eine Hyperaktivität oder eine Dyskalkulie ist, alles hatte einen Ursprung. Kommt man dahin, kann man aufräumen und die Arbeit kann beginnen.

Denn wem nützt so eine Diagnose? Doch eigentlich nur zur Abrechnung. Dem Kind und der Familie dahinter wohl kaum.

Nachteilsausgleich

Nach erfolgter Diagnose gibt es dann einen Nachteilsausgleich. Somit bekommt das Kind ein bisschen mehr Zeit beim Test schreiben oder wird so gesetzt das es nicht so schnell abgelenkt wird. Bis zu dem Wegfall von Noten um das Kind nicht noch weiter zu demotivieren.

Sollten das nicht aber Lehrer auch ohne Diagnose umstellen können?

Jedes Kind lernt doch nun mal anders und jedes Kind braucht etwas anderes. Darauf einzugehen ist unsere Pflicht als Lehrkraft, auch ohne Diagnosen.

Bis jetzt konnte ich zu jedem Kind einen Zugang finden. Ob in meiner Tätigkeit als Lerntherapeutin und als Klassenlehrerin in der Schule.

Dort arbeite ich im Eingangsstufenbereich. Hier werden 5 jährige Kinder mit ihrem natürlichem Interesse für Buchstaben und Zahlen ein Jahr lang auf die Schule vorbereitet und bekommen so einen sanften Start in die 1. Klasse. Dabei ist auch die Wahl für ein geeignetes Lernspielzeug sehr wichtig. Schauen sie gern auf www.lernkeks.com vorbei. Eine gute Prophylaxe für Lernblockaden.

Wie arbeitet eine Lerntherapeutin?

Ich als Lerntherapeutin nehme immer die Gabe des Kindes wahr und beginne meine Arbeit mit dieser. Das heißt, ich schaue nach den Dingen die dem Kind Spaß machen, die ihm liegen, wo es schon positive Erfahrungen gesammelt hat. Da macht es Sinn anzuknüpfen. Sei es ihm Sport, im Malen und Basteln oder auch im Thema Natur oder Tiere. Beim letzten hilft mir meine Hündin Arya oft in der Arbeit.

hund tennisball

Ein Beispiel:

Man kann sich vorstellen, das Kind hat Spinat probiert und es hat ihm überhaupt nicht geschmeckt. Somit hat das Kind eine schlechte Erfahrung gemacht. Jetzt soll das Kind aber unbedingt Spinat essen lernen, weil der ist ja so gesund. Wenn ich das Kind dabei unterstützen soll, werde ich erst einmal keinen Spinat auftischen, sondern gehe lieber auf die Suche nach Alternativen. Ich gehe in die Natur und auf Entdeckungsreise nach den Inhaltsstoffen, nach anderen Lebensmittel die Vitamin C, Eisen und wertvolle B Vitamine enthalten. Dabei muss das Kind nicht alle Alternativen probieren. Manchmal reicht es eine Sache zu betrachten, zu malen oder ein Video dadrüber zu schauen.

Was passiert mit der schlechten Erfahrung?

Dadurch das wir ständig in der Nähe thematisch kreisen ohne andere negativen Erfahrungen zu sammeln, kann sich die negative Wand um den Spinat langsam auflösen und das Kind kann anstelle viele positive Erfahrungen aufbauen.

Ob und wann das Kind wirklich wieder Spinat isst, liegt nicht in meiner Hand, sondern in seiner. Ich kann ihm nur helfen mit negativen Erfahrungen umzugehen und die Blockade wieder zu lösen. Sobald die Blockade nicht mehr neue Erfahrungen stoppt, wird das Kind geleitet von seinem eigenen angelegten Lerneifer und es wird auf die Suche nach neuen Erfahrungen gehen.

An Hand von diesem Bespiel plädiere ich auch um Lockerheit auf beiden Seiten, in dem sich auch Alternativen als Erfolg verbuchen lassen.

Wie wichtig ist die persönliche Beziehung zum Lehrer?

Können sie sich noch an ihre Schulzeit erinnern? Bei dem Lehrer wo sie das Gefühl hatten, gesehen zu werden oder den man mochte, machte der Unterricht Spaß und man passte gut auf und schrieb gute Noten. Es war wichtig wie der Lehrer einen beurteilte, weil man spürte, man war diesem Lehrer wichtig. Es bestand eine Beziehung!

Ich bin der Meinung das die ganz persönliche Beziehung zum Lehrenden eine große Rolle spielt. Wenn diese gestört ist, ist es zum Vorteil diese erst wieder in Ordnung zu bringen. Ansonsten ist auch hier eine Blockade zu spüren und das auf beiden Seiten, bei dem Lehrer und beim Schüler. Und diese Blockade stoppt wieder neue Erfahrungen, auch die Positiven.

Noch ein Wort zur Konzentrationsfähigkeit

Kann mein Kind sich konzentrieren? Sind sie konzentriert wenn sie sich einen Fachvortrag anhören müssen in dem sie keinen persönlichen Zugang finden, der sie nicht anspricht, den sie sich selber nicht ausgesucht haben?

So geht es unseren Kindern oft und wir beurteilen dann, sie hätten Konzentrationsprobleme.

Was spricht dagegen, diesem Fachvortrag einen persönlichem Zugang vorweg zu schicken, ihn interessant zu machen für das Kind. Liegt es nicht auf Seiten der Lehrer und Eltern sich auf das Kind und seine Interessen einzulassen?

Ich denke schon und ich bin sogar der Meinung, dass dann das Unterrichten auch dem Lehrer mehr Spaß bereitet.

Konzentration bedeutet seine gesamte Aufmerksamkeit auf eine bestimmte Sache zu richten. Beobachten wir Kinder beim Spielen, beim Puzzeln oder beim Malen, so sehen wir wie toll sie sich konzentrieren können.

Autor: Nadine Berg
Thema: Was tun wenn das Kind nicht lernen will
Webseite: https://www.lernkeks.com



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