Ratgeber Lifestyle

Durch Atemübungen Entspannung, Gelassenheit und gute Stimmung ins Leben zu bringen und gut durch stressige Zeiten zu kommen, das hat mich schon in meiner Ausbildung zur Yogalehrerin vor 17 Jahren begeistert.

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Als ausgebildete Yogalehrerin und Heilpraktikerin für Psychotherapie (Hypnose-und Entspannungstherapeutin) sind Atemübungen ein fester Bestandteil sowohl in meinen Yogastunden als auch in meiner Praxis.

Ich grüße Sie recht herzlich. Ich bin Petra Himmel, ausgebildete Yogalehrerin und Heilpraktikerin für Psychotherapie und da ich um die positiven Wirkungen der geführten und bewussten Atmung schon sehr lange weiß, sind diese ein fester Bestandteil sowohl in meinem Yogaunterricht als auch in meiner Praxis in der Arbeit mit den Menschen die zu mir kommen.

Es gibt einiges über den Atem, über Atmung allgemein zu berichten und ich möchte Ihnen drei einfache Atemübungen näher bringen, die wunderbar in Ihren Alltag passen und immer wieder im Laufe des Tages, fast wie nebenbei, geübt werden könnten.

Ich lade Sie dazu ein, diese Atemübungen mindestens drei Wochen lang regelmäßig durchzuführen und dann erst zu beurteilen was sich verändert hat. In Ihrer Wahrnehmung, in Ihrem Körpergefühl und Ihrem Umgang mit stressigen Situationen.

Viel Spaß beim Lesen und viel Erfolg beim Üben!

Möchten Sie mehr erfahren, besuchen Sie mich auf meiner webseite: www.yoga-energie-beratungen.de 

Körper und Geist über den Atem entspannen?

Unser Atem begleitet uns solange wir leben. Er findet sich bei uns ein, sobald wir als Säugling die Welt erblicken und verlässt uns wieder,wenn wir sterben.

Er ist also ein sehr wichtiger Lebensbegleiter, ohne ihn wären wir nicht da, wären nicht lebensfähig.

Warum nicht mit ihm zusammen arbeiten wie mit einem guten Freund, ihn nutzen, um unser Leben positiv auszurichten. Ihn als Helfer in stressigen Zeiten einsetzen.

Den Atem nutzen, um in unserer hektischen, schnelllebigen Zeit, Entspannung zu erfahren. Kleine Ankerpunkte in unserem Leben setzen, um wieder im Hier und Jetzt anzukommen.

Der Atem ist dafür ein sehr guter Lehrmeister. Denn Atmen können wir nur im jeweiligen Augenblick, wir können einen Atemzug nicht nachholen oder vorwegnehmen, und wir können auch keinen Atemzug für schlechte Zeiten speichern.

Atmen können wir nur in der Gegenwart.

Unser Atem - ein unterschätzter Heiler?

Die Ein- und Ausatmung geschieht normalerweise ganz selbstverständlich. Unsere Lunge versorgt automatisch die Organe mit Sauerstoff und transportiert verbrauchte Atemluft wieder zurück, wo sie wieder aufbereitet wird. Ein ständiger Kreislauf. Doch obwohl die Atmung autonom ist, also automatisch funktioniert, kann sie entweder negativ (meist unbewusst) oder positiv beeinflusst werden.

Bei Angststörungen zum Beispiel kann sich der Mensch so sehr ängstigen, dass er beginnt schneller und oberflächlicher zu atmen, also eine flache Brustatmung zu praktizieren. Dies ist dem betreffenden Menschen meist nicht bewusst.

Dies führt dann auch dazu, dass Puls und Blutdruck ansteigen. Die Angst steigert sich, es wird noch schneller geatmet, was schließlich eine Panikattacke auslösen kann.

Der Mensch ist dem aber nicht hilflos ausgeliefert.Wie Studien gezeigt haben, hat die Art und Weise wie wir atmen, auch positive Auswirkungen auf die Gesundheit. Denn im Umkehrschluss können wir durch eine bewusste Atmung erreichen, das wir tiefer und langsamer atmen. Dies wiederum bewirkt nicht nur im Nervensystem eine Beruhigung und Entspannung, sondern auch Puls und Blutdruck normalisieren sich wieder.

Wir können also den Atem als Vermittler zwischen unserem vegetativen Nervensystem und unseren inneren Organen sehen. Direkt haben wir keinen Einfluss auf unser Herz, unsere Verdauung, auf den Puls und den Blutdruck. Wenn wir unsere Atmung einbeziehen, ist dies indirekt doch möglich. 

Der Atem ist also ein wichtiges Instrument, mit dem wir unsere körperliche und seelische Verfassung steuern können.

In den Atemübungen nutzen wir die Art und Weise wie wir atmen, die Tiefe und Länge des Atems, das Verhältnis zwischen Ein- und Ausatmung um eine Veränderung in Richtung Entspannung zu bewirken.

Atemübungen - Die Kraft des Atems nutzen

mann schaut in den himmel sonne

Ich möchte hier drei einfache Atemübungen vorstellen, die sich gut in den Alltag integrieren lassen.

1. Atemübung: Die Bauchatmung

Viele Menschen haben  die tiefe Bauchatmung leider verlernt. Durch eine stressige Lebensweise  und eine zu große Anpassung an die Erfordernisse der heutigen Arbeitswelt sind Körper und Psyche gestiegenen Belastungen, erhöhtem Stress ausgesetzt. Das führt u.a zu einer oberflächlichen Atmung im Brustbereich. Dadurch wird die Bauchatmung verlernt, der Kontakt zur inneren Mitte  und die Möglichkeit tief zu entspannen erschwert. Im folgenden erkläre ich eine einfache Methode, die Bauchatmung  für sich selbst wiederzuentdecken, mit all ihren positiven Auswirkungen.

 Erlernen der Bauchatmung (im Liegen durchführen):

  • eine Hand auf den Bauch legen und tief in den Bauch atmen
  • spüren, wie die Bauchdecke sich bei der Einatmung hebt und bei Ausatmung senkt
  • der Brustkorb bewegt sich nicht

Wann ist die beste Zeit, in den Bauch zu atmen?

  • Morgens, direkt nach dem Aufwachen, noch im Bett liegend, im Tag ankommen
  • Abends vor dem Einschlafen, sehr unterstützend bei Einschlafstörungen
  • Im Laufe des Tages immer wieder wenn der Stress größer wird, um den Geist wieder in die Gegenwart zu bringen und Abstand zu gewinnen.

2. Atemübung: Die Ausatmung verlängern

  • Zügig durch die Nase einatmen und so langsam wie möglich wieder ausatmen
  • es geht darum, länger auszuatmen als einzuatmen. Dies hat eine sehr beruhigende, entspannende Wirkung auf das vegetative Nervensystem
  • kann immer wieder im Laufe des Tages durchgeführt werden

3. Atemübung: Nasenatmung (Einfache Variante, ohne Atempausen)

  • bequem hinsetzen, rechten Ellbogen auf einem Tisch abstützen, mit dem rechten Daumen das rechte Nasenloch verschließen
  • über das linke Nasenloch 3x tief und langsam aus-und einatmen
  • dann den linken Ellbogen abstützen mit dem linken Daumen das linke Nasenloch verschließen
  • über das rechte Nasenloch 3x tief und langsam aus - und einatmen,
  • Beenden mit der Atemübung mit der Ausatmung über das linke Nasenloch

Einen festen Zeitraum zum Üben finden

Autor: Petra Himmel
Thema: Atemübungen zum Entspannen
Webseite: https://www.yoga-energie-beratungen.de



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