Was tut der unliebsame Nachbar in Ihrem Kopf? Pfeifen? Glocken klingeln? Brummen? Zischen? Rauschen? Knacken? Oder Hämmern?

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Wie lange schon? Wie hat es angefangen? Das ist eine wichtige Frage. So kann man den Übeltäter entlarven. Fast alle Tinnitus Patienten beschweren sich über einen Hörverlust, und der betrifft jene Frequenzen, auf denen der Tinnitus wahrgenommen wird.

Ist Tinnitus eine Krankheit?

Der Tinnitus ist keine Krankheit, sondern nur ein Symptom einer fehlgesteuerten Nervenaktivität im Gehirn. Es ist eine Reaktion auf einen Schmerz physischer oder psychischer Natur.

Und wenn die Ursache gefunden ist, kann man eine richtige Therapie für diese Ursache einsetzen und der Tinnitus verschwindet.

Der Tinnitus ist harmlos. Wir versuchen jetzt Ihrem Körper zu helfen, diesen Vorgang zu beschleunigen.

Wodurch wird Tinnitus ausgelöst?

In 24 Jahren meiner Arbeit als Heilpraktikerin in Nürnberg habe ich beobachtet, dass Tinnitus fast immer mit einem akustischen Trauma angefangen hat – nach Rockkonzert, Disko, Silvester-Feuerwerk, Streit, Jagt, starkem Lärm über 100 Dezibel, Flugzeugstart usw.

Am Anfang konnte er von alleine ausheilen, aber wenn man dem Lärm dauerhaft ausgesetzt wurde, oder wenn das Trauma sich öfter widerholt hat, wurde diese Nervensäge zu einem ständigen Begleiter.

Es sind meistens die älteren Männer und Frauen, die meine Hilfe aufsuchen. Warum wohl? Was könnte dafür die Ursache sein?

Den ersten Platz bekommt das Schnarchen!

Fast jeder Patient mit einem chronischen Tinnitus hat bei mir die Frage, ob er schnarcht, mit „Ja“ beantwortet.

Jede Nacht reizt sich der Mann, oder die Frau mit 65 bis 85 Dezibel mit dem Schnarchen und ist dadurch Nacht für Nacht, dauerhaft einem extremen Lärm ausgesetzt.

Jede Nacht setzt man sich selbst ein akustisches Trauma.

Homöopathisches Mittel „Arnika“ kann in diesem Fall ein Wunder bewirken. Auch wenn das Ursprungstrauma vor Jahren liegt.

Dazu die Neuraltherapie mit 1% Lidocain, eine Kur mit Vit. B-Komplex und Psychotherapie sind wirksame Helfer auf dem Weg zur Ruhe im Kopf.

Das Wichtigste ist jedoch die Entfernung vom Reiz.

Ich kenne keine wirklich effiziente Therapie gegen Schnarchen, außer, vielleicht, Gewichtsreduktion und Alkoholkarenz, aber realistisch gesehen, das ist heutzutage fast eine Heldentat und nur wenige gehen diesen gesunden Weg.

Deswegen ist der Ohrenschutz für die Nacht - die Rettung. Suchen Sie sich bequeme Ohrenstöpsel. Probieren sie alles, was es gibt – Gummi, Silikon, Wattebausch, oder lassen Sie sich einen individuellen Ohrenschutz im Hörgerätegeschäft anfertigen. Das ist Ihr bester Freund, der Ihnen eine ruhige Nacht schenken kann.

Es gibt hier etwas zu berücksichtigen - wenn das Geräusch im Ohr stark ist, verträgt man die Stille gar nicht. Deswegen sollte man im Schlafzimmer eine leise Einschlafmusik oder leises Meeresrauschen einschalten, eine Weile der Musik zuhören und erst dann den Ohrenschutz einlegen. Ihr Schlaf wird dadurch deutlich besser. Und der Tag nach dem erholsamen Schlaf wird viel entspannter und fröhlicher. Mit der Zeit fängt Ihr Nervensystem, dank der Nachtruhe  an, sich zu regenerieren und es geht Ihnen mit jedem Tag immer besser und besser.

Auf Platz zwei kommen Kreislaufprobleme und Diabetes.

Bluthochdruck wie auch niedriger Blutdruck stört die Blutversorgung des Nervensystems, das mit einem hörbaren Brummen im Ohr reagieren kann.

Das Blut zirkuliert in den Blutgefäßen. Und Blutgefäße bestehen aus Muskulatur, Innenschleimhaut und kleinen Kapillaren, die diese großen Blutgefäße versorgen.

Die Muskulatur ist im ganzen Körper gleich, bei manchen gut trainiert, bei anderen schlapp. Haben Sie gemerkt, wenn Sie nur Ihre Beine beim Laufen trainieren, kommt es dem ganzen Körper zugute? Die Muskelfasern im ganzen Körper synchronisieren sich sofort auf eine positive Veränderung.

Ein kleines bisschen Training kann sehr viel bringen. Ihre Gefäße werden im ganzen Körper straffer, der Blutdruck und die Versorgung des Nervensystems können sich dadurch normalisieren. Ein kleines bisschen für sich selbst zu tun macht zudem Spaß!

Zum Blutkreislauf gehört auch das Blut. Und das Blut soll flüssig sein, um leicht durch die Gefäße fliesen zu können.

Wenn Sie oft Süßes naschen ist Ihr Blut süß. Wie schnell und leicht, glauben Sie, kann dieser Sirup durch Ihre Adern fliesen?

Und wie viel mehr Arbeit muss Ihr Herz leisten, um diese schwere Masse im ganzen Körper durchzupumpen?

Die Bauchspeicheldrüse ist mit der Insulinproduktion überfordert, die Rezeptoren an Ihren Organen sind so zu sagen verklebt und können nicht mehr ausrechend Nährstoffe aufnehmen. Die Zellen verhungern und gehen vorzeitig zugrunde. Das verursacht Schmerz und reizt das Nervensystem. Das Brummen im Ohr kann deutlicher werden.

Warum naschen wir? Aus Energiemangel. Zucker gibt Energie, leider auf Kosten unserer Gesundheit.

Und es ist so einfach den Energielieferanten auszutauschen! Ein üppiges warmes herzhaftes Frühstück mit Eiweiß, Fett und Kohlehydraten versorgt Sie für den ganzen Tag!

Wenn Sie sich eine Kraftsuppe nach 5 Elementen kochen würden und in der Thermoskanne in die Arbeit mitnehmen würden, dann wären Sie mit einer gesunden Energie rund um die Uhr versorgt und brauchen keine Süßigkeiten mehr. Man nimmt mit dieser Suppe auch schnell ab.

Diese Zaubersuppe kocht man über 8 Stunden und die Brühe speichert die Energie aller Komponenten über die ganze Zeit des Kochens. Ein Schluck dieser Kraftbrühe gibt sofort Energie, macht satt und schlägt jeden Kraftriegel mit links.

Auf Ihre Anfrage schicke ich Ihnen gerne das Rezept per E-Mail.

Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Auf dem dritten Platz steht das Rauchen

Nikotin ist ein Zellengift und kann die Entstehung eines Tinnitus hervorrufen und einen bestehenden verstärken, weil er bei den Hörsinneszellen eine Funktionsstörung der sogenannten Kalium und Natrium Ionenpumpen bewirkt. Das stört das Gleichgewicht der Ionen zwischen dem Inneren und dem Äußeren der Hörsinneszellen. In der Hörregion des Großhirns entsteht dadurch ein Höreindruck, dem kein tatsächliches Geräusch zugrunde liegt – so entsteht ein Tinnitus. Auf diese Weise führt diese Funktionsstörung des Innenohres zu einer Fehlinformation des Gehirns und zu einer gesteigerten, auch ohne äußere Geräusche ausgelösten Aktivierung des Hörnervs.

Die gute Nachricht ist - sie können sofort mit dem Rauchen aufhören, wenn Sie das wollen. Fast alle meine Patienten haben in 30 Minuten, mit der Hilfe einer Rauchfrei-Spritze und der Auflösung der emotionalen Abhängigkeit von Zigaretten mit SFM (Stinkefinger-Methode), zuverlässig aufgehört zu rauchen, auch die, die 50 Jahre zwei Schachtel am Tag davor geraucht haben. Wenn Ihre Entscheidung mit dem Rauchen aufzuhören feststeht, ist diese Kombination eine gute Lösung.

Mit meinem Buch: „Scheiß Rauchen! Sofort frei mit der Stinkefinger-Methode!“ können Sie versuchen auch ohne der Spritze mit dem Rauchen aufhören. Auf jeden Fall befreit Sie „Die Stinkefinger-Methode“ sofort und zuverlässig vom Stress.

Stress - ist die nächste Ursache

Was macht uns Stress? Unsere Gedanken.

Wenn wir unsere Gedanken auf den Schmerz konzentrieren, dann kann sich der Schmerz sogar verstärken oder sich länger anhalten. Wenn wir unsere Gedanken auf etwas Erfreuliches richten, dann sind wir vom Schmerz abgelenkt und unser Körper kann den Heilungsprozess in Gang setzen.

Haben Sie bemerkt, dass es Tage gibt, an denen Sie den Tinnitus kaum wahrnehmen? Da sind sie entweder total entspannt oder mit etwas im positiven Sinne sehr beschäftigt.

Wenn wir nichts zu tun haben, fangen wir aus Langeweile zu denken an. Die meisten von uns haben gelernt an negative Dinge zu denken und suchen etwas, das nicht in Ordnung ist. Und da ist er schon – der böse Tinnitus.

Gute Nachricht - wir können unsere Gedanken steuern.

Wir können nicht zwei Gedanken gleichzeitig denken und wir können uns entscheiden, was wir denken.

Wenn sie denken, dass der verflixte Tinnitus sie wahnsinnig macht, dann bekommt der Tinnitus Energie durch Ihre Aufmerksamkeit. Unsere Gedanken gepaart mit unseren negativen Emotionen können uns tatsächlich wahnsinnig machen. 

Was tun?

Vor Allem muss man verstehen, was Sie tatsächlich nervt oder Ihnen Angst und Sorgen macht.

Wie gesagt, Tinnitus ist nur ein Symptom, ein Sündenbock, der für alles verantwortlich gemacht wird.

Die wahre Ursache liegt meistens verborgen. Wir wagen es nicht, der wahren Ursache ins Auge zu sehen, weil es viel zu sehr schmerzt. Z.B. die Angst, einen geliebten Menschen zu verlieren, allein zu sein, den Arbeitsplatz zu verlieren, zu sterben, böse Krankheit zu bekommen, Sorgen um die Kinder; oder wenn sie wütend sind – auf den undankbaren Chef, gemeine Kollegin, widerliche Nachbarn, nervige Partner, den fiesen Schmerz, zu wenig Geld usw.

Die negativen Gedanken neutralisieren - ist der erste Schritt zur Heilung.

Dafür gibt es EFT, oder eine verstärkte Variante davon – Die Stinkefinger-Methode. Diese Methode kann Sie mit Schimpfen, Akupressur und Balance der zwei Gehirnhälften sofort von Angst, Sorgen und Wut befreien und Ihre Gedanke in Selbstliebe und Selbstachtung transformieren. Sie lernen Ihre Aufmerksamkeit auf gute Sachen für Sie zu fokussieren.

Wie wäre es, wenn der Tinnitus schon verschwunden wäre?

Wie fühlt sich das an?

Was würden Sie als erstes tun? Sport? Ausgehen? Sich verlieben?

Was würde Ihnen Freude machen? Wo sind die Orte, Plätze, Sachen, Menschen, die Ihnen guttun?

Tun Sie etwas Gutes für sich, sei es nur eine Kleinigkeit.

Jetzt!

Fühlen Sie sich wohl!

Autor: Marina Levitskaja, Heilpraktikerin
Thema: Tinnitus Behandlung
Webseite: https://www.heilpraktikerinnuernberg.de

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