Ratgeber Lifestyle

Fettkiller – die richtigen Lebensmittel wählen und sich dabei schlank essen

Endlich geschafft! Die Bikinifigur ist hart erkämpft, aber jetzt zurück aus dem Urlaub droht die Form schon wieder aus dem Leim zu gehen.

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Schon wieder Diäten, Fasten oder mehr Sport bei diesen sommerlichen Temperaturen treiben? Es geht auch einfacher. Die Kilos weiter purzeln zu lassen oder einfach nur das Gewicht zu halten und trotzdem normal zu essen ist kein Hexenwerk. Mit einigen Kniffen und wirksamen „Fettburnern“ ist es möglich die eigene Ernährung für eine schlanke Figur oder deren Erhalt arbeiten zu lassen! So können Sie jedem Festschmaus mit der Familie, Grillparties mit Freunden oder gar dem nächsten Last Minute Strandurlaub gelassen entgegensehen.

Wie heißt es doch so schön: gut gekaut ist halb verdaut.

Langsames gutes Kauen beschleunigt das Sättigungsgefühl und verbrennt zudem mehr Kalorien. Nehmen Sie kleinere Bissen, kleinere Teller, legen Sie das Besteck nach jedem Bissen wieder ab und machen Sie nach jedem Bissen ein Päuschen. Das Gehirn benötigt eine gewisse Zeit um Informationen über die Füllung des Magens und Blutzuckerspiegel zu verarbeiten. Genießen Sie also Ihr Essen, anstatt es lediglich grob zerkleinert hinunterzuschlingen und erziehen Sie sich zum langsamen Genussesser. Das hat zudem den Vorteil, dass der Körper nicht auf Sparprogramm umschaltet und seinen Stoffwechsel herunterfährt.

Das Elixier des Lebens: Wasser

Wasser ist nicht nur für das Ausschwemmen von Giftstoffen aus dem Körper verantwortlich. Wasser regt den Stoffwechsel an und aktiviert Lipasen, wodurch wiederum die Fettspaltung und -verbrennung um bis zu 30 Prozent ansteigen. Pro Liter Wasser verbraucht der Körper bis zu 100 Kilokalorien, bei gekühltem Wasser sind es sogar noch einige Kalorien mehr. Gleichzeitig steigt der Energieumsatz für eine halbe Stunde um rund ein Drittel. Pro Jahr können Sie somit drei Kilo Körperfett verlieren.

Ein bis zwei große Gläser reines stilles Wasser zehn bis zwanzig Minuten vor jeder Hauptmahlzeit füllen den Magen, somit bleibt weniger Platz für kalorienhaltiges. Und dazu: Weg mit den Softdrinks! Ein Glas Orangensaft hat bis zu 150 Kalorien. Halten Sie sich an Wasser anstatt Eistee, Fanta oder Cola, können Sie allein dadurch bis zu sieben Kilogramm Körperfett im Jahr abbauen.

Tipp:

Je höher der Calciumgehalt (500 Milligramm pro Liter) ist, desto mehr wird der Stoffwechsel angeregt. Entschlackend wirkt auch stilles Wasser mit Salatgurke, Zitrone, Ingwer. Aber auch wasserreiche Lebensmittel wie Wassermelone, Salatgurken, Spargel, Spinat, Zucchini helfen beim Entgiften und Abnehmen.

Leitungswasser unterliegt in Deutschland strengeren Auflagen als Flaschenwasser. Sie sparen sich damit nicht nur Geld, sondern auch das mühsame Schleppen, das lästige Abgeben der Pfandflaschen und leisten dadurch einen enormen Beitrag zum Umweltschutz.

Abwarten und Grünen Tee trinken

Nicht der grüne Tee oder die entzündungshemmenden Polyphenole regen die Fettverbrennung an. Die verbesserte Fettverbrennung wird durch das im grünen Tee enthaltene Koffein hervorgerufen. Das Koffein lässt den Noradrenalinspiegel ansteigen, was zu einem erhöhten Energieumsatz führt. Der Gegenspieler (COMT) zum Nordadrenalin wird durch das Polyphenol EGCG im grünen Tee unterdrückt, somit kann das Noradrenalin noch stärker wirken und den Grundumsatz erhöhen. 400-500 mg EGCG sind empfehlenswert für eine erhöhte Fettverbrennung. Vier bis sechs Tassen sollten es daher mindestens sein, um täglich bis zu 100 Kilokalorien extra zu verbrennen.

Vorsicht:

Erhöhte Mengen (ab einer Dosis von 800 mg) EGCG z.B. durch Grünteeextrakte können evtl. zu einer Schädigung der Leber führen. 

Die Italiener machen´s vor: Espresso nach dem Essen

Koffein regt den Kreislauf an und ist kalorienfrei. Zusammen mit dem Inhaltsstoff Niacin steigert es die Wärmeproduktion und somit den Stoffwechsel. Ohne Milch und Zucker getrunken, stimulieren die im Kaffee enthaltenen Bitterstoffe den Fettstoffwechsel, erwärmen unser Verdauungssystem und fördern dessen Durchblutung. Zwei Tassen schwarzer Filterkaffee oder ein doppelter Espresso können täglich zusätzlich bis zu 100 Kalorien verbrennen.

Vorsicht:

Kaffee kann den Blutdruck erhöhen, Schlaflosigkeit und Nervosität fördern.

Für eine Gewichtsabnahme sind viele Kräuter gewachsen

Aus Geschmacksgründen werden unsere Salat- und Gemüsesorten immer gefälliger gezüchtet. Deren Gehalt an Bitterstoffen ist weit zurückgegangen. Dabei kann die Wahrnehmung von bitterem Geschmack nach aktuellen Untersuchungen nicht nur zu einer besseren Verdauung, einem beschleunigten Stoffwechsel und einer besseren Fettverbrennung, sondern auch zu einer konkreten Gewichtsabnahme führen. Die Leber, unser wichtigstes Entgiftungsorgan wird angeregt sowie Nahrungsreste schneller ausgeschieden. Würzen Sie mit Fantasie, nutzen Sie Ihren Garten und sammeln Sie Wildkräuter oder züchten Sie auf der Fensterbank Liebstöckel (auch als Maggikraut bekannt), Lorbeer, Majoran, Rosmarin oder Estragon.

chilli kaffee

Klein, scharf und äußerst effektiv - Chili

Durch das in der Chili enthaltene Capsaicin lassen sich ein paar Extrakalorien verbrennen. Das Alkaloid ruft einen Hitzereiz hervor und lässt einen die Schweißperlen auf die Stirn treiben. Die Körpertemperatur steigt und dadurch benötigt der Körper verstärkt Energie - der Kalorienverbrauch kann für zwei Stunden um bis zu 15 Prozent ansteigen. Übrigens setzt auch das Gingerol im Ingwer eine Thermogenese in Gang und regt die Fettverbrennung an.

Bitter macht schlank

Bitterstoffe sind nicht nur natürliche Appetitzügler, Pflanzen mit bitterem Geschmack enthalten oft eine geballte Ladung von Fettkillern. Allen voran der Chicorée mit seinem Bitterstoff Intybin. Aber auch das Cynarin in der Artischocke regt die Bildung von Gallensäften an und soeben verzehrtes Fett wird leichter verdaut und erhält gar nicht erst die Chance, als Energiereserve auf den Hüften zu landen. Bitterrezeptoren befinden sich im ganzen Körper, auch auf den Darmzellen. Docken die Bitterstoffe dort an, wird unser Appetit gemindert, der Heißhunger auf Süßes gebremst und der Energiestoffwechsel gefördert. Übrigens, die Psyche profitiert gleichermaßen, denn die Bitterstoffe gelten erwiesenermaßen als stimmungsaufhellend und wahre Muntermacher.

Auch die Grapefruit steigert mit ihren Bitterstoffen die Fettverbrennung und bringt den Stoffwechsel in Schwung. Ihr hoher Vitamin C-Gehalt lässt den Körper Norardrenalin vermehrt produzieren. Dieses Hormon dient als Botenstoff und löst das gespeicherte Fett aus den Fettzellen, um es dann für die Energiegewinnung zu nutzen. Übrigens, es lohnt sich Gerichte mit einem Schuss Zitrone zu verfeinern, denn auch all die anderen Zitrusfrüchte mit hohem Vitamin C-Gehalt lassen die Fettverbrennung steigen. Also, auch sauer macht nicht nur lustig, sondern schlank.

Vorsicht: Grapefruitsaft nicht mit Medikamenten (auch der Pille) zusammennehmen, da es zu einer verminderten Wirkung kommen kann.

Tipp: Bitterstoffe gibt es auch als Pulver, Elixier oder in Tropfenform in Biomärkten oder Apotheken.

Avocado – ein echter Fettkiller

Trotz über 200 Kalorien und mehr als 20 Gramm Fett pro 100 Gramm gilt die beliebte Frucht als echter Unterstützer bei der Fettverbrennung.

Neben zahlreichen Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und Antioxidantien sind es die vielen ungesättigten Fettsäuren, die in der Avocado stecken und beim Fettabbau behilflich sind. Dafür ist insbesondere das Enzym Lipase verantwortlich. Es steuert die Fettverbrennung im Fettgewebe und während der Verdauung.

Hülsenfrüchte – klein aber oho

Bohnen und Erbsen sind reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Die große Menge an Ballaststoffen und der hohe Gehalt an Eiweiß lassen die Fettverbrennung im Körper auf Touren kommen. Die enthaltenen Ballaststoffe binden Fett und verhindern so, dass es sich in die Zellen einlagert. Die Verdauung gerät in Schwung und zugleich werden Giftstoffe im Körper gebunden. Der Blutzuckerspiegel wird durch die sehr langsam sich abbauende Stärke auf einem konstanten Niveau gehalten und beugt somit Heißhunger vor. Somit werden diese kleinen Früchtchen zu einem echten (Fett-) Burner.

Und wer es weniger vegetarisch mag...

Fischliebhaber aufgepasst

Deutschland ist ein Jodmangelland. Hering, Thunfisch oder

Makrele, diese Seefische gelten als die besten Jodlieferanten und kurbeln durch Thermogenese die Fettverbrennung an. Jod wird als Grundstoff für die Produktion von Schilddrüsenhormonen benötigt. Eine Unterfunktion der Schilddrüse kann zu einem verlangsamten Stoffwechsel und damit zu einer Gewichtszunahme führen. Fisch liefert außerdem wertvolle Aminosäuren. Die zudem enthaltenen Omega-3-Fettsäuren helfen die Fettreserven aus den Zellen zur Leber zu transportieren, wo diese dann verbrannt werden. Am besten ein- bis zweimal wöchentlich in den Speiseplan einbauen.

Fleisch, ja bitte

L-Carnitin ist ein wichtiges Transportprotein im Fettstoffwechsel. Es ist beteiligt am Transport der Fettsäuren zu den Mitochondrien, den Kraftwerken der Zellen. Damit unterstützt das Eiweiß die Verbrennung und der Körper gewinnt notwendige Energie. Ohne L-Carnitin läuft bei der Fettverbrennung, ähnlich wie beim Jod, nicht viel. Bei Sportlern und ausreichender Verfügbarkeit von L-Carnitin, kann der Körper mehr Muskelmasse aufbauen und gleichzeitig die Fettverbrennung um bis zu 13 Prozent steigern. Das Protein ist enthalten in rotem Fleisch wie Rind, Ziege und Hirsch. Absoluter Spitzenreiter mit 80 mg L-Carnitin pro 100 g bleibt aber das Lamm.

Naschereien

Mandeln – für den Hunger zwischendurch

Ein hoher Eiweißgehalt und Ballaststoffanteil sowie viele gesunde Fette machen aus den kleinen Kernen einen top Appetitzügler und eine hervorragende Magnesium- und Vitamin E-Quelle. Rohe, ungeschälte Mandeln oder dunkles Mandelmus liefern zahlreiche Antioxidantien. Blanchierte Mandeln enthalten weniger der begehrten Radikalfänger.

Sellerie – der Snack der mehr verbrennt als er (ent-)hält

Für die Verdauung von Sellerie benötigt der Körper mehr Kalorien, als das Gemüse enthält – ein klares Plus für die Fettverbrennung. Die im Sellerie enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe wirken antioxidativ und entzündungshemmend. Aufgrund seiner hohen Konzentration an Magnesium und diversen B-Vitaminen wirkt der Sellerie beruhigend auf das Nervensystem. Der hohe Vitamin-C- und E-Gehalt wirkt immunstärkend. Das Superfood entgiftet den Körper durch seine harntreibende Wirkung und die Fähigkeit Toxine an sich zu binden. Die Haut wird gestrafft und Cellulite gemildert. Am besten morgens gleich eine Stange knabbern oder gar einen Saft von diesem gesunden Gemüse trinken und Sie gehen in jeder Hinsicht gestärkt in den Tag.

Äpfel – Three Apple a Day

Drei Äpfel am Tag wirken wie eine Hungerbremse. Des Deutschen liebstes Obst enthält einen besonderen Mix aus löslichen und unlöslichen Ballaststoffen. Die quellenden, löslichen Ballaststoffe verlangsamen die Entleerung des Magens. Somit wird das Gefühl der Sättigung verlängert. Gleichzeitig führt der verringerte Abbau der Nahrungsbestandteile in resorbierbare Substanzen, im Dünndarm zu einer verminderten Kalorienaufnahme. Lebensmittelkomponenten wie Zucker, Fette, Säuren oder Cholesterin werden gebunden, dadurch soll deren Aufnahme reduziert und verzögert werden.

Autor: Susanne Mannl-Tille
Thema: Lebensmittel die schlank machen
Webseite: http://www.heilpraktiker-mannl.de

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