In unserer heutigen modernen Leistungsgesellschaft ist negativer Stress ein nahezu allgegenwärtiges Begleitbild.

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Resultat können nervliche Überbelastung bis hin zu körperlichen Beschwerden sein. Auf der psychischen Ebene treten auch häufig Angststörungen, Panikattacken und Burnout auf, auf der körperlichen Ebene zeigen sich oft ein geschwächtes Immunsystem, Bluthochdruck sowie das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle.

Anspannung entsteht wenn wir uns ärgerlich, ängstlich, gehetzt oder bedroht fühlen. Auch Probleme und Sorgen versetzen uns in eine Anspannung. Auch Zeit ist ein wichtiger Faktor, der uns unter Stress setzen kann. Das Gefühl nicht alles unter einen Hut bringen zu können oder Doppelbelastung in Familien.

Auch gerade aktuell in Bezug auf die Corona-Pandemie kann dies zusätzlichen Druck und Angstzustände auslösen.

Körperliche Symptome, z.B.:

  • Atemstörungen (Kurzatmigkeit, Hyperventilation)
  • Herzrasen, Herzstolpern
  • Zittern
  • Zähneknirschen
  • Spannungskopfschmerzen
  • Tinnitus
  • etc.

Psychische Symptome, z.B.:

  • Innere Unruhe
  • Angstzustände
  • Konzentrationsstörungen
  • Vergesslichkeit
  • Erschöpfungszustände
  • Depressive Stimmung
  • Schlafstörungen etc.

Die Anforderungen des Lebens einerseits und gesundheitsfördernde Maßnahmen andererseits in Einklang zu bringen, das ist die Kunst! Körper, Geist und Seele verlangen nach Ausgleich.

Sehr hilfreich können Entspannungsübungen sein.

Vorab muss man erwähnen, dass jede Art von Entspannung auch für jeden etwas Anderes ist. Während der eine sich mit Freunden trifft, geht der andere lieber in den Wald oder liest ein Buch. Dies sollte jeder für sich individuell entscheiden.

Entspannungsmethoden und Entspannungsmöglichkeiten

Z.B. Abschalten und die Seele baumeln lassen

  • spazieren gehen
  • ein Bad nehmen
  • lesen
  • Sauna und Massage
  • Café trinken gehen
  • etc.

Ausdauersport

Sport, insbesondere Ausdauertraining hat einen besonders guten Effekt was Stressbewältigung angeht in mehrfacher Hinsicht, er macht „den Kopf frei“ und durch die Bewegung und auch die Endorphinausschüttung fühlt man sich gleich viel besser.

Yoga

Diese vielbeachtete Lehre aus Indien kombiniert körperliche Übungen, Meditation, Atem- und Konzentrationsübungen. In dem westlich praktizierten Yoga stehen meist die körperlichen Übungen im Vordergrund, welche den Körper entspannen und beruhigen können.

Tai Chi und Qigong

Tai Chi und Qigong sind  Bewegungsformen aus China, hier werden Konzentrations-. Atem- und Bewegungsübungen sowie Meditation kombiniert. Die Bewegungen sind langsam und ruhig.

Progressive Muskelentspannung nach Jacobson

Bei dieser Methode werden abwechseln gezielt einzelne Muskelgruppen des Körpers an- und wieder entspannt. Man geht gewöhnlich nacheinander alle wichtigen Muskelgruppen des Körpers durch. Hier geht es um das Erspüren des Körpers in An- und Entspannung.

Atemübungen

Das Achten auf den Atem ist Bestandteil vieler Entspannungstechniken und wirkt sich sehr beruhigend aus, insbesondere die Bauchatmung. Durch das tiefe Einatmen in den Bauch, so dass er sich nach außen wölbt und das tiefe ruhige Ausatmen entsteht ein sofortiger Entspannungseffekt.

Autogenes Training

Das autogene Training gehört zu den bekanntesten Entspannungsmethoden. Es führt zu einer Entspannung der Muskeln und zur Erholung. Im Autogenen Training werden Suggestionen verwendet und somit die Aufmerksamkeit auf verschiedene Körperteile gelenkt.

Meditation

Die Meditation gehört in vielen Religionen zur spirituellen Praxis. Das Ziel ist, eine Stille oder innere Leere zu erreichen, frei jeglicher Gedanken.

Es gibt viele Arten der Meditation – beispielsweise die Achtsamkeitsmeditation, die Ruhemeditation oder auch die Gehmeditation. Meist wird die Meditation im Sitzen durchgeführt aber es gibt auch aktive Meditationen.

Letztlich ist alles Meditation, wenn man es „ganz“ tut, also mit der vollen Aufmerksamkeit.

Phantasiereisen

Die Phantasiereise ist ein imaginatives Verfahren, in dem meist ein Therapeut eine fiktive Geschichte erzählt und man sich führen lässt. Es werden verschiedene Sinnesebenen angesprochen um positive Gefühle auszulösen.

Dies kann man auch alleine, ähnlich der Selbsthypnose für sich selbst tun oder einige der vielen medialen Möglichkeiten nutzen in Form von CD, Hörbücher etc. 

Aromatherapie

Die Aromatherapie ist ebenfalls eine sehr schöne Art und Weise sich eine Auszeit zu schaffen und benötigt keine feste Zeiteinhaltung, sie kann zu jeder Zeit in Form eines Bades, Duftölen oder –kerzen einfach genossen werden.

Ziel dieser Techniken ist aber nicht nur, dass sie direkt den Stresslevel mindern, sondern auch, dass die Betroffenen verstehen, wie Körper und psychische Zustände sich gegenseitig beeinflussen.

Studien belegen, dass sich die Verfahren eignen, um viele Beschwerden zu lindern oder gar aufzuheben. Regelmäßige Entspannungsübungen helfen, eine gesunde Balance zu finden, man spricht auch von Psychohygiene. Sie wirken sich präventiv auf viele Beschwerden aus, wie z.B. Schlafprobleme, depressive Zustände, psychosomatische Beschwerden, Herz-/Kreislauf und vieles mehr.

Ein Entspannungszustand führt auch zu mentaler Klarheit und kann auch die eigene Spiritualität erwecken.

Eine Stresssituation, ein Ungleichgewicht oder einen generellen Missstand, den man empfindet oder dem man ausgesetzt ist, birgt auch immer eine Chance zur Veränderung. Veränderung dahingehend mehr auf sich zu achten, achtsamer mit sich selbst, den Mitmenschen  und der Natur umzugehen.

Wenn wir es schaffen uns ein wenig zu entschleunigen und ein bisschen mehr Dolce Vita ins Leben nehmen…

… unsere Gesundheit wird es uns danken.

Autor: Silvia Horbach
Thema: Welche Entspannungsmethoden gibt es?
Webseite: http://www.praxis-horbach.de

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