Paradigmawechsel und die dazugehörigen Gesetzmässigkeiten

Zuerst einmal: was heisst überhaupt Paradigmawechsel?

jeder schritt mit dir

Und warum ist der individuelle Prozess der Transformation, also der Bewusstseinswandel, das Aufwachen eines jeden Einzelnen von so enormer Bedeutung?

Paradigmawechsel bedeutet also in unserem Fall, wenn es um ganzheitliche Heilung geht, den Wechsel der Lebenseinstellung zu vollziehen. Warum? Weil dieser Umwandlungsprozess hin zur Heilung von Körper, Geist und Seele die  V o r a u s s e t z u n g dafür ist. Es funktioniert nicht anders. Warum? Später dazu mehr.

Stell dir vor, die beiden Bildern oben sind durch eine Brücke verbunden. Oder die beiden Bilder sind eine Waage. Wo befindest du dich? In welche Richtung schlägt die Waage aus?

Das Bewußtsein darüber, wo du dich momentan befindest, ist der erste Schritt. Der Schritt hin zu einem erweiterten Bewußtsein, das immer auch sofort erheblich mehr Lebensqualität beinhaltet. Warum? Dazu auch später mehr! In der Regel findet ein Paradigmenwechsel nicht von heute auf morgen statt, sondern er ist ein längerer Prozess, bei jedem Menschen von unterschiedlicher Dauer. Es lohnt sich: auf dem Weg findest du dein inneres Zuhause. Wie schön ist das denn!

Dorthin gelangen keine Worte, denn Worte sind Formen. Ich probiere es trotzdem. Die, die Schularbeiten machen, kommen schneller voran! Es ist wichtig, das wir uns jeden Tag erinnern! Woran? Dass wir längst schon zu Hause angekommen sind, wir haben es nur vergessen.

Kommen wir also zur V o r a u s s e t z u n g:

Eine Pforte zum Eintritt in das Feld formlosen Raumes ist Achtsamkeit. Der Raum, die Stille ist formlos und damit frei von Materie. Die Erfahrung, dass es dort alles gibt, was wir uns wünschen treibt uns an, immer wieder dorthin zu gelangen. Ich nenne nur einige wenige Begriffe, unter anderem: Inspiration, Intuition, Kreativität, Schönheit. Dort ist der Fluss! Alles das, was wir uns immer gewünscht haben und von dem wir „dachten“,  es nicht erreichen zu können, von dem wir dachten und denken, es befindet sich im Aussen, in einer Form, ist in diesem formlosen Raum. Man kann es nicht erdenken. Es ist längst erwiesen von vielen Wissenschaftlern, Heilern, Therapeuten. Warum?

Weil Gedanken Formen sind, immer wieder reproduziert aus der Vergangenheit, hingetragen in die Zukunft, die es ja bekanntlich so gar nicht gibt. *1

Also erster Schritt: Gedankenkontrolle und Überprüfen der entsprechenden tief verwurzelten Glaubenssätze! *2

Als zweiter Schritt ist Fokussierung auf die Gegenwart empfohlen. Als Erinnerung sei noch erwähnt: nimm die Signale deines Körpers wahr und atme. In dem Moment, wo du dich fragst, ob du atmest, denkst du nicht.  

Und damit ist auch beinahe schon die zweite Frage beantwortet: wieso mehr Lebensqualität? 

Du machst die beglückende Erfahrung dass:

  • es keine Zeit braucht, in die Gegenwart zu gelangen,
  • dass schon alles da ist, was du brauchst,
  • du endlich loslassen darfst,
  • das Leben nicht mehr kontrolliert werden muss,
  • du einfach nur Dasein darfst,
  • du dich lebendig fühlst und zulässt, was im Augenblick ist,
  • andere Menschen ein Gefühl von Freiheit in deiner Gegenwart haben,
  • die Qualität deines Tuns von Tag zu Tag erheblich verbessert wird,
  • und Erkenntnisse, Visionen, Dankbarkeit und Friede umsonst mitgeliefert werden.

Diese Liste kann beliebig erweitert werden.

Und jetzt kommen wir m.E. zum entscheidenden Punkt, wichtig auch für das momentane Zeitgeschehen. Bewusstsein erhöht deine Frequenz. Was heisst das jetzt schon wieder?

Das heisst, das noch gegenwärtige unbewusste alte System in dir und ausserhalb von dir will natürlich die oben aufgeführten Bewusstseinszustände nicht zulassen, es ernährt sich förmlich von Angstenergie, es muss Angst und Panik hervorrufen, es möchte nicht sterben. Und wenn, will es dich mitreißen, du sollst mit untergehen auf dem sinkenden Schiff.

Das heisst, das System bläht sich auf, wird dick und fett und nimmt sehr viel Raum ein. Es  wird zu einem Alptraum. Ein alltäglicher und nächtlicher Alptraum, unterbrochen von ein paar faden Ablenkungen, die uns von den Medien geboten werden. Früher oder später manifestiert sich dieses ständige Unbehagen, dieses Leid,  wenn nicht psychisch dann körperlich als Krankheit.

Unsere Ressourcen werden ausgebeutet, und zwar äußerlich und innerlich. Der Wahnsinn hat seinen Höhepunkt erreicht. Damit ist gemeint, wir beuten uns selber innerlich aus, indem wir immer wieder über unsere Grenzen gehen, uns – um nur ein Beispiel zu nennen - sehr stressigen beruflichen oder auch privaten Situationen aussetzen. Und wenn du nicht mehr in dieses Schema passt, wir uns nicht mehr selbst missbrauchen, dann kommt die Androhung von außen mit Gewalt, dann läßt das System seine Macht spielen. 

Aber keine Negativität, keine Gewalt, kein Missbrauch kann das Feld der Frequenz der Einheit betreten und dabei überleben. Verlasse also das alte Denksystemm, welches auf einem Konstrukt beruht. Erinnere dich, du hast geglaubt oder glaubst immer noch, „mit dieser konstruierten Rolle komme ich durchs Leben.“  Aber jetzt bist du kein 5 jähriges Kind mehr, du bist schon groß!! Lenke dich nicht zu viel ab. Zuerst ist es eine Disziplinfrage,  nach einer Weile jedoch ist es gar nicht mehr möglich, sich abzulenken. Inwiefern? Es widert dich an. In einem bestimmten Abschnitt des Prozesses des Erwachtseins ist nur noch eines von Bedeutung:  bin ich abwesend oder anwesend?  Das Abwesendsein *3  verursacht Verzweiflung. Denn…du bist nicht wirklich da, eben nicht anwesend. Und wie fühlt sich das an? Du erkennst, wie sehr es dir und deinen Mitmenschen schadet!

*1 zu diesem Thema bitte meine vorangegangenen Artikel lesen.

*2 Man kann es nicht häufig genug erwähnen. Einer der fatalsten und häufigsten Glaubenssätze, seit Generationen überliefert lautet: „Ich darf nicht einfach da sein.“. 

Und Achtung: das Sytem speist sich davon, wenn wir diesen Unfug glauben.

Es ist darauf aufgebaut. Es funktioniert dadurch. 

Wie sieht das Dasein aus, wenn man gar nicht da sein darf?

Das „Leben“ wurde sozusagen ausgedacht, vom Kinderverstand konstruiert, um zu überleben. Mit wie vielen Einschränkungen und Missbrauch an sich selbst war oder ist das auch heute noch verbunden! Denn damals schien es für uns existentiell wichtig zu sein, zu funktionieren und das Leben unter Kontrolle zu haben.

Lebendiges authentisches Dasein, das Leben selbst lässt sich aber nicht kontrollieren. Dieses bunte lebendige Leben spielt sich im Raum ab. Der unendliche, unermesslich weite Raum kann von unserer kleinen ängstlichen Persönlichkeit niemals kontrolliert werden. Und wenn man ein bisschen darüber nachdenkt, wirkt es geradezu lächerlich, nicht wahr? 

*3 siehe mein Artikel in 2020 über Zeit- und Raumbewusstsein

Autor: Doris Amirah Scharf
Thema: Paradigmawechsel und die dazugehörigen Gesetzmässigkeiten
Webseite: https://das-psychotherapie.de

#Verhaltensmuster, #Veränderung, #Zufriedenheit, #Komfortzone

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