Es gibt eine Menge innere Krankheitsursachen, kaum mal manifestiert sich eine Krankheit ohne innere Ursache.

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Angefangen bei der Lebensweise, Ernährung, Bewegung haben diese Faktoren einen immensen Einfluss auf unser Wohlergehen. Wenn jeden Tag zuckerhaltige Speisen auf der Tagesordnung stehen gepaart mit keiner oder wenig Bewegung, ist das nicht förderlich. Weiterhin bin ich ein Freund von Vitalstoffen, für mich sind diese notwendig und auch für viele meiner Patienten. Und genau diese, die Vitalstoffe substituieren beweisen mir ihr Wohlergehen immer wieder, indem sie kaum mal einen Infekt, Schnupfen, Erkältung oder sonst was haben, da das Immunsystem in einem deutliche besseren Zustand ist.

Weiterhin erfreuen sich diese Menschen an einem allgemein vitaleren Zustand mit mehr Energie, Lebensfreude und höherem Antrieb und sie sind in aller Regel auch stressresistenter.

Zwei Faktoren werden allerdings immer wieder vergessen:

Unser Nervensystem besteht aus Parasymphatikus (Entspannung, Darmtätigkeit, Immunsystem...) und Symphatikus (Leistungssteigerung durch schnelleren Puls, höheren Blutdruck, kaum Leistung des Immunsystems und Darmtätigkeit, also lauter Funktionen, die uns jetzt schnell reagieren lassen können)

Heute jagen wir keine Bisons mehr, dafür Termine, unsere Computer und andere schnelllebige Dinge, das bedeutet, dass die Menschen dauerhaft im symphatischen Zustand sind, was auch über Herzratenvariabilität messbar ist. Und das bedeutet, dass die Leistung von unserem Immunsystem herabgesetzt wird, wenn wir selbst nicht für Ruhe- und Entspannungsphasen sorgen.

Der andere Punkt ist, dass es für uns normal ist, dass wir sagen, jetzt bin ich 50 Jahre alt, es ist also normal, dass ich eine Arthrose bekomme. Die Ärzte reden gerne auch von einer altersgerechten Arthrose. Oder dass wir andere Krankheiten wie Diabetes oder Bluthochdruck oder andere bekommen, diese werden ja mittlerweile schon Gesellschaftskrankheiten genannt.

Und wenn wir glauben, diese oder jene Krankheit hatten meine Eltern schon, also muss ich das auch bekommen, auch dann wird es so eintreffen.

Wir sind in einem System, was nur nach Diagnosen sucht, damit wir wissen, welche Symptome wir verbessern oder beseitigen müssen. Sind Sie schon mal zum Arzt gegangen und haben gesagt, mir geht es gut und Sie sorgen dafür, dass das so bleibt. Was können wir tun? Das wäre doch mal ein ganz neuer sinnvoller Ansatz.

Unser Denken spielt dabei ein sehr große Rolle (was ich heute denke, bin ich morgen).

Wenn ich also damit rechne, dass ich dies oder jenes bekomme, dann habe ich Recht und es wird kommen. Wir haben das als "normal" abgekauft. Es geht auch anders, wenn ich meinen Focus nicht auf Krankheiten habe, sondern auf mein Wohlergehen und dazu gehört weit mehr als nur die Gesundheit, kann das auch Realität sein. Auch hat sich bestätigt, dass Menschen, die glücklich sind, weitaus gesünder sind.

Sorgen, Grübeln und solche Dinge finden nicht nur im Kopf statt, sondern das tragen wir als Energie in jeder Körperzelle mit uns. Es heißt, Lachen und Freude am Leben ist die beste Medizin und es wurden Studien durchgeführt, das Menschen, die jeden Tag lachen, längere Lebenszeit zu erwarten haben.

Es ist also naheliegend, ein Leben anzustreben, dass den Menschen mit Freude erfüllt, dass er einer Tätigkeit nachgeht, die ihn mit Bestätigung erfüllt und dass jeder Mensch das Gefühl hat, etwas für sich Sinnvolles zu tun, dass er dieser Tätigkeit gerne nachgeht.

Leider haben die meisten einen "Job", der das Geld nach Hause bringt, der aber keinen Spaß macht. Und das betrifft nicht nur die Arbeit, sondern genauso das Privatleben, die Beziehung, also alle Lebensbereiche, die um uns sind. Unser Leben hat vier große Säulen: Arbeit, Privatleben (Freizeit), Beziehung und auch das Geld gehört dazu. Geld mag zwar nicht glücklich machen, nur mit Geld ist vieles einfacher und wir müssen uns nicht jeden Tag darüber Gedanken machen, ob man auch wirklich genug davon hat und nicht aus dem Mangeldenken heraus agieren müssen.

Zu mir hat mal vor vielen Jahren ein Coach gesagt: Schreibe dir jeden Tag fünf Dinge auf, die schön, angenehm waren, einfach Dinge, die heute positiv waren und in einem halben Jahr wird auf deinem Konto 20% mehr Geld sein. Das hatte ich angezweifelt, wollte es aber wissen und habe es ausprobiert. Und er hatte Recht.

Mein Fazit: Konzentriere dich auf die Dinge, die für dich funktionieren, die gut laufen und positiv sind. Alleine das verändert ungemein das Leben in die Richtung, in die wir es haben wollen. Weiter sagt man, wer das Glück sucht, wird es weiter suchen. Wir sollten uns des Augenblickes, in denen wir glücklich und zufrieden sind, gewahr werden und den Moment und uns selbst anerkennen. Und eine Situation ist erst mal eine Situation, weder positiv noch negativ, erst unsere Wertung macht die Situation positiv oder negativ.

Wenn wir also ohne Wertung an alles heran gehen können, ohne eine Ansicht darüber zu haben, dann macht das Leben schon mal sehr viel leichter.

Hierzu fällt mir eine Anekdote aus dem Tibetischen ein:

Einem Bauern war ein Pferd entlaufen und die Dorfbewohner bedauerten ihn ob seines Pechs. Der Bauer aber sagte: „Ich weiß nicht, ob es nur Pech war.“ Kurz darauf kam das Pferd zurück zu seinem Hof und mit ihm eine Herde Wildpferde. Da gratulierten ihm die Dorfbewohner ob seines Gewinns. Der aber sagte: “Ich weiß nicht, ob das nur Glück war. Als der Sohn des Bauerns eines der Wildpferde zureiten wollte, schmiss es ihn ab, und der Sohn brach sich ein Bein. Wieder bedauerten die 25 Dorfbewohner den Bauern ob seines Pechs. Der aber sagte erneut: „Ich weiß nicht, ob das nur Pech war.“ Kurz darauf kamen Söldner des Kaisers ins Dorf und nahmen alle jungen Männer als Soldaten mit für einen neuen Krieg. Als sie aber den Sohn des Bauern mit seinem gebrochenen Bein sahen, ließen sie ihn in Frieden.

Nehmen Sie das Leben, wie es kommt und seien Sie glücklich. Das bedeutet nicht, dass wir nicht auf Ziele hin arbeiten und keine Veränderung  anstreben sollten.

Stellen Sie sich folgende Fragen:

- Was ist es?

- Kann ich es verändern und wenn ja, wie?

Also nehmen Sie sich und das Leben an.

Autor: Franziska Helling, Heilpraktikerin
Thema: Was sind innere Krankheitsursachen?
Webseite: https://www.loop-praxis.de

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Beiträge Gesundheit

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