|Anzeige| Warum es nicht immer das Neueste und Beste sein muss.
Das neueste Smartphone, Klamotten nur von bestimmten Designern, ein Roboter, der sich darum kümmert, dass die Böden in den eigenen vier Wänden sauber sind. Die Ansprüche vieler Menschen sind mittlerweile sehr hoch. Was dabei jedoch oftmals nicht mithalten kann, sind die eigenen finanziellen Verhältnisse. Allein im Jahr 2019 schlitterten in Deutschland weit über 80.000 Menschen in die Privatinsolvenz.
Das vorgegaukelte Leben
In Zeiten der sozialen Medien versucht sich jeder, so gut wie möglich vor seinem Umfeld zu präsentieren. Der Schnappschuss aus dem Traumurlaub auf Instagram soll zeigen, wie weit es jemand gebracht hat und wie gut es ihm im Vergleich zu den anderen ergeht. Die virtuellen Beifallsbekundungen sorgen bewiesenermaßen für einen Endorphin-Ausstoß und ein entsprechendes Glücksgefühl.
Doch wahres Glück lässt sich nicht kaufen. Für die langfristige Zufriedenheit wäre es deswegen viel zielführender, sich auf seine wahren Stärken zu besinnen und seine Mitmenschen durch seinen Charakter und seine Hilfsbereitschaft zu beeindrucken und darauf zu verzichten, immer nur das Neueste und Beste zu kaufen und gleichzeitig in den eigenen Konsumschulden unterzugehen.
Minimalismus kann sehr befreiend sein
Vor allem bei den Millenials ist der Gegentrend zum Konsumwahn der sogenannte Minimalismus. Die Ikone der Bewegung ist Marie Kondo, die mit ihren Büchern Millionen von Menschen dazu bewegt hat, darüber nachzudenken, wie viele Gegenstände tatsächlich für ein glückliches Leben benötigt werden.
Die sogenannte „Kunst des Weglassens“ wurde einem breiteren Publikum auch durch die Dokumentation „Minimalism: A Documentary About the Important Things“ von Joshua Fields Millburn und Ryan Nicodemus bekannt, die die Minimalismus-Bewegung damit vor einigen Jahren richtig in Schwung gebracht haben. Die Gestaltung des Films hat dazu geführt, dass die Beiden viele Nachahmer gefunden haben, die die Vorteile dieser Lebensweise erkannten.
Der Leitsatz lautet: „Es geht nicht darum, immer mehr haben zu wollen, sondern mit immer weniger zufrieden zu sein!“. Auf lange Sicht wirkt es sehr befreiend, sich von Konsum- und Markenzwängen zu verabschieden. Das kann auch dazu führen, einen Job anzunehmen, der zwar weniger Einkommen, dafür aber mehr Erfüllung oder Zeit für andere wichtige Dinge bringt. Für viele Menschen war es einfach der Schlüssel zu einer neuen Zufriedenheit mit sich selbst.
Welche Möglichkeiten der Reduzierung bieten sich an?
Es ist nicht immer erforderlich, dermaßen radikal wie einige bekannte Minimalisten vorzugehen und seinen Bestand an Besitz auf 100 Artikel und weniger zu reduzieren. Oft reicht es schon, einfach noch eine Nacht darüber zu schlafen, bevor eine neue Anschaffung getätigt wird. Das führt schon dazu, dass das unmittelbare Kaufbedürfnis verschwunden ist und der Reiz des Kaufes verlorengeht.
Vor allem im Elektronikbereich lässt sich viel Geld sparen, wenn es nicht immer die neueste Technik sein muss. Gebrauchte Smartphones, Tablets, Laptops und Computer können einerseits zu einem wesentlich günstigeren Preis erstanden werden und haben darüber hinaus auch noch einen großen Impact auf unsere Umwelt. Denn durch die Mehrfachnutzung kann so der Abbau von wertvollen Rohstoffen deutlich reduziert werden.
Anbieter wie www.it-versand.com bieten gebrauchte Computer und Laptops von Markenherstellern bis zu 75 Prozent unter dem Neuanschaffungspreis an. Die Geräte werden dabei vor dem erneuten Verkauf von Profis technisch gewartet und gereinigt. Zur Sicherheit erhalten die Käufer ihr Geld zurück, wenn sie mit den Produkten nicht zufrieden sind und bekommen bis zu drei Jahre Garantie im Schadensfall.
Auch bei der Kleidung lässt sich der Konsumwahn anderer Menschen in einen persönlichen Vorteil verwandeln. Vor allem jene, denen es enorm wichtig ist, sich gegenüber der Umwelt nur in Teilen der aktuellen Saison zu präsentieren, verkaufen nach diesem persönlichen Ablaufdatum ihre teuer erstandenen Teile sehr günstig. So ist es möglich, auf regionalen Flohmärkten oder auf Onlineplattformen wie beispielsweise ubup.com hochwertige gebrauchte Markenware zu wirklich günstigen Preisen zu ergattern.
Gerade Stadtbewohner sollten sich die Frage stellen, ob sie wirklich immer noch ein eigenes Auto benötigen. Und falls ja, ob das wirklich ein Modell im XXL-Ausmaß sein muss, das noch dazu alle drei bis vier Jahre erneuert wird.