Leider gibt es viele neurotische Gründe für den Wunsch ein Kind oder auch mehrere Kinder haben zu wollen.

erziehung-skulptur

So werden oftmals schon vor der Geburt die Weichen für eine falsche "Behandlung" oder einer späteren, fatalen Erziehung gestellt. Der Wunsch nach einer "heilen" Familie, mit Kindern, Haus und Hof, kann bei einem Elternteil bei einer eigenen vernachläßigten, lieblos behandelten Kindheit, schwere Nachteile nach sich ziehen. Eine heile Welt sich schaffen zu wollen, die man selbst nie erleben durfte, eine Schule die man nie besuchen durfte, eine Ausbildung die man selbst nie realisieren konnte oder wenn das Kind später sich plötzlich von der Mutter trennen will, weil es eigene Wege und Ziele verfolgen will, dann führt es zu "ABWEHRVERHALTEN".

Unbewusste Bedrohung, alte schmerzliche Gefühle des Verlassen Werdens kommen hoch. Schmerz des Alleinseins, der Lieblosigkeit, alte, verdrängte, nicht aufgearbeitete schmerzliche Gefühle können dann zu fatalen, unbeherrschten, bedauernswerten Kurzschlusshandlungen führen oder die Entwicklung des "geliebten" Kindes entscheidend behindern, negativ beeinflussen oder sogar enorme Schäden verursachen. Genauso können anderseits "Wiedergutmachungs-gefühle", nach dem Motto... "das Kind soll es einmal besser haben als ich" , mit allen möglichen Verwöhn Ritualen, ein verwöhntes, zickiges, nie zufriedenes, schwieriges, verhaltensgestörtes Kind erzeugen.

KINDER KRIEGEN IST NICHT SCHWER.... KINDER ERZIEHEN... ZIEHEN UND ZERREN... AUCH NICHT SCHWER! ABER KINDER FÜHLEN das Leid... UMSO MEHR!

Kinder wollen spielen, Spaß haben, entspannt sein, geliebt und anerkannt sein. Wir zwingen sie entgegen ihren eigenen Gefühlen uns zu umarmen, uns zu küssen, lieb zu sein, einen Diener oder ein Knicks zu machen. Ihre natürlichen Impulse ersetzen wir durch erlernte, mechanische oder unnatürliche Bedürfnisse, jene Bedürfnisse, nach denen wir uns selbst sehnen. Wir können unsere Kinder selten so lassen, wie sie sind. Wenn das Kind gerne einmal faulenzen will, machen wir uns Sorgen ob es vielleicht krank ist. Wir fordern es ständig, erwarten ständig Leistung und Ehrgeiz. Wie sich das Kind dabei "fühlt", "fühlen" wir selbst nicht! Unsere eigene Neurose hat uns zu Ellenbogen, -Leistungs, -Erfolgsmenschen gemacht.

Um unser eigenes Ziel, ob beruflich oder in der Partnerschaft zu erreichen, werden die Bedürfnisse des Kindes sekundär. Ein Kind ist "böse", wenn es nicht so will, wie die Eltern es wollen. Frühzeitig lernt das Kind, ich werde nur geliebt, wenn ich etwas leiste. DER SINN DES LEBENS liegt nicht mehr im LEBEN DES LEBENS, sondern, in LEISTUNG und ZIELSETZUNG... etwas erreichen zu müssen... "etwas zu sein." Irgendwann "rebellieren" unsere Kinder, werden "leistungsschwach" in der Schule oder werden "Versager" oder werden "krank"... Bettnässen... Nägelkauen... Allergien... Kopfschmerzen... darin flüchten sie sich häufig.

Kinder sind körperbezogener als Erwachsene, reagieren oftmals auch mit dem Körper spontan. Symptomatisch sind wiederkehrende Bauchschmerzen, ständiges erkältet sein, häufige Wutanfälle oder das Kind ist plötzlich "übersensibel", leicht erregbar. Ängste oder Aggressionen lenken Kinder oft um in "Stehlen" oder "Lügen". Meistens haben sie vor, den Menschen die sie am meisten lieben, von denen sie am meisten geliebt werden wollen... ANGST!

ANGST wird ihr ständiger Begleiter, ANGST vor SCHLÄGEN, ANGST vor BESTRAFUNG, ANGST vor LIEBESENTZUG, sie lächeln, lachen und versuchen mit allen Mitteln ihre ABHÄNGIGKEIT zu überspielen. Sie versuchen ihre Eltern positiv zu stimmen.

Wenn wir selbst keine "realen" Gefühle haben, sind wir Gefangene in unserem eigenen Schmerz und wir glauben unsere Gefühle seien unsere echten Gefühle, ohne zu wissen, dass diese meist nur ein Produkt unserer miesen Vergangenheit sind.

Viele unserer Handlungsweisen passieren unbewusst. Wir reagieren unbewusst aggressiv oder traurig, enttäuscht, eifersüchtig, rachsüchtig, deprimiert oder mit falschem Lächeln, weil auch wir gelernt haben eine Schutz-Mauer-oder -Maske um uns herum aufzubauen, um selbst nicht ständig an der Wirklichkeit zu zerbrechen.

Unsere Kinder werden von uns schlecht behandelt, auch wenn man uns mit der Nase darauf stößt, können wir das oft nicht erkennen, da wir von unseren eigenen "realen" Gefühlen, "abgespaltet" sind. Jeder lernt seine Rolle, seine Maske, um seine eigenen Ziele zu erreichen. Geduld , Vertrauen, Zeit und viel Liebe ist die Antwort.  Wir müssen lernen, die Gefühle der Kinder zuzulassen.

STRAFE , Erziehung , ZIEHEN und ZERREN, ist das, was sie ganz sicher nicht brauchen!

Wenn wir uns um die "realen" BEDÜRFNISSE unserer Kinder kümmern, entfalten sie von selbst ihre Tugenden. Sie halten selbst Pünktlichkeit ein, weil sie spüren, dass sie vielleicht mit ihrer Unpünktlichkeit jemanden versetzen und somit  verletzen könnten. DISZIPLIN und ORNUNG halten sie von allein ein, weil in ihrem Kopf DISZIPLIN und ORDNUNG herrscht.  Erst wenn sie unter DRUCK und SPANNUNG stehen, ständig "gezogen" und "gezerrt" werden, stellt sich bei ihnen UNORDNUNG und DISZIPLINLOSIGKEIT ein, als RAKTION, als HILFERUF!

Sieben oder acht Stunden still sitzen und ständig interessiert zuhören zu müssen, geht gegen die Natur eines Kindes! Gegen den natürlichen Bewegungsdrang! Sich stundenlang langweilige Monologe von "Paukern" anzuhören, die oftmals selbst unfähig sind, "nur einen simplen Lehrstoff", ihren Schülern interessant vermitteln können, das frustriert. Kinder werden manchmal plötzlich tolle Schüler, nur weil sie einen neuen Lehrer bekommen haben, der sie versteht, der sich um ihre Bedürfnisse kümmert. Entscheidend ist nur: welche und wie viele Bedürfnisse hat das Kind?

FÜHRUNG DARF NICHT GÄNGELUNG SEIN. LEITEN DARF NICHT KONTROLLE SEIN. FÜHRUNG HEISST AUCH SCHRANKEN SETZEN, ABER IM BEZUG ZUM BEDÜRFNIS. DAS RICHTIGE MASS IST AUSSCHLAGGEBEND.

Körperkontakt und Liebe

Ständiges Hätscheln, Streicheln, übermäßiges Stimulieren von Bedürfnissen, meist Bedürfnisse die das Kind noch nicht einmal fordert, genauso wie ihre Überängstlichkeit oder das Glucken Verhalten der Mutter, geben dem Kind keine Möglichkeit sich selbst zu entfalten. Das Kind kann kaum Luft holen ohne überbehütet zu sein. Sich dem Bedürfnis des Kindes anpassen ist nicht immer leicht, aber unbedingt notwendig. Genauso schlimm, vielleicht sogar noch schlimmer als Über-Stimulierung ist die Ablehnung. Häufiges Berühren des Kindes, Streicheln, Liebkosen, Drücken, Beachten, Zuhören und Wichtig Nehmen sind Bedürfnisse, die sehr ernst genommen werden müssen.

LIEBES-HAUT-KONTAKT-ENTZUG fördert sogar Hautekzeme (R.A.Spitz 1960).

Das Fehlen einer warmherzigen Mutter kann zu einer lebenslangen übertriebenen Furcht, zur Unsicherheit des Kindes führen. Je mehr STREICHELEINHEITEN der Mensch erfährt, desto befriedigter, ausgeglichener ist er und nicht nur das Kind, sondern auch jeder Erwachsene. Kinder brauchen weniger ihre Köpfe voll mit Wissen, als eine pädagogische Führung, die sich nach ihren realen Bedürfnissen richtet.

Ein cooler Vater z.B., kann ein frigides Verhalten der Tochter herbeiführen oder auch seinen Sohn in die Arme eines gleichgeschlechtlichen Partners,  eines Ersatzvaters treiben. So wird unter anderem Homosexualität, perverses oder inverses Verhalten als SUBLIMATION, als ERSATZHANDLUNG ausagiert. KÖRPERKONTAKT UND LIEBE ist so wichtig, wie Pflanzen die Sonne und Regen, Licht und Wärme benötigen. OHNE KÖRPERKONTAKT UND LIEBE IST DAS KIND EIN LEBENLANG VERURTEILT UNTER SEINEN NEUROSEN "(UN)-GLÜCKLICH" ZU SEIN.

Ich bin wichtig- Wie Minderwertigkeitsgefühle entstehen

(Erziehung-Ziehen-Zerren)

Symbolische Bedürfnisse können niemals befriedigt werden, weil sie nur "Abkömmlinge", nur ERSATZHANDLUNGEN sind. Wenn unser Kind krank ist, können wir ihm alles erdenklich Gute zukommen lassen, doch gesünder wird es davon nicht. Viele Behandlungsmethoden von Neurosen sind auf diese Weise fehlgelaufen. Man hat nicht unterschieden, ob die Psyche und damit das S Y N D R O M verändert wird oder nur das ERSCHEINUNGSBILD, das  S Y M P T O M ! 

Sich nicht selbstgehören zu können, hat viele Folgen. Wenn der eigene Körper nicht der eigene sein darf, sondern zu einem Fremdkörper der Mutter wird. Wenn die Tochter ihren Körper nur spazieren trägt, weil dieser Mutters "Eigentum" ist, wenn Kinder springen müssen, wenn die Eltern es wollen oder Kinder einen Beruf erlernen müssen, den die Eltern ausgesucht haben, dann hat das neurotische Folgen.

Wenn Kinder Gefühle haben dürfen, sich selbst leben dürfen, haben sie später auch nicht das Bedürfnis, jemand zu sein.

Kinder spüren genau, wenn sie sich selbst sein dürfen, spüren genau, wenn sie anerkannt und wichtig genommen werden, wenn sie von den Eltern die Chance bekommen, geführt, gelenkt, beschützt und geliebt zu werden und zusätzlich ihren eigenen persönlichen Weg gehen dürfen.

Wenn der Körper nicht dem eigenen Menschen gehört, wird es ihm schwer fallen, diesen Körper richtig zu beherrschen. Ihm wird es an Geschicklichkeit und Konzentration fehlen oder sexuelle Ablehnung, weil der Körper nicht der eigene ist und wenn das in Hass gegenüber Vater oder Mutter oder beiden ausagiert wird, kann verdrängte Wut später gegen das eigene, wehrlose Kind oder gegen den eigenen Körper oder gegen Frauen im Allgemeinen gerichtet werden. War der Vater dominant und beherrschend und hat er seinen Kindern das Gefühl gegeben, dass er immer der Kluge ist und nur er allein alles lösen kann und er allein der Größte ist, wird das BEDÜRFNIS “MACHT” einen sehr großen Stellenwert einnehmen. Das Kind wird dann nur auf den Moment warten, auch endlich einmal “groß” zu sein, groß sein zu dürfen. Politiker reden und reden, sicher weil auch sie vorher nichts zu sagen hatten.

Wenn Kinder nichts wert sind, wenn sie nichts zu sagen haben, wenn keine ihrer Handlungen anerkannt werden und Vater oder Mutter ihnen alles aus den Händen nehmen, werden nicht nur Zukunftsängste auch Lebensunsicherheit, sowie Ungeschicklichkeit, geradezu programmiert. Nach dem Motto:  DENN SIE WISSEN NICHT WAS SIE TUN!!  Eines der beachtenswertesten Bedürfnisse ist die WICHTIGKEIT.

Dieses Bedürfnis ist bereits ein psychisches, ein ausagiertes, eine ERSATZHANDLUNG, denn wenn ein Kind den Eltern wirklich wichtig ist, hat das Kind auch keinen Grund ein Leben lang sich abzumühen, das Gefühl eigener Wichtigkeit zu verspüren.

Durch ständige Aufmerksamkeit der Eltern für ihr Kind, nach des Kindes Meinung zu fragen, ihm zuhören, mit ihm sprechen, seine Existenz richtig wahrzunehmen, dann teilen Sie durch diese täglichen Gesten und Kommunikationsgewohnheiten, einfache , normale Zuwendung, ihrem Kind mit, daß es für Sie wichtig ist! So werden Sie ihrem Kind keine neurotischen Minderwertigkeitskomplexe anerziehen.

Durch Ständiges Kommandieren, Erziehen, Ziehen, Zerren, wird Macht, Unterwerfung, Ansehen, Wertschätzung, zu psychischen Ersatzbedürfnissen. Ein eigenes, persönliches ICH, ein reales SELBST, ist das URBEDÜRFNIS des Menschen. Gerade in jungen Kinderjahren, in denen wir total abhängig sind, brauchen wir liebevolle Eltern, die uns zu diesem gesunden EGO verhelfen. NEUROTIKER interessieren sich überwiegend für ihre eigene BEDÜRFNIS-BEFRIEDIGUNG. Erst wenn ein Kind sich so verhält, wie ein neurotisches Elternteil sich das Kind wünscht, wird ein Vater oder Mutter sich um das Kind auch entsprechend kümmern und das Kind selbst, wird ganz sicher vieles darum geben, so zu werden, dass die Eltern es lieben und annehmen können. Es wird zum Supersportler oder zum Streber oder auch der hyper-charmante Gentleman, den sich die Mama immer so gewünscht hat. Je mehr unsere Kinder die gewünschte IDENTITÄT DER ELTERN annehmen, sich “unbewusst” darum bemühen, so wie die Eltern zu sein, so wie sie es gerne hätten, desto stolzer werden die Eltern sein, desto mehr werden die Kinder geliebt... eine NEUROTISCHE SCHRAUBE OHNE ENDE.

NEUROSE IN HÖCHSTER POTENZ! SYMBOLISCHES AUSAGIEREN, WIE WIR ES JEDEN TAG, BEI JEDERMANN BEGEGNEN!

Warum schon kleine Kinder ANGST haben

"Sei still, höre endlich auf zu quengeln!", "Kinder müssen erst etwas leisten und es sich verdienen, bevor sie Wünsche haben dürfen!", sagt die neurotische Mama. Jedes Bedürfnis, jedes "reale" Gefühl nach Zuwendung oder den Wunsch "darf ich das haben?", wird das Kind unterdrücken, denn immer wieder hat es Angst, abgelehnt, beschimpft oder ungeliebt zu sein. So werden die meisten Wünsche blockiert und halten damit unsere Ängste in Kontrolle. Ein Kind wird ständig im Bemühen sein, geliebt zu werden. Sollte es irgendwann "checken", sicher sein, daß alle Mühe umsonst war, wird es mit seiner Bemühung aufhören und dann können Depressionen, und Selbstmordgedanken die Folge sein.

Solange aber das Bemühen noch da ist, ist immer noch Hoffnung auf Liebe vorhanden. Das wird ein Leben lang so sein. Wenn aber dennoch Angst hochkommt, ist es oftmals nicht nur eine Ängstlichkeit oder eine Furcht, sondern eine Reaktion, verursacht durch ein altes, nicht durchlebtes Ur-Gefühl aus frühen Kindheitstagen.

Selbst mit 25, 30 oder 40 Jahren ist das Angstgefühl in einem engen Fahrstuhl immer noch das gleiche, als wenn man bewegungslos im Geburtskanal oder im Schoße der Mutter, vielleicht eine durch Spritzen betäubte Mutter fest sitzt und erst mit der Zange oder durch Kaiserschnitt befreit wurde. Dieses Ur-Gefühl könnte uns bis zum Lebensende verfolgen wenn es nicht "GEPRIMELT" wird. ANGST vor Dunkelheit oder bösen Männern, finden oft ihre Ursache in Geburts-Traumen oder durch Beschneidung. Das Alleinlassen der Kinder im Bettchen, ohne das Bedürfnis nach einem Gute-Nacht-Kuss oder Vorlesen einer Geschichte, oder das Erzählen, was so alles wichtiges am Tage passierte oder einfach nur das über den Kopf streicheln von der Mutter, das Beten mit dem Papa oder mit dem Teddybär im Arm von der Mutter im Schlaf gesungen zu werden, das sind Augenblicke, die wichtig sind für die Entwicklung der Kinder. Negativerlebnisse werden gespeichert, gesammelt und irgendwann in einer ähnlichen Sache, später vielleicht, erst viele Jahre später, unter Umständen extrem verändert, oft auch symbolisch, wiedererlebt.

Kindliche Ängste sollten mit Nachsicht und größter Fürsorge entgegnet werden. ÄNGSTE SOLLTEN NIEMALS "ÜBERWUNDEN" WERDEN! Diese würden sonst sicher gespeichert!

Sollte eine ungewöhnliche Belastung auftreten, wie eine Operation, sollten die Eltern den Ärzten klar machen, daß sie dabei bleiben wollen, wenigstens solange, bis die Betäubung eingetreten ist. Wenn die Kinder wieder aufwachen, ist es wichtig, dass die Eltern "immer noch" da sind!  Ängste sollten nicht verdrängt werden!

Wir sollten auch nicht die Kinder von ihren Ängsten ablenken, sonst müssen sie eventuell später sich ANGST-Filme ansehen oder Angst machende Spiele spielen, um hinterher, nachdem sie ihre ANGST spürten, sich erst dann "erleichtert" fühlen zu können! Wichtig ist, daß auch schon Kinder lernen ihre Angst zu fühlen, wichtig ist auch, daß die Eltern da sind, wenn ihre Kinder sie brauchen, dass Sicherheit, Geborgenheit und Zuwendung, "so" sicher ist, dass für ihre Ängste nicht mehr viel Freiraum bleibt.

Ist Angst trotzdem da, so ist sie in der Regel auch begründet. Das Gefühl für Angst ist in jedem Kind vorhanden. Ist sie sichtbar, braucht das Kind unsere besondere Fürsorge. Erst wenn die Angst irrational ist, nicht faßbar ist und nicht beschrieben werden kann, handelt es sich um UR-ANGST. Diese verschwindet nicht von allein. Diese UR-ÄNGSTE verfolgen uns sogar bis ins hohe Alter, sogar nachts als Albträume. Diese Ängste, die nicht faßbar sind und immer wiederkehren, müssen "GEPRIMELT" werden, sonst verfolgen sie uns oft ein Leben lang.

Eine um den Hals gewickelte Nabelschnur während der Geburt oder eine andere, traumatische Geburtsphase, z.B. durch überdurchschnittlich starken Druck auf den Kopf des Kindes, durch das Pressen der Mutter oder bei Betäubung des Kindes durch Medikamente, die die Mutter eingenommen hatte, können schwere, spätere Angstgefühle, sogar PHOBIEN (ANGSTATTACKEN) ausgelöst werden. Diese Schlüsselszenen (TRAUMATA), große PRIMÄRSZENEN sind dann oft für spätere ÄNGSTE verantwortlich. Alle diese verdrängten Erlebnisse können wir mittels der Primärtherapie, wenn wir die Technik beherrschen, selbstständig, ohne fremde Manipulation eines THERAPEUTEN aufarbeiten. Mit der erlernten TECHNIK HILFE ZUR SELBSTHILFE können wir dann ein Leben lang unseren täglichen Frust und auch alte Geschichten herauslassen und uns danach super gut, wie nach einem reinigendem Gewitter fühlen.

Autor: HanHoSan (Leitender Therapeut)
Thema: Kindererziehung - Die richtige Erziehung
Webseite: https://angst-zentrum-berlin.jimdo.com

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