Für viele Menschen ist Versagensangst im Bett zu einem großen Problem geworden.

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Daher möchte ich Ihnen mögliche Lösungsansätze aufzeigen, wie Sie vielleicht, mit etwas Arbeit an sich selbst, Ihre Versagensängste überwinden können. Meiner Meinung nach ist es wichtig, die seelischen und evtl. dadurch entstehenden oder bereits entstandenen körperlichen Probleme zu lösen.

Hierzu möchte ich Ihnen ein paar Fragen stellen und Sie darum bitten, in sich hineinzuspüren, welche Gefühle diese Fragen in Ihnen auslösen.

1.) Wieso kann das schönste Ereignis, dieser für mich heilige Akt einer Beziehung, der zwischen zwei Menschen stattfinden kann, überhaupt Versagensängste hervorrufen?

2.) Welche Einstellung haben Sie zu sich selbst in anderen Lebensbereichen, zu Ihrem Wesenskern? Fühlen Sie sich in anderen Lebensbereichen auch als Versager/in?

3.) Lieben Sie sich so wie Sie sind? Lieben Sie Ihren Körper? Wenn nein, wieso tun Sie dies nicht?

4.) Wurden Sie negativ durch Pornos, Liebesfilme und Medien programmiert?

5.) Lieben Sie Ihre/n Partnerin/Partner wirklich?

6.) Identifizieren Sie sich nur über die Sexualität?

7.) Spüren Sie sich nur wenn Sie Sex haben?

8.) Welche Einstellung haben Sie im Allgemeinen zur Sexualität?

9.) Wenn Sie unter diesen Versagensängsten leiden, sollten Sie vielleicht den Blickwinkel zum Thema Sexualität ändern?

10.) Sprechen Sie mit Ihrer Partnerin oder Ihrem Partner über Ihre Ängste?

Lassen Sie uns diese Fragen nun näher analysieren:

zu 1.) - Ja, Sie haben richtig gelesen, für mich ist die Vereinigung zwischen zwei Menschen ein heiliger Akt. Da es sich, meiner Meinung nach, nicht nur um einen körperlichen Vorgang handelt, sondern um die Vereinigung zwischen Körper, Geist und Seele zweier Menschen, die sich lieben.

Wie sehen Sie diesen heiligen Akt? Können Sie sich mit Ihrer Partnerin oder Ihrem Partner auf all diesen Ebenen vereinigen, ja verschmelzen? Wenn nicht, dann sollten Sie sich mal darüber Gedanken machen, wieso dies nicht möglich ist. Gut, dies muss ja auch nicht jede/r so wie ich sehen. Jeder geht seinen Weg.

zu 2.) - Versägensängste werden oft schon sehr früh in unserer Kindheit ange­legt; vielleicht nicht auf der sexuellen Ebene, außer Sie wurden sexuell missbraucht. Dann liegt hier allerdings eine sehr tiefe seelische Verletzung vor, die bis heute noch Ihre Denk- und Handlungsweise beeinflussen kann.

Vielleicht wurden aber durch Ihr Elternhaus Denkmuster in Ihnen angelegt, die Sie bis heute über das Unterbewusstsein steuern? Dies kann in allen Lebensbereichen der Fall sein. Sie brauchen als Kind nur des Öfteren von Ihren Eltern oder anderen Bezugspersonen gehört haben, dass Sie zu dumm, unfähig etc. wären. Dies kann sich auch auf Ihre Sexualität auswirken.

zu 3.) - Wie stehen Sie zu Ihrem Körper, speziell zu Ihren Sexualorganen? Man kennt ja so idiotische Sprüche wie: „An der Nase eines Mannes erkennt man seinen Johannes“. So ein Schwachsinn! Als wäre es das Wichtigste wie groß der Penis eines Mannes ist. Viel wichtiger ist, finde ich, dass die Liebe zum eigenen Körper vorhanden ist und wie einfühlsam und zärtlich der Liebesakt zelebriert wird. Denn wie soll jemand Ihren Körper lieben, wenn Sie es selbst nicht tun? Jede Zelle Ihres Körpers spürt, ob Sie sich lieben, glauben Sie mir.

zu 4.) - Ja, die „liebe“ Porno-Filmindustrie. Pornos sind ja die absolute Geldruck­maschine und genau so wird uns da die Sexualität meist auch gezeigt, Druck und Sexmaschinerie. Das hat für mich nichts mehr mit Liebe zu tun. Hier wird uns suggeriert, dass man nur mit zig verschiedenen Stellungen zum Höhepunkt gelangen kann. Manches davon grenzt schon an Hochleistungssport. Es kann ja jede/r halten wie sie/er es will, aber meiner Meinung nach geht dies oft komplett in die falsche Richtung. Wo bleiben hier die feinen Gefühle von Liebe, Einfühlungsvermögen etc.?

zu 5.) - Oft sind Beziehungen so abgestumpft, dass es nur noch ein nebeneinander Dahinleben ist und man das Interesse schon längst aneinander verloren hat. Meist sind daran auch mangelnde Kommunikation und die fehlende Bereitschaft wirklich an einer Beziehung zu arbeiten schuld. Vielleicht sollte man hier generell die Einstellung zur Paarbeziehung hinterfragen? Dass der sexuelle Anreiz in solchen Beziehungen natürlich auch nachlässt ist doch klar.

zu 6.) - Wenn Sie sich nur über die Sexualität identifizieren, reduzieren Sie Ihr wunderbares Dasein auf Erden auf einen kleinen Bruchteil, der nicht nur allein Ihr Leben bestimmen sollte. Was wollen Sie denn tun, wenn altersbedingt die sexuelle Kraft nachlässt? Wollen Sie dann Pillen schlucken und sich damit vergiften? Außerdem steuert da auch sehr viel der Kopf, und es muss nicht dazu kommen, dass man altersbedingt weniger Spaß an der Sexualität hat, und die körperliche Spannkraft der Sexualorgane nachlässt. Vieles wird uns von der Pharmaindustrie nur suggeriert, damit der Umsatz an Pillchen etc. gesteigert wird. Dass der Sexualtrieb nachlassen kann ist andererseits ja nur natürlich. Denn auch bei uns Menschen dient er eigentlich, wie im Tierreich, der Fortpflanzung. Frauen allerdings können nach der Menopause die Sexualität viel freier genießen, da sie nicht mehr durch den Kinderwunsch und den Eisprung beeinflusst werden.

zu 7.) - Durch die Reizüberflutung von Medien, Werbung, Handies etc. stumpfen viele Menschen immer mehr ab und der Kick, um sich zu spüren, muss immer heftiger werden. Wenn Sie sich da als Kick die Sexualität ausgesucht haben, um sich zu spüren, entsteht automatisch Stress, der in Leistungsdruck und somit auch in diese Versagensangst münden kann.

zu 8.) - Unsere Einstellung zur Sexualität bestimmt die Erfülltheit unseres Sexual­lebens. Wie gesagt, wenn Sie sich unter Druck setzen, kann dieser wundervolle Liebesakt zu purem Stress werden. Sollte Ihr Partner oder Ihre Partnerin Sie auch noch unter Druck setzen, sollten Sie sich dringend überlegen, ob Sie nicht vielleicht mit dem falschen Menschen zusammen sind?

Entscheidend ist auch, wie Ihre Eltern mit der Sexualität umgegangen sind. Wie haben Ihre Eltern Ihnen Sexualität vorgelebt? War das Thema Sexualität eher verpönt oder hatten Ihre Eltern vielleicht laufend wechselnde Partner? All dies prägt unser Sexualverhalten. Heute liegt es an Ihnen, diese Programmierungen zu entdecken und sie neu und positiv zu programmieren.

zu 9.) - Alles was uns im Leben stresst, sollten wir einmal versuchen aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Ab und zu einen Schritt zurücktreten und sich Gedanken darüber machen, was uns da alles eingeredet wird, bewirkt manchmal schon Wunder. Bereits in „Aufklärungszeitschriften“ können Jugendliche lesen, dass, wenn sie im zarten Alter von zehn Jahren noch keinen Geschlechtsverkehr hatten, sie nicht der Norm entsprächen. In anderen Zeitschriften, in Filmen und Büchern wird uns suggeriert, dass wir mindestens dreimal oder öfter wöchentlich Sex haben müssten; sonst wäre unser Sexualleben gestört. Wir sind doch alle Individuen und wer maßt sich da an, uns vorzuschreiben, wie unser Privatleben auszusehen hat? Da frage ich mich manchmal, ob nicht diejenigen, die diese Artikel verfassen und Filme drehen, gestört sind? Wer bestimmt über unser Privatleben? Wie weit lassen wir uns von der Werbung und den Medien in allen Lebensbereichen steuern? Wäre unser Leben ohne diese oft krankhafte Manipu­lation nicht friedvoller und entspannter? Ich habe meinen Fernseher vor ca. zehn Jahren verschenkt; und was soll ich Ihnen sagen, er fehlte mir noch an keinem Tag. Dies nur mal so als Anregung.

zu 10.) - Nun kommen wir zum Hauptpunkt, der Stütze und Grundvoraussetzung einer WIRKLICH GUTEN BEZIEHUNG, der KOMMUNIKATION. Dies habe ich absichtlich groß geschrieben. Seien Sie mal ehrlich, wie oft kommunizieren Sie WIRKLICH mit Ihrer Partnerin oder Ihrem Partner? Haben Sie jemals mit Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin über Ihre Versagensängste gesprochen? Ein liebevoller Austausch kann sehr viel dabei helfen Ihre Versagensängste zu überwinden. Sollte allerdings von der anderen Seite hier keine Bereitschaft zur Kommunikation vorhanden sein, sollten Sie grundsätzlich hinterfragen, ob Sie mit dem „richtigen“ Menschen zusammen sind?

Tja, nun habe ich Ihnen viele Fragen gestellt und hoffe ich konnte Sie dazu anregen, sich Ihre Versagensängste aus einer anderen Perspektive zu betrachten, um sie dadurch vielleicht selbst lösen zu können.

Ach, ja, zuviel Stress, Alkohol, Rauchen, Weichmacher in Lebensmitteln, Handy in der Hosentasche (Strahlung), W-LAN, überhaupt unser ganzer Lebenswandel und unsere Ernährung wirken sich sehr stark auf unsere Libido aus. Vielleicht sollten Sie sich hierüber auch mal Gedanken machen?

Gerne stehe ich Ihnen, auch in anderen Lebensbereichen unterstützend zur Seite. Mehr über mich können Sie auf meiner Homepage nachlesen: www.seelenfreude.eu

Autor: Walburga Eichhammer, Geistheilung und Spirituelle Lebensberatung
Thema: Versagensangst im Bett überwinden
Webseite: https://www.Seelenfreude.eu

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