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Die meisten Menschen glauben: Sympathie entsteht, wenn die Chemie stimmt. Was die meisten Menschen aber nicht wissen: Diese Chemie kann man bewusst erzeugen. Was also im Alltag bei vielen Menschen auf natürliche Weise und automatisch passiert, lässt sich durch bewusstes Verhalten gezielt steuern. Sympathie ist somit kein zufälliges Ergebnis, sondern die Summe bestimmter Verhaltensweisen.

sympathisch

So ähnlich ging es mir auch. Ich arbeitete schon eine geraume Zeit mit Reiki und anderen Methoden der Energiearbeit, als ich das erste Mal über Quantenheilung „gestolpert“ bin. Eine Freundin überredete mich zu einem Kennenlernabend, auf dem Quantenheilung vorgestellt wurde. Auf der Bühne fielen die Leute nach der „Quantenwelle“ reihenweise um, und ich war ziemlich skeptisch, wie das denn funktionieren soll.

In diesem Artikel geht es darum zu verstehen, was Sympathie ist und Verhaltensweisen kennenzulernen, mit denen man Sympathie schnell aufbauen kann.

Was ist Sympathie eigentlich?

Das Wort Sympathie kommt aus dem Altgriechischen und bedeutet Mitgefühl (συμπάθεια = sympátheia = „Mitgefühl“; vom Verb sympáthein = „mitleiden“). Wenn wir mit jemandem mitfühlen können, können wir für ihn auch Sympathie empfinden.

Und darin liegt das große Geheimnis der Sympathie: Mitfühlen können Menschen vor allem dann, wenn Sie einen positiven Bezug zum anderen Menschen haben. Und je größer der positive Bezug zum anderen ist, desto größer ist die Sympathie.

Wie kann man Sympathie aufbauen?

Sympathie zu einem Menschen entsteht durch Ähnlichkeit. Wir finden Menschen sympathisch, die uns auf irgendeine Weise ähnlich sind. Je größer die Ähnlichkeit ist, desto größer ist in der Regel die Sympathie. Wenn ein Mensch sportlich ist und auf seine Ernährung achtet, dann wird er in der Regel sportliche und ernährungsbewusste Gesprächspartner bevorzugen. Wenn jemand gebildet ist und gerne philosophische Bücher liest, dann wird er einen gebildeten und philosophisch angehauchten Menschen in einer Unterhaltung vorziehen.

Die Ähnlichkeit zu einem anderen Menschen kann man bewusst dadurch herstellen, dass man diese Ähnlichkeiten sucht und im Gespräch herausstellt. Diese Vorgehensweise muss nicht unbedingt manipulativ sein. Denn man kann ehrliche Gemeinsamkeiten haben und auf diese Gemeinsamkeiten während des Gesprächs einen Fokus setzen.

Ist diese Vorgehensweise nicht manipulativ?

Manipulativ wird es dann, wenn ich die Gemeinsamkeiten künstlich herstelle. Wenn also mein Gesprächspartner sagt, er mag Südamerika, und mir selber ist Südamerika völlig egal, wäre es eine Lüge, ich würde behaupten, dass ich Südamerika liebe. Ich könnte es dennoch tun und dreist lügen. Und wenn mein Gesprächspartner erfährt, dass ich Südamerika genauso liebe wie er, dann wird er mich sympathischer finden. Er wird diesen positiven Bezug spüren und denken: „Hey, der ist ja so ähnlich wie ich!“

Was hier so einfach klingt, haben tausende Menschen getestet und geprobt und nennen diese Methode Mirroring (dt: spiegeln). Ich spiegele die Ansichten meines Gegenübers. Und je besser mir das gelingt, desto mehr Ähnlichkeiten stelle ich her und desto mehr positive Bezüge entstehen bei ihm.

Warum funktioniert Mirroring?

Gleich und gleich gesellt sich gern. Wenn jemand ähnliche Interessen hat, einen ähnlichen Job hat, dann führt er ein ähnliches Leben wie ich. Es ist viel einfacher, mit so einem Menschen mitzufühlen, da ich genauer weiß, was sein Leben ausmacht. Denn ich habe ja ein ganz ähnliches Leben. Weil ich den anderen besser kenne aufgrund der ähnlichen Interessen, ist das Mitfühlen bei vielen Ähnlichkeiten geradezu ein Kinderspiel.

Umgekehrt ist es, wenn der Andere ein ganz anderes Leben führt, zudem ich gar keinen Bezug habe. Zum Beispiel wenn jemand Schachspieler ist und im Verein spielt und ständig auf Turniere fährt – ich selber aber keine Ahnung von Schach habe, dann weiß ich ja gar nicht, wie es sich anfühlt, Schach zu spielen und verstehe auch gar nicht, was an diesem Schach interessant sein könnte. Zu so einem Menschen kann ich nur schwer oder auch gar keinen positiven Bezug herstellen.

Was ist also zu tun um Sympathie aufzubauen?

Aus dem Vorhergesagten ergibt sich, dass man nach Gemeinsamkeiten suchen muss, um vom anderen Sympathiepunkte zu bekommen. Je mehr Gemeinsamkeiten, desto mehr Sympathiepunkte. So einfach ist das mit der Sympathie.

Autor: Wladislaw Jachtchenko
Thema: Was ist Sympathie

Webseite: http://www.argumentorik.com

 

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