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Gründe für eine Ernährung ohne Milchprodukte mit ausgewählten Nährstoffen

Die einen lässt er gelegentlich mit ein paar Pickelchen aufwachen, den anderen ruiniert er den Teint und manchmal auch den Schlaf: der Pubertäts-Alptraum Acne vulgaris, kurz Akne. Im Gesicht, aber auch am Hals, im Schulter-, Dekolleté- und Rückenbereich bilden sich aus Mitessern (medizinisch: „Komedonen“) harte, rote, entzündete, teils eitrige Erhebungen.

akne-vulgaris

Hautärzte klassifizieren sie je nach Schweregrad und Erscheinungsform als Papeln, Pusteln, Knoten, Abszesse oder Fisteln. Daher stammen Ausdrücke wie „Acne comedonica“ oder „Acne papulopustulosa“. Die Erkrankung kann soweit außer Kontrolle geraten, dass die Pusteln und Abszesse flächig ineinander übergehen („Acne conglobata“).

Patienten und Ärzte berichten von enormen psychischen Belastungen durch Akne, denn nach dem Abheilen können lebenslang sichtbare Narben zurückbleiben. Aber Akne ist mehr als ein kosmetisches Problem: Da es sich um eine entzündliche Erkrankung mit Beteiligung von Bakterien handelt, sind auch schwere und schwerste Krankheitsverläufe möglich.

Wesentliche Akne-Ursachen sind inzwischen identifiziert. Individuelle genetische Ausstattung, hormonelle Balance, der Keim Propionibacterium acnes und Ernährungsgewohnheiten spielen nach heutigem Kenntnisstand die Hauptrollen. Wissenschaftliche Modelle können erklären, was sich bei Akne in den Zellen abspielt. Sie geben auch Hinweise darauf, wie wirkungsvoll ein Ernährungsplan sein kann.

Fast alle Jugendlichen haben Akne-Pickel

Was man isst und wie es wirkt, lässt sich nicht nur von der Haut ablesen. Auf die Frage „Wie bekommt man Akne weg?“ finden Biologen und Mediziner Antworten in der Art und Weise, wie Nährstoffe in den menschlichen Zellen die Moleküle in Bewegung setzen. Diese erlauben z. B. Hormonen, wirksam zu werden oder stoßen über die Gene Wachstumsprozesse an.

Enthält die Nahrung viel Zucker und andere Kohlehydrate mit reichlich Kalorien je Portion? Gibt sie dem Körper Signale zum Wachstum und zur Neubildung von Zellen? Sind Substanzen darin, die das Immunsystem alarmieren? Enthält sie tierische Bestandteile, die der Organismus mit menschlichen verwechseln kann? Je mehr dieser Fragen mit „ja“ beantwortet werden müssen, umso riskanter ist der Verzehr des jeweiligen Nahrungsmittels – nicht nur bei Akne, aber da ganz besonders. Raus aus der Küche müssten vor allem Zucker, Mehl, Milch und Lebensmittel, die ganz oder teilweise aus diesen Zutaten bestehen oder die industriell gehärtete Fette enthalten können. In manchen Haushalten bleibt da nicht mehr viel übrig.

„Da müsste ja fast jeder Akne haben“, könnte man sagen. Genauso ist es auch. In westlich geprägten Gesellschaften wie in Europa und Nordamerika haben etwa 80 bis 100 Prozent aller Jugendlichen nach Angaben von Ärzten und Wissenschaftlern mindestens eine milde Form von Akne. Die Angaben für behandlungsbedürftige „klinische“ Akne in dieser Altersgruppe liegen bei etwa 40 Prozent (3, 5).

Auch Erwachsene sind betroffen

Entgegen häufiger Annahmen verschwindet die Akne auch nicht zwangsläufig mit dem Ende der Pubertät. Bei bis zu 40 Prozent bleibt sie bis ins späte Erwachsenenalter. Auch der Beginn kann variieren: Es können bereits Grundschulkinder betroffen sein. Gelegentlich zeigt die Akne sich auch erst nach dem 20. Lebensjahr („Ac­­­ne tarda“) (5).

Wenn man Acne vulgaris vom Geschehen in der Haut her beschreibt, handelt es sich um Entzündungen der Haarfollikel, der kleinen Poren, aus denen die feinen Härchen wachsen. Mit diesen winzigen Haarfollikeln ist die Haut überzogen. Die Härchen stecken in kleinen Gängen, mit denen – vor allem im Gesicht und am Oberkörper –Talgdrüsen verbunden sind. Durch diese Gänge wird der Talg, zusammen mit abgestorbenen Hautzellen, nach draußen transportiert. In gesunder Haut bleiben die Poren glatt und unauffällig: Dort sieht man nur die feinen Härchen.

Bei Akne sind diese Abläufe gestört. Hautzellen wachsen und sterben zu schnell. Bedingt durch einen entgleisten Hormonhaushalt und durch Signale aus der Nahrung bildet sich vermehrt Talg. Der besteht vor allem aus Fetten und ist in seiner Zusammensetzung bei Akne ungünstig verändert. Dadurch entstehen im ersten Schritt Mitesser, Vorstufen der Akne-Pustel. Wenn das Zell-Fett-Gemisch die Pore verstopft, gedeih en Keime besser, vor allem Propionibacterium acnes. In die Akne-Haut wandern vermehrt entzündungsfördernde Botenstoffe des Immunsystems. Je stärker die Störung, umso aggressiver die Entzündung, umso ­offensichtlicher die Akne-Symptome (2, 6).

Rezeptpflichtige Medikamente für schwere Fälle

Die Medizin hat in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts mit Antibiotika (u. a. Tetrazykline, Clindamycin, Minocyclin) und den sogenannten Retinoiden (z. B. Adapalen, Isotretinoin) ihr Arsenal rezeptpflichtiger Medikamente sukzessive um scharfe Waffen erweitert. Rezeptfrei steht Benzoylperoxid zur Verfügung. Es ist ebenfalls seit einigen Jahrzehnten auf dem Markt und wird auf die Haut aufgetragen. Antibiotika und Retinoide können in schweren Fällen auch eingenommen werden Diese Substanzen haben eine gute Chance, auch unabhängig von der Ursache der Akne zu wirken (4).

Hautärzte wie Patienten kennen jedoch eine Reihe von Nebenwirkungen. Diese reichen von Kopfschmerzen über Pilzinfektionen bis zu Darment­­zündungen. Nach Absetzen der Medikamente ist zudem mit Rückfällen zu rechnen (5). Isotretinoin, das Mittel für die besonders schweren Akne-Verläufe, kann Kinder im Mutterleib schädigen. Einige Patienten benötigen schon allein deshalb zusätzliche Behandlungsoptionen. Darüber hinaus hatte die Idee, Erkrankungen medikamenten- und nebenwirkungsfrei entgegenzuwirken, indem man ihre Ursachen angeht, immer ihre Anhänger.

Im 19. Jahrhundert war die Akne-Behandlung durch Diät üblich und wurde offiziell gelehrt (1, 4). Dieser Weg, die Symptome zu mildern und die Erkrankung zum Abklingen zu bringen, unterlag jedoch im 20. Jahrhundert Meinungsströmungen. Jahrzehntelang wurde die These propagiert, Akne und Ernährung hätten nichts miteinander zu tun. Heute interpretieren Wissenschaftler die Debatte des vorigen Jahrhunderts mit den damals neuen medizinischen Behandlungsmöglichkeiten. Diese hätten das Bekämpfen der Ursache zugunsten der Symptom-Therapie zwischenzeitlich verdrängt (4, 6).

Frei von Akne: Naturvölker

Doch die Idee, dass Ernährung und Akne eng zusammenhängen, verschwand nie ganz. Im 20. Jahrhundert wurde sie zum Beispiel gespeist durch die Ergebnisse von  Studien bei Naturvölkern.

Forscherteams hatten beobachtet, dass Akne in Gesellschaften, die noch als steinzeitliche Jäger und Sammler leben, nicht vorkommt (3, 6). Dieses Phänomen wurde beispielsweise systematisch beschrieben für die Kitava (Bewohner der Trobriand-Insel Kitava, Papua-Neuguinea, veröffentlicht im Jahr 1993), die Aché (Paraguay, 1987) und Einwohner des Purus Valley (Brasilien, 1981). Wenn solche Gesellschaften den Übergang von ihrer traditionellen Lebensweise zu einem westlich geprägten, „zivilisierten“ Lebensstil vollzogen, machten ihre Mitglieder Bekanntschaft mit Acne vulgaris. Diesen Wechsel von einer Lebensform zur anderen haben Forscher zum Beispiel dokumentiert für die Inuit (Kanada, 1971) und Bewohner der Insel Okinawa (1946). (3, 6)

Als Forscher diese Volksgruppen untersuchten, betrachteten sie auch deren Ernährungsmuster: Die Mitglieder der quasi-steinzeitlich lebenden Völker aßen nur oder fast nur die Pflanzen und Tiere aus ihrem Lebensraum. Die Idee, Milch anderer Tiere zu konsumieren war ihnen mehrheitlich fremd. Manche fanden diese Vorstellung sogar abstoßend. In ihrem Speiseplan fehlten Produkte wie Süßigkeiten, Brot und Nudeln, also zucker- und kohlehydratreiche Nahrungsmittel, die in westlich geprägten Zivilisationen Standard sind.

Verbindung zwischen Essen und Genen

Essen beeinflusst die Aktivität von Genen im Zellkern. Was aber ist anders, je nachdem, ob man Mehl-, Milch- und Zuckerprodukte isst oder nicht?

Eine ganze Menge, sagen Zell- und Molekularbiologen.

Eine der bekanntesten körperlichen Reaktionen auf Nahrung ist der Ausstoß von Insulin aus der Bauchspeicheldrüse ins Blut. Durch Insulin werden die Zellen aufgefordert, Glucose aus dem Blut aufzunehmen. Insulin aktiviert in Körperzellen jedoch auch Moleküle, die Wachstums- und Aufbauprozesse vorantreiben: die Vermehrung von Zellen, die Produktion von Talg, das Wachstum von Geweben, die Einlagerung von Fett. Da Akne ein Problem überschießender Wachstumsprozesse in der Haut ist, wäre es also günstig, wenn nicht mehr Insulin im Blut zirkulierte als nötig.

Obwohl Milch kaum Kohlehydrate enthält, regt sie die Bauchspeicheldrüse ebenfalls zur Produktion von Insulin an. Das überrascht vielleicht nicht für den Nährstoff, der wie kein anderer auf der Welt die Aufgabe hat, Wachstum zu ermöglichen: Mit Milch wachsen und gedeihen Babys. Milch bringt auch die Leber zum Arbeiten: Die stellt als Reaktion auf Milch ein Hormon namens „IGF-1“ („Insulin-like Growth Factor 1“, deutsch: „insulinartiger Wachstumsfaktor 1“) her.

Hormone in der Pubertät

Normalerweise produziert die Leber diesen Wachstumsfaktor, wenn körpereigene Hormone sie dazu auffordern. Das geschieht in der Pubertät, wenn der Körper wachsen und sich umbauen muss, um den Übergang vom Kind zum Erwachsenen zu schaffen. Wenn man in der Pubertät Milch trinkt, bekommen die Zellen, auch die Akne-Zellen im Gesicht, das Signal des Hormons IGF-1 zweimal. Einmal aus dem eigenen Körper, der „weiß“, wann Pubertät ist, und einmal aus der Milch. Die Folge: noch mehr Zellen, die Drüsengänge verstopfen. (2, 6)

Milch sorgt auf eine weitere Art für Wachstum von Zellen und Geweben. Sie enthält aufbauende  Aminosäuren (Bausteine von Nahrungseiweißen): Glutamin, Tryptophan und die sogenannten verzweigtkettigen Aminosäuren Leucin, Isoleucin und Valin, auch „BCAAs“ („Branch Chained Amino Acids“) genannt. Die BCAAs sind in der Fitness-Szene bekannt, weil Bodybuilder sie gern zum Muskelaufbau nutzen. Dass manche Bodybuilder Akne-Schübe erleiden, sobald sie BCAAs in Form von Pulvern oder Riegeln zu sich nehmen, halten Forscher nicht für Zufall. (7)

Eine Ernährung, die zu einem großen Teil aus Zucker, Getreide und Milchprodukten besteht, schiebt also die Produktion von wachstumsfördernden Hormonen wie Insulin und IGF-1 an und versorgt den Körper mit wachstumsfördernden Aminosäuren wie Leucin. Diese drei Faktoren wirken sich auch auf die Zellen in den Haarfollikeln aus. Deren Wachstum gerät außer Kontrolle, denn die Wachstumssignale aus der Nahrung setzen sich auf die Wachstumssignale, die sich der Körper während der Pubertät über seine Hormone selbst sendet. Verstärkt wird dieses Problem durch Fette. (7).

Fett ist nicht gleich Fett

Auch wenn es beim Kalorienzählen so scheint: Fett ist nicht gleich Fett. Fette sind komplexe chemische Strukturen, die vom Körper zerlegt werden und Entzündungen hemmen oder anheizen können. Es ist ein Unterschied, ob man Fette zum Beispiel in Form von Fisch oder in Form von Erdnüssen isst. Gefährlich bei Akne: sogenannte Transfette und Fette aus Milch. Transfette können in Fertiggerichten stecken, in Fast Food, besonders aber in Frittiertem wie Pommes frites oder Kartoffelchips.

Transfette und gesättigte Fette aus Milch ändern die von der Natur vorgesehene Zusammensetzung des fettigen Talgs aus den kleinen Talgdrüsen, während  Insulin und IGF-1 die Talg-Produktion ankurbeln. Die Poren verstopfen nun noch stärker, das Akne-Bakterium Propionibacterium acnes kann wuchern. Das Immunsystem wird auch aktiv, denn es versteht die geänderte Fettkomposition als Gefahrensignal. Es reagiert mit Entzündung:  Aus Mitessern werden rote Pickel und eitrige Pusteln. (6)

Das war aber noch nicht alles.

Insulin, IGF-1 und Aminosäuren sind nur die Zuträger für zwei Drahtzieher, die in Körperzellen an Schaltstellen der Macht sitzen. Der Macht über den Stoffwechsel. Der Stoffwechsel, das ist die Umsetzung von Energie aus der Außenwelt in Energie für die ungezählten lebenswichtigen chemischen Prozesse im Körper. Zellen enthalten viele Drahtzieher. Hier geht es um zwei besonders bedeutsame. Sie gelten als wesentlich für die Entstehung und Bekämpfung von Zivilisationskrankheiten und für das Altern. Auch Acne vulgaris würde es ohne sie nicht geben. Ihre Namen sagen den meisten nichts: „mTORC1“ und „FoxO1“. (6-8)

Der Wächter muss gehen

„mTORC1“ ist ein Komplex aus eng miteinander verbundenen Proteinen. Die Abkürzung steht für „mechanistic Target Of Rapamycin Complex 1“. Der sperrige Name enthält Hinweise auf die Geschichte seiner Entdeckung, auf Einzelteile und Wirkmechanismen. Um zu verstehen, welche Rolle „mTORC1“ bei Akne spielt, hilft es, sich den Komplex ähnlich einem Ofen vorzustellen, der von Insulin, IGF-1 und Aminosäuren angefeuert wird. „mTORC1“ kurbelt Enzyme (Reaktionsbeschleuniger) an, die die Nahrungsfette verarbeiten. Da Akne-Haut durch zu viel vom falschen Fett belastet ist, sollte dieser Ofen bei Akne kalt bleiben.

Bei dem Protein „FoxO1“ („Forkhead box protein O1“, der Name ist bei Experimenten mit Insekten entstanden) ist es anders. Im Ruhezustand sitzt es wie ein Wächter im Kern von Körperzellen und wartet auf Nachrichten, dass Energie da ist. Die Information bringen Insulin und IGF-1. Solange keine Energie gemeldet wird, hält „FoxO1“ Gene und Moleküle in Schach, die beim Wachsen helfen wollen. Wenn Energie ankommt, wird der Wächter „FoxO1“ aus dem Zellkern geschickt. Nun können Fettzellen gebaut und Talg produziert werden.

Zu viele männliche Hormone

Noch etwas: Wenn „FoxO1“ den Zellkern verlässt, gibt es im Zellkern zusätzliche Andockstellen für männliche Hormone wie Testosteron frei. Das ist schlecht, denn die Menge der männlichen Hormone wird über das Zusammenspiel der Hormondrüsen im Körper reguliert, zum Beispiel in den Hoden, Eierstöcken und Nebennieren. Jetzt wird noch mehr Talg produziert. Mädchen und Frauen stellen mit der Zeit vielleicht eine Zunahme von Körper- und Gesichtsbehaarung fest.

Eine Ernährung, die Akne bei der Heilung unterstützt, muss diese Vorgänge in den Zellen berücksichtigen, wenn sie funktionieren soll. Die Nahrungsmittel sollen „FoxO1“ im Zellkern und „mTORC1“ ruhig halten.

Darum kann es einen Versuch wert sein, Zucker-, Getreide- und Milchprodukte von der Essensliste zu streichen: Sie tun genau das Gegenteil, nämlich über zentrale Stoffwechselschalter Wachstum anregen.

Obst, Gemüse und Fisch

Als Alternativen dürfen auf den neuen Speiseplan Obst, Gemüse und Fisch nach Belieben. Fisch erfüllt hier einen besonderen Zweck. Er versorgt den Menschen mit besonderen Fetten, die unter anderem Entzündungen hemmen:  EPA („eicosapentanoic acid“) und DHA („docosahexanoic acid“). EPA und DHA kann der menschliche Körper nur in minimalen Mengen selbst herstellen.

Die Versorgung mit Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen, nützlichen Fetten und Eiweißen würde sich – einen gesunden Magen-Darm-Trakt vorausgesetzt – durch eine solche  Ernährungsumstellung sofort verbessern. Denn man tauscht Nahrungsmittel von geringerem Wert aus gegen Nahrungsmittel mit höherem Wert.

Akne-Ernährung vs. persönliche Philosophie

Eine Ernährungsumstellung empfinden viele jedoch als schwierig. Denn sie bedeutet einen Bruch mit alten Gewohnheiten und kann sich auf die gesamte Lebensorganisation auswirken. Butterbrot-Mahlzeiten konsequent durch Fisch mit Gemüse zu ersetzen ist für viele Bewohner des westlichen Kulturkreises ein fremder Gedanke. Hinzu kommt, dass die optimale Akne-Ernährung im Konflikt stehen kann mit der persönlichen Philosophie des richtigen Essens.

Milch zum Beispiel ist umstritten: Während die einen glauben, ohne Milch würden die Knochen weich, halten die anderen den hohen Milchverzehr des westlichen Kulturkreises für das Ergebnis gezielter ideologischer Kampagnen. Ein anderes Beispiel: Zur Definition eines Vegetariers gehört auch, dass er keinen Fisch isst. Hier ist eine grundsätzliche Entscheidung gefragt.

Mehr über Medizin und den eigenen Körper lernen und gleichzeitig ausprobieren, welche Strategie am besten funktioniert – so finden Akne-Betroffene für sich die persönlich beste Lösung. Das klappt jedoch selten von heute auf morgen. Manchmal kommt man nicht mehr weiter, oder es geht alles nicht schnell genug. Dann ist es gut, wenn man jemanden um Rat fragen kann, der weiß, wie Essen auf den Körper wirkt.

Autor: Claudia Peschl
Thema: Akne
Webseite: https://www.heilpraxis-peschl.de

Autorenprofil Claudia Peschl:

Claudia Peschl, Heilpraktikerin in Kranenburg/Niederrhein, Spezialgebiet: klinische Psycho-Neuro-Immunologie

Literatur

  • Bulkley LD. Acne – its Etiology, Pathology and Treatment. 1885; G. P. Putnam’s Sons. New York & London. Download unter https://collections.nlm.nih.gov/catalog/nlm:nlmuid-67421170R-bk.
  • Cordain L. Implications for the Role of Diet in Acne. Semin Cutan Med Surg. 2005; 24: 84-91. Download unter http://www.direct-ms.org/sites/default/files/Role%20of%20diet%20in%20acne.pdf.
  • Cordain L, Lindeberg S, Hurtado M, Hill K, Eaton SB, Brand-Miller J. Acne vulgaris. A Disease of Western Civilization. Arch Dermatol. 2002; 138: 1584-90. DOI:10.1001/archderm.138.12.1584.
  • Danby FW. Acne: Diet and acnegenesis. Indian Dermatol Online J. 2011; 2(1): 2-5. DOI: 4103/2229-5178.79851.
  • Gollnick HP, Zouboulis, CC. Not All Acne is Acne Vulgaris. Dtsch Arztebl Int. 2014; 111 (17): 301-12. DOI: 10.3238/arztebl.2014.0301.
  • Melnik BC. Acne vulgaris: The metabolic syndrome of the pilosebaceous follicle. Clin Dermatol. 2018; 36 (1): 29-40. DOI: 10.1016/j.clindermatol.2017.09.006.
  • Melnik BC. Linking diet to acne metabolomics, inflammation, and comedogenesis: an update. Clin Cosmet Investig 2015; 8: 371-88. DOI: 10.2147/CCID.S69135.
  • Melnik BC, Zouboulis CC. Potential role of FoxO1 and mTORC1 in the pathogenesis of Western-diet induced acne. Exp Dermatol. 2013; 22:311-5. DOI: 1111/exd.12142.
  • Wikipedia (de.wikipedia.org und en.wikipedia.org): Stichworte “FoxO1” und “mTORC1”, abgerufen am 14.02.2018

 

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