Der Unterschied zwischen Spannung und Fühlen

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Es ist sehr wichtig, Fühlen und Spannung zu unterscheiden, denn was uns oftmals als Emotionalität und Fühlen erscheint, ist in Wahrheit  meist Spannung, neurotische Spannung, vom Limbischen System gesteuerte Impulse, die vom Bewusstsein getrennt, in schmerzhaftes, körperliches, symptomatisches Fühlen, uns leiden lässt. Das ist die uns bekannte Energie, die vielen Männern bei Trennung oder kurz nach der Trennung „ausflippen“ lässt. Gewalt, Schläge, sogar Tötungsdelikte sind uns bekannt.

Warum ist das so?

Männer erleben oft ihre Bindungsängste, Alleinsein Vorstellungen, Besitzansprüche, Dominanzerwartungen anders als Frauen. Wenn Männer richtig lieben, lieben sie „unzertrennlich“. Sie wollen nie mehr ihre Liebe aus dem Herzen sich reißen lassen. Mancher Mann geht auf die nächste Party um sich zu trösten, sich zu betrinken um zu vergessen, er ruft vielleicht nochmals an, um nochmals die Trennung regressiv zu machen. Vielleicht weint er sogar, in der Hoffnung und im Schmerz, vielleicht kann sie verzeihen.

Trennung - Der Unterschied bei Mann und Frau

Laut mehrerer Studien leiden Frauen emotional und auch physisch intensiver unter einer Trennung, jedoch können sie diese auf Grund ihrer hormonellen Unterschiede besser verarbeiten. Ihr Schmerz- Empfinden erscheint dramatischer zu sein, jedoch in der Praxis zeigt sich, dass sie sich schneller trösten, schneller wieder binden und die Sache emotionaler, schneller verarbeitet haben. Ihren Leidensdruck können sie besser und schneller ausleben als die meisten Männer. Sie laden ihre Freundinnen ein, stopfen sich mit Schokolade oder andere Süßigkeiten voll und lassen ihre Gefühle mittels Tränen, Tag für Tag weniger werden. Zur selben Zeit ziehen Männer oftmals von Club zu Club, verdrängen ihre Gefühle, ihren Schmerz, das Verlustgefühl, das Ohnmachtsgefühl, das ICH HABE VERLOREN GEFÜHL, Alleinsein-Ängste und das Gefühl ICH HABE VERSAGT.

Das Instrument der Abwehr

Demütigungen erzeugen die gleiche Spannung, wenn der Körper sie abblockt. Sie werden als Schmerz empfunden  und  Schmerzen  will niemand erleiden. Wie intensiv ein Mensch seine Gefühle verdrängt können wir sehr schnell erkennen, wenn er unter Stress steht, unter Druck steht oder eine Korrektur ertragen muss: Wackeln mit den Beinen, Knien, Hände zittern, Magendruck, manchmal sogar Schwindel, aber auch schnell eine Zigarette anzünden, zu Süßigkeiten greifen oder sich sogar einen Whiskey gönnen. Befriedigung durch Nahrungsaufnahme, oder sogar Entladung der Spannung auf psychosomatischer Ebene: mittels ANGST-ATTACKEN, Depressionen, Durchfall, Magengeschwüre, Migräne, Rheuma, Gicht. Bei anhaltenden Unterdrückungen oder anderen intensiven TRAUMATA, können sich Tumore und sogar Krebsgeschwüre ausbilden (Prostata-Krebs). Durch ständige Schmerz-Unterdrückung, nicht FÜHLEN können oder nicht wollen, die Unfähigkeit oder das Nichtwissen wie man seinen Schmerz herauslassen kann, hat unweigerlich dramatische Folgen. So werden Alleinsein-Gefühle, Ohnmachtsgefühle oftmals symbolisiert und neurotisch ausagiert. Sexspiele, Dominanz ausleben oder verzweifelt ständige  Unterdrückung  in Masochismus  ausleben.

Mögliche Folgen bei unverarbeiteter Trennung

Das Bewältigungsverhalten des Mannes ist ausschlaggebend für seine komplette Zukunft, sein Partnerschaftsverhalten, seine Bindungsängste. Seine erneute Zukunftsaussicht  bezüglich  neue Bindungen, emotionale Kälte, Frigidität, Trieblosigkeit und dauerhafte Depression zu verhindern, werden davon abhängig sein, wie der Mann seine Trauer, seinen Schmerz lernt zu verarbeiten, ihn aufzuarbeiten, DEN SCHMERZ INTENSIVST ZU FÜHLEN. Jede Träne bringt Erleichterung, jede Trennung kann ein neuer Anfang sein.

Autor: HanHoSan (Leitender Therapeut)
Thema: Trennungsphasen bei Männern
Webseite: https://angst-zentrum-berlin.jimdo.com

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