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Untersuchungsmethoden der TCM - hervorragende Ergänzung zur westlichen Medizin! Unbedingt empfehlenswert!

Im Westen austherapiert? Wofür ist die Chinesische Medizin geeignet? Was kann die TCM leisten?

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Chinesische Medizin

Die Chinesische Medizin gehört zu den ältesten Heilmethoden der Welt und wird bis heute hochgeschätzt. Ein, aus meiner Sicht, untrügliches Zeichen für deren besondere Qualität. Sie hat die Eignungsprüfung durch die Zeiten bestanden.

Um die Vorzüge der Chinesischen Medizin für sich nutzen zu können, muss man diese Medizin-Richtung nicht unbedingt als alleinige Behandlungsmethode wählen. Die Komplementärmedizin bedient sich gern sowohl der Untersuchungsmethoden, als auch einzelner Behandlungsoptionen, z.B. der Akupunktur oder Diätetik. In besonderen Fällen kann die Untersuchung nach chinesischer Lehre mit Puls-, Augen- und Zungen-Diagnose endlich die Krankheits-Ursache enthüllen und damit oftmals eine Heilung ermöglichen!

Austherapiert – chronisch – therapieresistent?

Wer als Patient mit konventionellen westlichen Therapien bisher keine befriedigenden Erfolge verzeichnen konnte, dem kann man einen Versuch mit der Chinesischen Heilkunde unbedingt empfehlen. Für die Behandlung kommen häufig chronische Erkrankungen Infrage.

Komplementär-Medizin und TCM

Erwähnenswert sind u.a. TCM-Behandlungskonzepte bei unerfülltem Kinderwunsch, bei diversen rheumatischen oder Autoimmun-Erkrankungen, bei Endometriose oder Interstitieller Zystitis. Die komplementärmedizinische Behandlung nutzt dabei „das Beste aus zwei Welten“, indem sie die Schulmedizin-Behandlung durch Komponenten der TCM unterstützt.

Krankheitsverständnis der Chinesischen Medizin

Wie bei allen Wissenschaften und Künsten zählt bei den Ausübenden der Wissenstand, die Erfahrung und das innere Engagement. Es lohnt sich daher, einen Therapeuten zu wählen, der über solide Kenntnisse in Chinesischer Medizin verfügt, ggf. sogar eine universitäre Ausbildung in China absolviert hat. Denn zum Verständnis der Wirkweise in der TCM gehört ein umfassendes Wissen, was den philosophischen und theoretischen Aufbau dieses besonderen Medizinsystems betrifft. Die Herangehensweise und das Krankheitsverständnis der Schulmedizin unterscheidet sich so grundlegend von denen der Chinesischen Medizin, dass es bei fehlenden Hintergrund-Informationen leicht zu Fehleinschätzungen kommen kann.

Das Zusammenspiel der Organe

Unbezahlbar ist für viele Kollegen und mich das chinesische Wissen um die Abhängigkeit der Gesundheit vom Zusammenspiel einzelner Organe und Bereiche des Körpers unter einander. Das im Blick, kann man häufig ein erkranktes, nicht-therapierbares Organ unterstützen, indem man ein mit ihm verbundenes reguliert. Die konventionelle Heilkunde kümmert sich oft vorwiegend allein um das Organ, das die stärksten Symptome produziert; sogar häufig allein um dessen Symptome.

Puls-, Augen- und Zungendiagnose

Die TCM-Untersuchungsmethoden, wie Puls-, Augen- und Zungendiagnose eröffnen gerade auch der westlichen Alternativ- und Komplementär-Medizin neue, großartige Möglichkeiten. Oftmals lassen sich so, bereits im Vorfeld von klinisch auffälligen Störungen, Organ-Belastungen und -Schwächen auffinden, die sich in Laborberichten noch nicht widerspiegeln und dennoch eine Erkrankung begünstigt haben.  Die Heilwirkung einer homöopathischen Behandlung kann durch die Anwendung der Lehren der Chinesischen Medizin eine ungeahnte Stärkung erfahren: Beispielsweise wählt man unter den nach klassisch-homöopathischen Gesichtspunkten oder der White Life-Methode ausgewählten, angezeigten Mitteln eines, das das Zielorgan genauso ansprechen kann, wie ein weiteres Organ, das das geschädigte Organ – statt zu belasten – dann unterstützen kann.

Nicht Linderung ist das Ziel

Der Gegensatz von Schulmedizin und Chinesischer Medizin kann kaum offensichtlicher werden, als in der grundsätzlichen Haltung gegenüber einem erkrankten Organismus. Die konventionelle westliche Vorgehensweise richtet sich gegen die typischen Beschwerden einer Erkrankung. Sie will Symptome lindern, oft massiv unterdrücken. TCM und alternative Heilweisen, wie die Homöopathie, wollen Abläufe im Körper so natürlich einregulieren, dass Gesundheit resultiert. Der Vorteil bei der letzteren Vorgehensweise ist, dass keine oder weniger unerwünschte Nebenwirkungen in Kauf genommen werden müssen. - Gewaltsames Vorgehen führt auch in anderen Lebensbereich zu Kollateralschäden.

TCM

Eine jüngere Version der Chinesischen Heilkunst wird als TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) bezeichnet, die versucht, an das Jahrtausende alte, überlieferte Wissen anzuknüpfen, das durch die Kulturrevolution in China zeitweise unterzugehen drohte.

Wichtige Behandlungsmethoden der Chinesischen Medizin

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Akupunktur

Populär ist bei uns im Westen die Akupunktur. Hier werden oftmals besondere Punkte oder Punkt-Kombinationen auf Meridianen genadelt, mit dem Ziel, Energie fließen zu lassen. Bei Schmerzen verschiedenster Ursache und Lokalisation konnten positive Wirkungen wissenschaftlich nachgewiesen werden. Das kann so weit gehen, dass in China sogar Operationen ohne medikamentöse Betäubung, nur unter Nadelung durchgeführt werden, falls die übliche Anästhesie Risiken für den einzelnen Patienten bedeuten könnte. 

Qi gong, Tuina

Qi gong, Tuina und manuelle Behandlungsmethoden können oftmals sehr erfolgreich angewandt werden, um den Energiefluss zu aktivieren, wenn Blockaden zu Schmerzen und Minderleistungen von Geweben oder Organen führen. Die Energie „Qi“ ist in der Chinesischen Medizin ganz zentral, während sie dem westlichen Therapeuten zu wenig greifbar ist. Dennoch bewirken Qi gong-Meister mit ihren Techniken Ergebnisse, die an Wunder zu grenzen scheinen. Qi gong und Tuina dürfen nicht als reine Bewegungstechniken verstanden werden. Meditative und kontemplative Fähigkeiten sind hier unverzichtbar.

Tees und chinesische Heilkräuter

Die Chinesische Medizin besitzt einen großen Schatz an wirksamen Heilkräutern. Sie gehören zu den wichtigen Bestandteilen einer TCM-Therapie. Anwendung von chinesischen Tees und Heilkräutern erfordern häufig eine Dosisanpassung für westliche Patienten und damit auf Seiten der Therapeuten sowohl Erfahrung mit den Arzneien selbst, als auch mit der Dosierung bei Europäern. Der Geschmack der Kräuter-Abkochungen ist oftmals sehr gewöhnungsbedürftig und kann die Compliance -  die Bereitschaft eines Patienten zur aktiven Mitarbeit – untergraben.

Moxa-Behandlung

Wärmeanwendung durch Abbrennen von Kräuterkegeln (u.a. Moxa-Zigarren) auf oder in der Nähe von bestimmten Meridianpunkten kann in besonderen Fällen angezeigt sein, um Energie (in Form von Wärme) zuzuführen und so Störfaktoren im Qi-Fluss zu beheben.

Schröpfen und Gua sha

Schröpfbehandlungen, die zu Umstimmungstherapien gezählt werden, eignen sich z.B. zur Behandlung von Muskelschmerzen und Verspannungen. Hier werden durch Unterdruck Blutungen in oberflächennahen Geweben (Hämatome) hervorgerufen, die Heilimpulse setzen können.  Verwendung finden Schröpfgläser, die unter Hitzeanwendung funktionieren, oder Saugpumpen. Ähnlich wirkt Gua sha, das Schaben, ebenfalls eine TCM-Behandlungsmethode zur Umstimmungs-therapie.

Chinesische Diätetik

Eine bislang noch unterschätzte Stärke der Chinesischen Medizin ist ihre Diätetik mit umfangreichen, detaillierten Hinweisen zur Behandlung bestimmter Krankheitsbilder. Auch hier zeigt sich, mit welcher beeindruckenden Beobachtungsgabe chinesische Gelehrte sogar vor Tausenden von Jahren Wirkungen von Lebensmitteln erforschen konnten.

Die heutige westliche Diätetik ist einer Beliebigkeit gewichen: „Essen Sie was Ihnen schmeckt!“ Nicht zuletzt, weil man den Wert eines Lebensmittels allein über die chemische Analyse der Nährstoffe bestimmen wollte: Bananen stehen für Kalium, Rotwein für Resveratrol, Zitronen für Vitamin C …   Das greift eindeutig zu kurz!

Neuere Forschung im Bereich der Epigenetik lassen vermuten, dass uns Lebensmittel nicht allein mit Stoffen versorgen, sondern unseren Stoffwechsel auch über microRNA-Moleküle (miRNA), also über die Wirkung unseres Erbgutes beeinflussen können. Speziell bei Pflanzen der Chinesische Medizin könnte sich miRNA als entscheidende Wirksubstanz herausstellen, spekulieren die Forscher.

Lassen Sie sich also qualifizierte Diät-Hinweise Ihres TCM-Therapeuten keineswegs entgehen!

Fazit

Die Chinesische Heilkunde bietet im Bereich der Komplementär-Medizin eine großartige Ergänzung zu den Methoden der Schulmedizin. Sie eröffnet neue Perspektiven, eignet sich auch zum Einholen einer zweiten Meinung in schwerwiegenden Fällen. Ein anderer Blickwinkel kann zu wichtigen, von der konventionellen Ansichtsweise abweichenden Erkenntnissen und Therapiekonzepten führen. Antworten aus dem gleichen Lager klingen auch bei Experten oft auffallend ähnlich und reproduzieren dann eine verbreitete, konventionelle Lehrmeinung.

Selbst, wenn man allein die chinesische Diagnostik nutzen möchte, lohnt sich die intensive Suche nach einem engagierten, erfahrenen TCM-Therapeuten.

Ein Wort zum Schluss

Ein altes chinesisches Sprichwort lautet:

„Das Übel ist die Eile!“

Nicht nur Patienten müssen sich oftmals entschleunigen um zu gesunden, auch Therapeuten sollten das alte Sprichwort im Umgang mit ihren Patienten bedenken.

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Autor: Lars Reich, Apotheker
Thema: Chinesische Heilmethode
Webseite: https://www.white-life.de

Autorenprofil Lars Reich:

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Gründer und Inhaber von White Life - Homöopathische Therapien

Besondere Interessensgebiete: Komplementär-Medizin, Homöopathie, Chinesische Medizin, Ayurveda, Yoga, Psychologie, Epigenetik



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