Ratgeber Lifestyle

Ziele sind eine gute Grundlage, um sein Leben in eine positive Richtung zu entwickeln. Dabei gibt es unterschiedliche Ansätze.

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Bevor wir jedoch beginnen uns Ziele zu setzen, gilt es folgende Frage zu stellen: „Welche Ziele habe ich überhaupt?“ Viele Menschen wissen eher was sie nicht oder nicht mehr im Leben haben wollen. Sie denken zwar ab und zu darüber nach wie gut es doch wäre etwas zu verändern, kommen jedoch einfach nicht weiter.

Wenn wir unsere Wünsche erfüllen wollen ist es wichtig, der Zielerreichung eine Priorität einzuräumen. Oft wird argumentiert, dass wir einfach nicht genug Zeit dafür haben, um uns mit unseren Zielen beschäftigen zu können. Dies kann dazu führen, dass wir immer frustrierter werden, weil das Leben nicht so läuft, wie wir uns das vorstellen. Wenn wir erfolgreiche Menschen fragen, was Sie uns raten, werden wir in den meisten Fällen folgende Antwort erhalten: „Setze dir ein Ziel, das dich selbst begeistert und dann bleibe so lange dran, bis das Ziel erreicht ist.“

Es gibt eine Zielformel, die richtungsweisend ist:
Klarheit + Motivation + Entscheidung + Handeln = ZIELERREICHUNG

Diese 4 Begrifflichkeiten sehen wir uns ausführlicher an: 

Klarheit

Wir finden als erstes heraus, in welchen Bereichen (beruflich oder privat) wir erfolgreich sein möchten. Hier sind einige Beispiele:

  • Glücklich und zufrieden sein
  • Sich selbst persönlich weiterentwickeln
  • Eine Führungskraft werden
  • Berufliche Selbstständigkeit
  • Einen Partner / eine Partnerin finden
  • Die eigene Partnerschaft verbessern
  • Eine Familie gründen
  • Freunde finden
  • Mehr Geld verdienen
  • Reichtum
  • Reisen in ferne Länder
  • Ein Musikinstrument lernen
  • Ein Haus bauen


Wenn unklar ist, mit welchem Wunsch wir starten möchten, stellen wir uns folgende Fragen: „Was möchte ich in meinen Leben erreichen?“ - „Was ist mir wichtig?“ Diese Fragen helfen uns, mehr Klarheit hinsichtlich unserer Wünsche zu bekommen. Am besten schreiben wir täglich oder wöchentlich alles auf, was uns dazu einfällt. Hierfür setzen wir einen Termin im Kalender fest. Erst wenn wir uns intensiv mit der Zielerreichung beschäftigen, erhalten unsere Wünsche Energie.

Falls Zweifel auftauchen ist es notwendig, sich mit diesen zu beschäftigen. Es trägt zur Klarheit bei sich zu fragen, ob das Ziel überhaupt in das aktuelle Leben passt und ob ich bereit bin, an der aktuellen Situation etwas zu verändern. Es ist ein guter Anfang, sich selbst mit bestehenden Ängsten zu beschäftigen und diese alleine oder mit Hilfe von Außen aufzulösen.

Eine prima Idee ist es, ein Zielprojekt daraus zu machen. Zuerst werden die Fakten zusammengetragen und das Ziel definiert bevor die Umsetzung erfolgt. Hierzu kann ein Notizbuch gute Dienste leisten. Alternativ ist auch eine Datei oder eine MindMap für die grafische Darstellung möglich. Es gilt herauszufinden, was einen selbst am meisten motiviert.

Sobald das Ziel fest steht, kann die SMART-Formel zum Einsatz kommen. Diese Formel wird oft im beruflichen Bereich zur Zielerreichung eingesetzt.

S = spezifisch (genaue Definition, Beschreibung und Vorstellung)
M = messbar (Kriterien ansetzen, damit das Ergebnis überprüft werden kann)
A = attraktiv (die Motivation ist dadurch hoch)
R = realistisch (kannst du dir das vorstellen bzw. ist es überhaupt möglich?)
T = terminiert (den Zeitraum bis zur Zielerreichung festlegen)

Motivation

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Wenn es uns an einer guten Motivation fehlt, dann werden wir nach dem ersten Stolperstein nicht mehr weitergehen. Um die richtige Motivation zu finden, suchen wir nach Antworten auf folgende Fragen: „Was begeistert und inspiriert mich?“ und „Warum möchte ich das umsetzen?“ Wenn du darüber nachdenkst, kommst du eventuell zu folgenden Antworten:

  • Ich führe ein selbstbestimmtes Leben
  • Ich habe mehr Lebensfreude
  • Ich lebe meine Werte und stehe dazu
  • Ich bin glücklich und zufrieden
  • Ich habe mehr Erfolg im Leben 


Die Energie folgt der Aufmerksamkeit und je mehr Gefühle damit verbunden sind, desto stärker und intensiver wird die Zieldynamik. Es ist hilfreich, dass wir uns vor dem geistigen Auge vorstellen, was wir erreichen wollen. Am besten geht man dazu 5 oder 10 Jahre in die Zukunft. Fühlt sich das gut an? Kann ich es deutlich erkennen? Oder macht es mir eher Angst? Wenn das letztere der Fall ist, dann gilt es zuerst noch einige Bedenken auszuräumen.

Entscheidung

Wenn wir selbst keine Entscheidungen treffen, dann wird für uns entschieden. Entweder durch das Leben im allgemeinen oder durch bestimmte Situationen oder Personen. Wenn wir mehr Entscheidungsfestigkeit haben wollen, müssen wir uns  Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen aufbauen. Das bedeutet selbst zu wissen, wer bin ich und was kann ich. 

Es hilft mir klar und verständlich zu äußern, wofür ich mich entscheide. Die Formulierung kann sich dann wie folgt anhören: „Ich werde bis zum Ende diesen Jahres einen wunderbaren Partner an meiner Seite haben. Ich gebe mir das Versprechen, alles dafür zu tun, damit es Realität wird“. Wörter wie „kein“ „nicht“ „niemals“  sollten wir weglassen.

Diese Verneinungen entsprechen Ängsten und Zweifeln.

Beispiel: „Gegen“ etwas zu sein, hat eine starke Energie und beinhaltet den Gedanken an das, was ich  bekämpfen möchte. Da die Gedanken sich aber sehr stark genau darauf ausrichten, kommt auch genau das zu mir was ich ablehne.  Also: Weg von dem, was ich nicht will, sondern volle Fokussierung auf das Ziel.

Mehr Vertrauen in sich selbst und die Zugrundelegung von eigenen Werten erleichtern die Entscheidung. Einen Zielstartpunkt festzulegen ist ebenso hilfreich. Dieser sollte jedoch nicht zu weit in der Zukunft liegen, da der Antrieb zur Umsetzung mit der Zeit immer geringer wird.

Handeln

Sobald wir die Entscheidung treffen, gilt es ins Handeln zu kommen. Prioritäten zu setzen und das eine oder andere diesem Ziel unterzuordnen ist der nächste Schritt. Die eigene Motivation ist hier wichtig. Wie sehr möchte ich dies wirklich?

Das Handeln ist meist die größte Hürde auf dem Weg zur Zielerreichung. Auch wenn die nächsten Schritte nicht alle so klar vor einem liegen, gilt es einfach mal anzufangen und eins nach dem anderen zu tun. Anhand neuer Erkenntnisse auf dem begonnenen Weg führen wir Korrekturen durch. Mögen es auch noch so kleine Schritte und Aufgaben sein. Ansonsten kann es leicht passieren, dass wir nie starten, sondern dass das Ziel einfach nur ein Traum bleibt.

Wir können uns das so vorstellen, dass wir mit einem Fahrrad einen Berg erklimmen möchten ohne abzusteigen. Zuerst erscheint das Ziel weit weg und sogar nicht machbar. Hier können wir uns immer wieder neue Zwischenetappen aussuchen, die wir erreichen möchten. Dies kann der nächste Baum sein, eine Kreuzung, ein Stein, je nachdem, was es auf dieser Steigung an Orientierungspunkten gibt. Das bedeutet, wir starren nicht nur zum Ziel hin, weil wir uns das im Augenblick noch nicht vorstellen können, dass es auf diese Art und Weise erreichbar ist, sondern wir richten unser Augenmerk immer nur auf kleine Wegabschnitte. So werden wir den Berg erklimmen und unser Ziel erreichen.

Fazit:

Die Umsetzung der einzelnen 4 Schritte helfen uns auf dem Weg zum Ziel. Manchmal gilt es im kleinen anzufangen, damit das Vertrauen in uns selbst steigt. Wenn wir erkennen, was alles möglich ist, dann wird uns bewusst, dass wir unser Leben selber steuern können. Wir werden dann mutig unseren eigenen Weg gehen und werden uns von Hindernissen nicht aufhalten lassen.

Autor: Christine Riemer-Mathies
Thema: Wie kann ich meine Ziele erreichen
Webseite: https://lebensfreudefinden.de



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