Ratgeber Lifestyle

Welche Frau kennt sie nicht, die immer wiederkehrende Frage „Was ziehe ich nur an?“ Meistens stellt man sich diese Frage, obwohl man vor einem prall gefüllten Kleiderschrank steht. Oftmals endet das Ganze so, dass man auf altbewährte Lieblingsklamotten zurückgreift, einfach weil man zu faul zum Suchen ist, sie einfach am bequemsten sind oder einfach nicht den Mut hat mal was anderes auszuprobieren.

mode outfit

Wer dennoch davon gefrustet ist, immer wieder dieselbe Kleidung aufzutragen und sich letztendlich doch nicht richtig wohlfühlt, hat die Möglichkeit mit Hilfe von Mode- oder Stilberatern seinen eigenen Stil zu finden, indem man sich rundum wohlfühlt und auch gerne mal experimentiert.

Jetzt hat aber nicht jeder unbedingt das Bedürfnis seine Problemzonen und Vorlieben mit einer fremden Person zu besprechen, oder das Geld seinen kompletten Kleiderschrank neu auszustatten. Die gute Nachricht: Jeder kann, wenn man sich ein wenig Zeit für Recherchen im Internet nimmt, selbst herausfinden, was wirklich zu einem passt und hat die Möglichkeit zur Unterstützung eine Freundin, der man vertraut, hinzuzuziehen. Hierfür ist es wichtig, sich selbst und seinen Körper gut zu kennen.

Der weibliche Körper ist vielseitig und lässt sich in unterschiedliche Körpertypen sogenannte Body Types einordnen. Zu jedem Body Type gibt es einige Tipps, um das Beste aus sich herauszuholen, seine Vorzüge zu betonen und Problemzonen zu kaschieren.

Die verschiedenen Body Types im Überblick

- Der V- oder Y- Body Type
- Der H- Body Type
- Der O- Body Type
- Der A- Body Type
- Der X- Body Type

Hat man seinen Body Type kategorisiert, kann man sich immer weiter ins Detail wagen. Hierzu ist es hilfreich sich selbst einige Fragen zu stellen:

Wie würde ich meinen Stil beschreiben/ welchen Stil strebe ich an? (z.B. sportlich, elegant, …)

Möchte ich Outfits für bestimmte Anlässe? (Freizeit, Party, Business, …)

Worin fühle ich mich wohl? (Schnitte, Materialien, …)

Welche Farben/ Muster stehen mir? (Berücksichtigung von Haut Ton, Haarfarbe, Körperform, …)

Achtung! Auch wenn ich aus persönlicher Erfahrung weiß, dass man immer wieder gerne auf Schwarz zurückgreift, weil es ja zu allem passt und dazu auch noch kaschiert, sollte man auch anderen Farben eine Chance geben, denn sie setzen einen oft sogar noch besser in Szene und lassen einen viel mehr Strahlen. Wie kann ich das, was ich bereits im Schrank habe aufpeppen/ neu kombinieren?

Wichtig! Accessoires wie Ketten, Tücher und Gürtel runden das Outfit ab. Am Wichtigsten ist es, sich dem Ungewohnten und Neuen zu stellen und einfach mal was auszuprobieren.

Das richtige Outfit für jeden Body Type

Wie schon erwähnt, kann man den weiblichen Körper je nach Körperform unterschiedliche Body Types zuordnen. Diese haben zunächst nichts mit dem Gewicht zu tun, sondern beschreiben lediglich die proportionale Verteilung der Körperteile. Jeder Body Type hat seine eigenen Vorzüge und Problemzonen, die es mit individuellen Tipps und Tricks zu betonen oder kaschieren gilt.


Der V oder Y Body Type

Merkmale

• ausgeprägte Schulterpartie, breite, kantige Schultern
• zierlicher Unterkörper mit schmaler Hüfte und schlanken Beinen
• Körperschwerpunkt liegt auf dem Oberkörper
• gerade Taille

v body type

Beim V- Body Type kann man zwischen dem sportlichen Body Type oder der kurvigen V- Body Type unterscheiden. Der sportliche Body Type, auch Schwimmerfigur genannt zeichnet sich durch breite Schultern und einen breiten Brustkorb aus und hat einen kleinen bis normalgroßen Busen. Der kurvige V- Body Type hat neben den breiten Schultern eine üppige Oberweite.

Wie setze ich meinen Körper bei einem V- Body Type richtig in Szene?

• Das Volumen im Brust- und Schulterbereich sollte ausgeglichen werden
• der Oberkörper sollte optisch verlängert werden
• die schmale Hüfte, Beine und Po sollten betont und in Szene gesetzt werden
• Optische Verlängerung des Oberkörpers

Um die breiten Schultern des V- Body Types auszugleichen, ist es ratsam den Oberkörper optisch länger wirken zu lassen. Dies gelingt, wenn man der breiten, horizontalen Schulterlinie mit langen, vertikalen Linien entgegen wirkt, die gerne bis in den Hüft- oder sogar Oberschenkelbereich reichen dürfen. Die Taillenlinie sollte etwas nach unten und die Betonung auf die Hüfte gelegt werden.

Vorteilhafte Oberteile für den V- Body Type

Oberteile, die den Oberkörper optisch verlängern, sind ein Muss für Ihren Kleiderschrank. Dies erreicht man durch Vertikale Linien die durch:

• Lange Knopfleisten oder Reißverschlüsse
• Paspeln oder Biesen
• Borten
• Abnähern
• langen Ketten oder Schals (Achtung, nur bei nicht allzu großer Oberweite)
• Oberteile, die bis zur Hüfte oder noch länger reichen

Achten Sie darauf, dass ihre Oberteile aus weichem, fließenden Materialien gearbeitet sind. Auf dicke, schwere Stoffe sollten Sie verzichten, da diese Volumen erzeugen. Bei Strickwaren ist es besonders wichtig, eher auf feinen Glatt- oder Rippenstrick zurückzugreifen, als auf den dicken Grobstrick.

Die Farbwahl für den Oberkörperbereich sollte eher dezent und dunkel ausfallen, da diese optisch schlanker machen. Auch große Muster sind nichts für den V- Body Type. Wenn Sie dennoch nicht auf Muster verzichten möchten, achten Sie darauf, dass Ihre Oberteile im Saumbereich gemustert sind und das Muster nach oben hin kleiner wird oder ausläuft. Generell darf Ihr Oberteil gerne sämtliche Art von Ausschmückungen wie:

• Pailletten
• Stickereien
• Spitze im Saumbereich aufweisen, insofern es mindestens hüft lang ist.

Wichtig ist, dass beim V- Body Type jegliches, zusätzliches Volumen im Schulterbereich vermieden wird. Er sollte körpernah und dezent gehalten werden. Verzichten Sie auf Oberteile mit Ausschmückungen wie:

• auffälligen Schulterpassen
• doppelreihige Mäntel, Blazer
• Brusttaschen
• Schulterpolster oder Riegel
• Puffärmel, Keulenärmel
• Kapuzen
• breite, flach aufliegende Krägen

Bei einem V- Body Type, sollten Ihre Oberteile die Schulterpartie schmal und rund aussehen lassen und bestenfalls ihr Dekolleté betonen. Die Schnitt- und Abnäherführung sollte sich zum Hals hin verschmälern und Träger die Schulterpartie richtig aufteilen. Hierfür eignen sich besonders:

• Raglanärmel
• Neckholderoberteile
• Ärmellose Oberteile, jedoch dürfen die Träger nicht zu schmal sein (keine Spaghettiträger!)
• One- Shoulder- Tops (eine Schulter frei)

Ihr Dekolleté dürfen sie gerne besonders in Szene setzen. Dabei gilt die Regel, je kleiner der Bußen, desto tiefere Einblicke sind gestattet. Sie können nahezu jede schmale, tiefe Ausschnittform tragen.

• V-Ausschnitt
• Wasserfallausschnitt
• Wickelausschnitte
• Schal- und Reverskragen
• Tunikaausschnitt

Vorteilhafte Unterteile für den V- Body Type

Anders als am Oberkörper sind bei Hosen und Röcken helle und kräftige Farben und Muster erlaubt. Die Stoffe dürfen gerne schwerer und glänzend sein. Hier gilt es den breiten Oberkörper des V- Body Types optisch auszugleichen, indem man bewusst etwas Volumen erzeugt. Wenn Sie gerade und schmal geschnittene Hosen und Röcke bevorzugen, achten Sie darauf, Ihre Hüfte zu betonen.

• breite, verzierte Gürtel
• Drapierungen
• Falten
• Schößchen
• Stickereien, Glitzer

Auch Hosen in 7/8 Länge mit auffälligen High-Heels oder kurze Röcke mit hohen Stiefeln oder auffällig gemusterten Strumpfhosen lenken die Blicke auf ihre Beine. Lange Röcke dürfen gerne einen Schlitz haben. Bei ausgestellten Röcken (Godets- und Glockenröcke) und Hosen in Bootcutstyle lassen Sie die Hüfte unbetont.


Der H- Body Type

Merkmale

• Schulter-, Taillen- und Hüftbereich sind in etwa gleich breit
• Der Oberkörper lässt sich durch ein Rechteck gut beschreiben
• Die Taille ist wenig ausgeprägt und auch an Po, Bußen und Hüfte gibt es wenig weibliche Rundungen
• Arme und Beine sind meist ebenfalls schlank und lang

h body type

Der H- Body Type war die angestrebte Silhouette der zwanziger Jahre schlechthin. Damals war hauptsächlich die androgyne Interpretation dieses Body Types angesagt. Auch heute können Sie durch minimalistische, strenge Outfits einen androgynen Touch erzeugen, haben aber genauso die Möglichkeit Ihre weibliche Seite ans Licht zu bringen und mithilfe der richtigen Kleidung Rundungen und Kurven zu zaubern.

Wie setze ich meinen Körper mit einem H- Body Type richtig in Szene?

1. Modern und androgyn

Um einen androgynen Stil zu erzeugen wählen Sie gerade Schnitte, die die Taille nicht betonen, sondern Ihre gerade Körperform unterstreichen. Optimale Kleidungsstücke sind:

• leicht taillierte Damensmokings
• Marlene Hosen (Marlene Dietrich)
• lang geschnittene 1-Knopf- Blazer
• Hemdblusenkleider

2. Zaubern sie Kurven und Weiblichkeit

• gleichen Sie den geraden Oberkörper des H- Body Types aus, indem Sie entweder die Taille stark betonen oder Schultern und Hüfte optisch verbreitern
• wählen Sie Oberteile mit Ausschmückungen
• feminine Muster und Farben
• diagonale Schnittführungen und Linien, asymmetrische Formen

Vorteilhafte Oberteile für den H- Body Type

Um Ihren Körper weiblicher und kurviger wirken zu lassen, können Sie die Taille stark betonen. Wenn die Taille schmal wirkt, wirken Schultern und Hüften automatisch breiter. Diesen Effekt erzeug man beim H- Body Type jedoch am besten, wenn man auf eine Taillenbetonung durch Gürtel, etc. verzichtet, dafür aber an Hüfte und Schultern, beziehungsweise an der Oberweite Volumen erzeugt.

Mit den richtigen Tricks können Sie Ihrem Körper sogar die beliebte Sanduhrform verleihen. Hierfür ist es besonders wichtig, die richtige Abnäher- und Schnittführung zu wählen. Diese sollte sich an der Taillenmitte orientieren und nach außen hin an Schultern und Hüfte breiter werden. Um Ihre Schultern und Oberweite voluminöser wirken zu lassen, greifen Sie zu Oberteilen mit:

• Puffärmeln
• Schulterriegeln
• drapierten Ausschnitten
• Falten • Rüschen, Volants, Schleifchen, Spitze
• aufgesetzte Klappentaschen
• breite flach aufliegende Krägen, breite Schal- und Reverskrägen
• Ketten mit großen Anhängern, Tücher, Schals
• große Muster
• Verzierungen wie Stickereien, Glitzer, Perlen

Eine diagonale und asymmetrische Schnittführung kann helfen, die Augen des Betrachters in Schlangenlinien am Körper entlang zu führen, somit werden automatisch Kurven und Rundungen hingeschummelt wo beim H- Body Type eigentlich gar keine sind. Durch eine farbliche Abgrenzung können Sie zusätzliches Volumen schaffen, indem Sie die Taille dunkel und Oberweite und Hüfte heller kleiden. Der H- Body Type wird von geometrischen Mustern wie Streifen und Karos gut inszeniert, aber auch florale Muster verleihen einen extra femininen Touch.

Vorteilhafte Unterteile für den H- Body Type

An Ihrem Unterkörper sollten Sie eine A-Form erzeugen. Das heißt bleiben Sie an der Taille schmal und werden Sie zur Hüfte hin breiter. Erreicht wird dieser Effekt durch ausgestellte Röcke und Hosen. Sie können schmale Oberteile mit üppig geschmückten Unterteilen wie:

• Tellerröcken
• Falten oder Tulpenröcken
• Maxiröcken
• Rüschen- oder Ballonröcke
• Chinos
• gemusterte Hosen
• Palazzo- Hosen
• Bundfaltenhosen kombinieren.

Wenn sie aber ihre schmalen Beine betonen möchten kombinieren sie einfach enge Röcke oder schmale Röhrenhosen mit voluminös ausgeschmückten Oberteilen.

Bei einem H- Body Type sollten Sie folgende Dinge vermeiden:

• weite formlose Kleider
• Schlabberlook
• Kastenjacken
• gerade Schnitte


Der O- Body Type

Merkmale

• Der Körperschwerpunkt beim O- Body Type liegt in der Bauch-/Taillenregion
• üppiges Dekolleté
• schlanke Beine, schmale Fuß- und Handgelenke

o body type

Wie setze ich meinen Körper bei einem O- Body Type richtig in Szene?

• Proportionen ausgleichen, Bauchregion strecken
• Oberweite betonen
• Beine und Fußgelenke betonen
• vertikale Linien schaffen

Sie sollten beim O- Body Type darauf achten, über Ihre Körpermitte lange vertikale Linien zu legen. Diese Strecken Ihren Oberkörper und lassen Ihren fülligen Bauchbereich schlanker wirken und sollten mindestens bis zur Hüfte reichen. Vertikale Linien erzeugen Sie durch:

• Nadelstreifen
• Vertikale Teilungsnähte und Abnäher
• verdeckte Knopfleisten
• Einreiher, Reißverschlüsse
• Schals, Ketten
• lange seitliche Schlitze oder Kellerfalten an Unterteilen Materialien, Muster und Farben

Beim O- Body Type ist es besonders wichtig, auf Material, Muster und Farben zu achten, um nicht unnötiges Volumen zu erzeugen, wo man eigentlich gar kein haben möchte. Sie sollten beim O- Body Type hauptsächlich zu weich und locker fallenden sowie mittelschweren, formenden Materialien greifen. Viele Jersey und Stretch Stoffe kleben nahezu an Rundungen und Fettpölsterchen und sind demnach eher unvorteilhaft.

Lediglich im Brust und Beinbereich können die Stoffe enger anliegen. Die Oberteile sollten an der Körpermitte eher aus mattem Material in dunklen und schlichten Farben sein. Gerne dürfen sie jedoch mit bunten Tüchern Schals und Ketten Akzente setzen. Wenn Sie jedoch nicht komplett auf Farbe und Muster verzichten möchten, können Sie zum Beispiel ihr eher schlichtes Outfit mit einem auffällig gemusterten oder gar pastellfarbenen Long Blazer kombinieren, den Sie offen über ihrem Outfit tragen.

Vorteilhafte Oberteile für den O- Body Type

Verzichten Sie unbedingt auf alles, das die Betonung auf Ihren Bauchbereich legt, wie:

• Gürtel
• Taschen
• Applikationen
• große Muster
• glänzende oder gar glitzernde Stoffe

Außerdem sollten Ihre Oberteile nicht im Bauchbereich enden, sondern mindestens hüftlang sein und auch Farbübergänge sollten erst in diesem Bereich stattfinden. Um Ihren Oberkörper zu strecken, verschieben Sie Ihre natürliche Taillenlinie unter die Brust. Dort verläuft die sogenannte Empire-Linie, diese bildet die schmalste Stelle Ihres Oberkörpers. Diese Linie dürfen Sie dezent betonen durch:

• Nähte
• Passen
• Schleifchen
• Bindebänder
• Farbübergänge

Doch Vorsicht! Finger weg von Oberteilen im Empire- Stil die an der Brust zwar glatt sitzen aber an der Empirelinie gerafft sind und viel Mehrweite eingearbeitet haben. Das erzeugt schnell den Eindruck von Umstandsmode. Ganz wichtig ist für Sie ein gut sitzender BH, der die Brust hebt oder sogar pusht. Dies hilft den schmalen Unterbrustbereich des O- Body Types noch stärker zu betonen. Unter engeren Oberteilen oder Kleidern empfiehlt es sich sehr formende Unterwäsche zu tragen.

Alternativ hätten Sie auch die Möglichkeit, die schmale Hüfte unter der Bauchregion zu betonen, allerdings lässt dies meist die Beine kürzer wirken, ohne den Torso großartig zu verschmälern. Lenken Sie stattdessen die Blicke lieber auf ein tolles Dekolleté. Mit einem weit ausgeschnittenen Shirt oder Bluse oder einer modischen Tunika gewähren Sie tolle Einblicke und lenken von Ihrer Problemzone ab. Betonen Sie bei einem O- Body Type Ihr Dekolleté durch:

• Colliers
• Broschen
• originelle Kragenformen
• weite, runde Ausschnitte
• Tunikaausschnitt
• V-Ausschnitt

Betonen Sie dezent Ihre Schultern durch schmale Schulterpolster oder breite Träger um Ihre Körpermitte auszugleichen. Wichtig ist auch, dass Sie Ihre Handgelenke mit:

• auffälligen Manschetten
• ¾ Ärmeln
• Armreifen und Ringen in Szene setzen.

Vorteilhafte Unterteile für den O- Body Type

Zeigen Sie unbedingt Ihre schlanken Beine und schmalen Fesseln durch:

• Bleistiftröcke
• 7/8 Hosen
• gerade Hosen mit Bügelfalte
• Jeans mit auffälligen Waschungen

Auch Details an Rocksäumen oder Hosenbeinen wie:

• Glitzer
• Pailletten
• Stickereien
• Spitze
• Borten

Oder tragen Sie gemusterte Strümpfe und extravagante Schuhe, diese lenken den Blick auf Ihren schmalen Unterkörper. T-Strap- Pumps, Mary- Janes oder Ankle- Booties runden den perfekten Look ab.

Bei einem O- Body Type: Finger weg von Pfennigabsätzen, greifen Sie lieber zu Block-, Stempel-, oder Keilabsätzen.


Der A- Body Type

Merkmale

• sehr weibliche, ausgeprägte Kurven
• Schulter eher schmaler als Hüften
• breite Schenkel, üppiger Po
• deutliche, schmale Taille
• kleine bis mittelgroße Brüste
• meist kurz, kräftige Beine und Fesseln

a body type

Wie setze ich meinen Körper mit einem A- Body Type richtig in Szene?

• kräftige Hüfte und Schenkel ausgleichen
• kurze Beine optisch verlängern
• Oberkörper betonen

Empfehlenswerte Materialien,Muster und Farben bei einem A- Body Type

Bei einem A- Body Type ist es wichtig, an der richtigen Körperstelle mit den richtigen Farben, Mustern und Materialien arbeiten. Knallige Farben und auffällige Muster, sowie glänzende Stoffe sollten Sie nur am Oberkörper tragen und diese sollten im Idealfall knapp unter der Taille enden. Für die Unterteile sollten Sie einfarbige, dunkle Teile ohne Glanzeffekt und Muster wählen.

Vorteilhafte Oberteile bei einem A- Body Type

Am einfachsten lenkt man den Blick auf den Oberkörper, indem man ein reizvolles Dekolleté zeigt. Tragen Sie große Ausschnittformen oder interessante Krägen wie:

• U- Bootausschnitt
• Carmenausschnitt
• breite Krägen
• Dekoelemente wie Perlen, Pailletten, Glitzer
• Auffällige Ketten mit großen Anhängern, Statementketten
• Großer Ohrschmuck

Auch Bustieroberteile, die die Schultern frei lassen sind super für den A- Body Type geeignet, da sie Brust und Schulterbereich voluminöser wirken lassen und zusätzlich mit tollem Schmuck kombiniert werden können. Lassen Sie Ihre Schulterlinie kräftiger erscheinen, um die breiten Hüften auszugleichen. Greifen Sie zu Oberteilen, die Volumen erzeugen durch:

• Schulterriegel
• Schulterpassen
• Brusttaschen
• Puff- Ärmel
• Schulterpolster
• eckige, geometrische Schnittführung

Achten Sie darauf, die schmale Taille beim A- Body Type gut zur Geltung zu bringen. Kleider und Röcke im A-Linienschnitt oder an der Taille angesetzte, weit schwingende Röcke betonen die schmalste Stelle und kaschieren Hüften, Schenkel und Po. Um Ihre Taille noch besser in Szene zu setzen, suchen Sie nach Kleidern, Blazern, Jacken und Mänteln, deren Taillenlinie etwas nach oben verlegt wurde. Dadurch werden Ihre Beine optisch verlängert. Vermeiden Sie unbedingt gerade geschnittene Oberteile.

Vorteilhafte Unterteile für den A- Body Type

Durch die kurzen, kräftigen Beine ist es beim A- Body Type besonders wichtig, künstliche Länge zu erzeugen. Sie sollten besser keine Röhrenhosen mit kurzen, engen Hosenbeinen tragen. Einfarbige Hosen, die bis zur Hüfte figurnah und danach locker und gerade bis zum Boden geschnitten sind, stehen Ihnen besonders gut. Bootcut- Jeans mit einer unauffälligen Waschung sind eine lässige alternative.

Von kurzen Hosen jeglicher Art wie:

• Capri- Hosen
• 7/8 Hosen
• Bermudas
• Shorts

sollten Sie bei einem A- Body Type lieber Abstand nehmen, da diese Ihre Beine noch kürzer und Kräftiger wirken lassen. Wählen Sie stattdessen Röcke, die ihre Hüfte und Oberschenkel umspielen. Bei kleineren Frauen endet die perfekte Saumlänge circa eine Handbreit über dem Knie, größere Frauen können Ihren Rock Knie umspielend oder wadenlang tragen. Tragen Sie so oft es geht Schuhe mit Absatz. Allerdings sollten Sie keine Pfennigabsätze oder Schuhe mit filigranen Details wie schmalen Riemchen wählen. Greifen Sie zu schlichten, kompakten Schuhen mit breitem Absatz. Bestenfalls haben Ihre Schuhe dieselbe Farbe wie Hose, Rock oder Strumpfhose, denn das verlängert das Bein zusätzlich.


Der X- Body Type

Merkmale

• Innbegriff der Weiblichkeit
• Sanduhrform
• sehr schmale Taille
• üppige Brüste, ausgeprägte Hüfte
• oft eher klein
• kräftige Oberschenkel, kurze Beine

x body type

Als Frau des X- Body Types haben Sie die Figur, die für den Inbegriff der Weiblichkeit steht. Die wohl bekannteste Dame mit Sanduhrfigur ist wohl Marilyn Monroe, die ihre Kurven gekonnt in Sex-Appeal verwandelte. Auch heutige Stars wie Beyoncé Knowles und Barbara Schöneberger werden nicht zuletzt wegen Ihrer unglaublichen Figur bewundert.

Die gute Nachricht ist, mit einem X- Body Type müssen Sie kaum etwas tun um gut auszusehen, Ihr Körper ist von Natur aus sexy und schön. Dennoch gibt es wie bei allen anderen Body Typen ein paar Dinge zu beachten um ihren Körper gekonnt in Szene zu setzten.

Wie setze ich meinen Körper bei einem X- Body Type richtig in Szene?

• Verstecken Sie ihre Kurven nicht
• zeichnen Sie Ihre Kurven nach
• schaffen Sie vertikale Linien um Ihre Beine zu verlängern

Materialien und Farben bei einem X- Body Type

Tragen Sie soft fließende Stoffe, die Ihre Kurven umspielen und nicht an Fettpölsterchen kleben bleiben. Auch mittelschwere Stoffe können Ihren Kurven eine gute Form verleihen, aber achten Sie darauf, dass Sie nicht eingeschnürt wirken. Verzichten sie bei einem X- Body Type auf den Schlabberlook und dicke schwere Stoffe wie Groben Strick, da diese zusätzliches Volumen erzeugen, greifen Sie stattdessen zu dünnem Feinstrick.

Was die Farbwahl angeht, sind Sie relativ frei. Allerdings stehen Ihnen monochrome Looks besonders gut, da Ihr Körper dadurch länger und schlanker wirkt. Durch einen interessanten Materialmix können Sie ein monochromes Outfit interessanter Gestalten.

Vorteilhafte Oberteile bei einem X- Body Type

Das größte Kapital bei einem X- Body Type ist die schmale Taille, die bei jedem Outfit besonders betont werden will. Gürtel und Kleidungsstücke mit Taillenabnähern sind ein Muss für Ihren Kleiderschrank. Tragen können Sie quasi alles, zum Beispiel:

• Jacken
• Blusen
• Tops
• Kleider

Hauptsache es ist stark tailliert. In Kleidern kommt Ihre weibliche Figur besonders gut zur Geltung.

• Wickelkleider
• Etuikleider
• Korsagenkleider
• Cocktailkleider

Hierbei ist es abermals wichtig, das die Betonung auf der Taille liegt. Ob der auf Taillenhöhe angesetzte Rock eng anliegend, mit vertikalen Teilungsnähten oder weit schwingend ist, spielt keine Rolle. Besonders toll sehen Etuikleider aus, deren Seitenteile dunkler sind als das Mittelteil. Vermeiden sollten Sie Oberteile, die zusätzliches Volumen an Bauch und Hüfte erzeugen, wie:

• aufgesetzte Taschen
• Falten
• Drapierungen

Der Saum von Jacken, Blazern und anderen Oberteilen sollte nicht an der breitesten Stelle Ihrer Hüfte enden, sondern wirkt Vorteilhafter, wenn er über den Po reicht. Wenn Sie, wie viele Frauen des X-Body Typs eher klein sind und kurze Beine mit kräftigen Oberschenkeln haben, ist es wichtig Ihren Körper durch Vertikale Linien zu Strecken. Dies gelingt durch:

• schmale, tiefe Ausschnitte
• schmale, tiefe Reverskragen
• 1-reihige Knopfleisten an Blusen, Jacken, Mänteln
• Reißverschlüsse
• Nadelstreifen
• vordere Rockschlitze
• Längsteilungsnähte
• vertikales Colourblocking

Ihre wundervolle, üppige Oberweite sollten Sie unbedingt mit einem schönen Dekolleté in Szene setzen. Wichtig ist, dass Sie den richtigen BH tragen, der den Bußen anhebt. Vorteilhafte Ausschnittformen sind:

• große Rundhals oder U-Boot Ausschnitte
• Trapez-, Diamant-, Herzausschnitte
• Wasserfallausschnitt
• V- und Tunikaausschnitt
• Neckholder

Zusätzliche Betonung auf Ihr Dekolleté legen Sie durch Colliers und Ketten.

Vorteilhafte Unterteile für den X- Body Type

Wenn Sie einen relativ flachen Bauch haben, tragen Sie Ihre Hosen und Röcke am besten Highwaist, dass heißt Taillenhoch. Dazu kombinieren Sie Croptops (verkürzte Tops, die gerade bis zur Taille reichen) oder in den Bund gesteckte Blusen. Bestenfalls befinden Sich Rock- und Hosenverschlüsse hinten oder an der Seite um im Bauchbereich nicht zusätzlich aufzutragen.

Hüfthosen und Bundfaltenhosen sind eher unvorteilhaft, da sie die Hüfte breit wirken lassen. Tragen Sie Bleistiftröcke, gerade, schmale Hosen mit Bügelfalte, Bootcutjeans mit dunklen, unauffälligen Waschungen. Wichtig ist, das Röcke und Hosen im Hüftbereich keine Verzierungen und ausgestellte Röcke sollten erst ab dem Hüftbereich weit werden. Wenn Sie mit einem kleinen Bäuchlein zu kämpfen haben, dann können Sie den Bund auch tiefer tragen, aber dennoch nicht unterhalb des Bauches. Wenn es Ihnen drückt oder unangenehm ist, helfen Sie mit formender Unterwäsche nach.

Die Richtige Rocklänge reicht bis zum Knie. Nur sehr große Frauen mit einem X- Body Type sollten waden- oder bodenlange Röcke oder Kleider tragen, da Sie sonst noch kleiner wirken. Gerade kleine Frauen sollten Ihre Outfits häufig mit hohen Schuhen kombinieren, diese Unterstreichen die Weiblichkeit zusätzlich und Strecken das Bein.

Autor: Chantal Ginder - Modedesignerin -
Thema: Mode- und Stilberatung

Webseite: https://www.chantal-ginder-modedesign.de



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