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Es klingt, wie es ist. Das Ende einer Liebesbeziehung. Die vormals liebende Verbindung zweier Menschen wird meist durch einen der beiden beendet. Einer hat sich beizeiten entliebt, oder verzweifelt an den Beziehungsumständen und so will er diese Beziehung nicht fortführen. Das Beziehungsende scheint somit unausweichlich.

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Eine Beziehung zu beenden ist immer schwierig. Egal, ob man selbst, oder der Partner, bzw. die Partnerin die Beziehung beendet hat. Schließlich gab es zuvor Zeiten, in denen sich beide Menschen in Liebe zugewandt waren.

Meist ist einer der beiden Beteiligten gefühlsmäßig auch immer noch involviert. Er ist es, der naturgemäß mehr leiden wird, wenn die Partnerschaft ein Ende findet. Hinzu kommt, dass dieser Mensch oftmals aus allen Wolken fällt, wenn sich sein Gegenpart trennen will.

Trennungen ähneln sich

Trennungen folgen meist einem bestimmten Muster. Derjenige, der zur Trennung bereit ist, bereitet mehr oder weniger bewusst das Beziehungsende vor. Er nimmt sich Zeit, und bereitet sich langsam darauf vor, wieder sein eigenes Leben zu leben, unabhängig vom anderen. Stein für Stein sorgt er vor.

So baut er sich ein eigenes soziales Netz auf, das ihn auffängt, wenn er die Beziehung tatsächlich beendet. Er sucht sich neue Menschen, die nichts mit seiner Partnerschaft zu tun haben. Fängt das eine oder andere neue Hobby an, oder geht plötzlich Interessen nach, die bisher nicht wichtig waren.

Das heißt nicht, dass jeder Mensch, der neue Freunde findet, oder eigene Interessen entwickelt, auch Trennungspläne schmiedet. Es heißt aber, dass der Partner, bzw. die Partnerin genau hinschauen und sich fragen sollte, ob die Beziehung in Ordnung ist.

Anzeichen für ein Beziehungsende werden nicht wahrgenommen

Oftmals werden deutliche Anzeichen gern übersehen. Während sich also einer der beiden Beziehungspartner quasi konsequent auf das geplante Beziehungsende vorbereitet, neigt der andere dazu, die Zeichen, die auf Sturm stehen, zu übersehen, und die Äußerungen des Partners, bzw. der Partnerin nicht ernst zu nehmen.

Wenn es dann soweit ist, und der Trennungswillige das Beziehungsende verkündigt, erwischt es den bisherigen Beziehungspartner oft eiskalt, da er lange Zeit die Augen zugemacht hat.

Selbst wenn der Partner / die Partnerin dutzende Male eine mögliche Trennung angesprochen hat, ist es oftmals so, dass die Ernsthaftigkeit dieser Aussage vom Gegenüber einfach nicht wahrgenommen wurde.

Es ist vermutlich Selbstschutz, der dazu führt, nicht daran zu glauben, der andere könne ernsthaft gehen. Wenn es nun aber zu dem besagten Beziehungsende kommt, dann ist das für den Beziehungspartner oftmals wie ein Faustschlag ins Gesicht.

Schließlich muss dieser nicht nur die eigentliche Trennung verkraften, sondern auch den Fakt, dass dem anderen die gemeinsame Beziehung nichts mehr wert war. Erst jetzt begreift er wirklich, dass die Gefühle des anderen auf der Strecke geblieben sind. 

Eine Beziehung beenden schmerzt, denn die Liebe ist vorbei

Es ist genau diese Erkenntnis, die so sagenhaft weh tut, wenn eine Beziehung beendet wird: „Ich werde nicht mehr geliebt. Die Gefühle meines Partners, bzw. meiner Partnerin für mich sind erloschen. Es ist zu spät. Ich habe keine Chance mehr, etwas zu ändern, oder zu verbessern. Bin der Situation komplett ausgeliefert.“ 

Oft wird der verlassenen Person erst jetzt wirklich bewusst, dass sie selbst noch über massive Gefühle für den anderen verfügt. Selbst dann, wenn diese im Alltag nicht mehr spürbar schienen.

Es sind solche und ähnliche Gefühle, die jedes Beziehungsende zu einem Horrorszenario werden lassen. Der Schmerz, gefühlt im Stich gelassen zu werden, ist überwältigend. Ganz plötzlich steht man allein da, und ist genau darauf nicht vorbereitet. 

Man durchlebt eine Vielfalt der unterschiedlichsten Gefühle. Von Liebesgefühlen bis Hass kann alles dabei sein. Dabei kann sich der Zurückgebliebene ja noch glücklich schätzen, wenn seine tiefste Verzweiflung in Aggressionen umschlägt, da diese ihm helfen, den Umstand des Beziehungsendes besser zu verkraften.

Der Trennungswillige

Aber was ist mit dem anderen? Demjenigen, der der Beziehung scheinbar so abrupt ein Ende setzt? Leidet er nicht?

Falls die Beziehung auch nur halbwegs wichtig für ihn war, wird auch er leiden. Er leidet darunter, dem Zurückbleibenden weh tun zu müssen. Er leidet unter dessen Trauer und Verzweiflung. Vielleicht auch unter dessen Wutgefühlen. Auch er hatte Zeiten, in denen er in diesen Menschen verliebt war, den er nun verlässt, und hat ihn vielleicht sogar über längere Zeit aufrichtig geliebt. Vielleicht hat er insgeheim sogar noch Gefühle, sieht aber dennoch keine Chance mehr, die Beziehung zu retten. 

Trotz aller Vorbereitung hat auch er nun das Gefühl, versagt zu haben. Muss sich mit neuen Umständen arrangieren, sein eigenes Leben neu gestalten. Hoffnungen begraben.

Eine Beziehung beenden ist für beide Seiten hart. Der Agierende allerdings ist in der glücklichen Position, wenigstens ein wenig darauf vorbereitet zu sein, und er ist derjenige, der entscheidet. Es ist immer leichter, die Person zu sein, die handelt.

„Was kann ich nun aber tun, wenn mir das Beziehungsende verkündet wurde? Habe ich in diesem Fall noch Chancen, etwas herum zu reißen?“

Ist es immer ein endgültiges AUS, wenn das Beziehungsende eingeläutet wurde?

„Wehret den Anfängen“ gilt natürlich auch in allen Beziehungsfragen. Wer frühzeitig an seiner Beziehung arbeitet, der wird dessen einseitig aufgekündigtes Ende vermutlich nicht erleben.

Ist das Kind bereits in den Brunnen gefallen, kommt es darauf an, ob beim Verlassenden noch Restgefühle vorhanden sind. Hat sich dieser komplett entliebt, und sogar Negativgefühle entwickelt, dann ist diese Beziehung nicht mehr zu retten. Ein Beziehungsende wäre in diesem Fall sogar ein Segen.

Sind allerdings noch Gefühle vorhanden, und die Trennung als deutliches Warnsignal zu verstehen, dann kann man eine ganze Menge dafür tun, die Beziehung wieder zu beleben. 

Dazu sollte man zusammen analysieren, warum die Beziehung als negativ erlebt wurde. Ausführliche Gespräche ebnen hier, wie immer, den Weg.

Respektvolle Gespräche helfen

Eine weitere Voraussetzung ist der feste Wille beider Beziehungspartner, sich selbst zu ändern, und an der Beziehung fest zu halten. Forderungen sind nun fehl am Platze. Beide sollten bei sich selbst schauen, und überlegen, was sie ändern können, um die Beziehung wieder lebenswerter für den anderen zu machen.

Sich zurücknehmen ist die Devise. Raum dafür zu lassen, was der Andere auf dem Herzen hat. Ihn ernst nehmen. Sich in Ruhe und mit viel Respekt anhören, woran die Beziehung in dessen Augen gescheitert ist. Abwägen, ob man gemeinsam einen neuen Weg einschlagen kann.

Ein vorzeitiges Beziehungsende muss in der Regel nicht sein. Es gibt gute Mittel dem vorzubeugen. Beziehungsarbeit hilft dabei, eine langjährigen Beziehung frisch und belebt zu halten. Wie solche eine Beziehungsarbeit aussehen kann, das kann man in einer Paarberatung lernen.

Eine Paarberatung ist sinnvoll

Eine Paarberatung beizeiten hilft also dem Beziehungsende vorzubeugen. Dort lernt man nicht nur, wie Beziehungsarbeit funktioniert, sondern auch, wie eine gute und partnerschaftlich orientierte Beziehung funktioniert.

Aber auch nach einer bereits ausgesprochenen Trennung kann diese helfen, entweder, das Steuer noch einmal herum zu reißen, bzw. eine „sanfte“ Trennung durch zu führen.

Das ist gerade dann wichtig, wenn Kinder betroffen sind. Eine Paarberatung hilft, zukünftig seiner Elternrolle gerecht zu werden. Das ist dann eine Mediation zugunsten von Getrennten und Kindern.

Autor: Almut Bacmeister-Boukherbata
Thema: Eine Beziehung beenden
Webseite: http://www.paarberatung-hamburg.de

 

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