Nachts schweißgebadet aufwachen

Es gibt mit Sicherheit viele Ursachen, nachts schweißgebadet zu erwachen. Eine jedoch tut sich besonders hervor.

nachtschweiss

Sie erschafft die Grundlage vieler Krankheiten auf allen Ebenen unseres Seins. Es ist der -STRESS-.

Dieses Wort ist in aller Munde und wird von unserer Gesellschaft gelebt. Es ist ein Wort das aus unserem Vokabular, unserem Sprachschatz, nicht mehr wegzudenken ist. Allerdings ist es alles andere als ein Schatz. Schon beim Sprechen dieses Wortes erfährt man seine Bedeutung.

In allen Generationen ist es mittlerweile zuhause und fühlt sich pudelwohl. Dieses Wort, diese Schwingung, diese Frequenz tut mit uns was sie will, und obwohl wir selbst es in der Hand hätten lassen wir uns vom Stress, von der Atemlosigkeit bis hin zur Krankheit führen. Auch Stress hat viele Ursachen, dennoch glaube ich dass es nur einen Ursprung dafür gibt.

Warum hat der Stress so viel Macht über uns?

Ausgehend von der Harmonie in uns selbst, sprechen wir von den Prinzipien Mann, Frau, Kind, die in uns zu suchen und zu finden sind. Man nennt sie auch die innere Familie. Diese ist im Ungleichgewicht und damit auch wir.

Unsere Mutter Erde macht uns seit längerer Zeit darauf aufmerksam. Wind und Feuer sind dem männlichen Prinzip zugeordnet, Erde und Wasser dem weiblichen. Schauen wir nun in der Entwicklung des Menschen zurück, sehen wir zunächst das Matriarchat, diesem folgte das Patriarchat. Nachdem sowohl das weibliche, als auch das männliche Prinzip erfahren wurde, ist es nun an der Zeit in ein Miteinander zu kommen, in die Harmonie.

Das bedeutet Ratio und Intuition, Herz und Verstand in uns in Einklang bringen. Unser inneres Kind ist etwas Besonderes, so wie alle Kinder dies sind. Leider hat es sich weitgehend zurückgezogen da es in unserer Gesellschaft keinen Raum mehr findet. Es lebt unsere Kreativität, unser schöpferisches Potenzial, unsere Emotionen. Ihm entgeht nichts und wenn es leidet, drückt es dies in Emotionen wie Ängste, Wut, Zorn…aus. Wenn es dennoch kein Gehör findet, schickt es vielleicht eine Krankheit, dies zeigt sich in unserer Gesellschaftsform.  Krankenhäuser sind überfüllt und Ärzte wissen oft keinen Rat mehr.

Der Tagesablauf unserer Kinder ist gefüllt, und ebenso anstrengend wie der eines Erwachsenen, und das oft schon im Babyalter. In dieser unserer Welt, die wir immer wieder selbst erschaffen, in der wir atemlos hetzen um keinen Termin zu versäumen, kann man schnell einmal ins Schwitzen geraten. Wir eilen von einem wichtigen Ereignis zum andern, nehmen uns keine Zeit mehr für Tagträume, oder wie Hawaiianer es so wunderbar ausdrücken, „die Seele baumeln lassen.“

Zeit für mich

Wann haben Sie sich das letzte Mal Zeit für sich genommen? Damit meine ich, spontan, ungeplant, nur weil Ihnen der Sinn danach stand. Weil Sie es in diesem Moment wollten, Ihr Herz sich danach sehnte. Den Schneeflocken zusehen wie sie vom Himmel fallen...

Den Duft der Erde genießen wenn sie aus dem Winterschlaf erwacht… Bäumen und Blumen im Frühjahr beim Wachsen zuschauen; Vogelkonzerten zuhörend um zu wissen, ich gehöre dazu, von all dem bin ich ein Teil.

Wann sind Sie das letzte Mal lachend und freudig durch raschelndes Laub gelaufen, haben den Herbstduft in sich aufgenommen, Kastanien gesammelt, sich vom Wind das Haar zerzausen lassen, die Herbstsonne genossen um dann glücklich und zufrieden nach Hause zu kommen? Sich Spürend - Atmend – Lebendig - Erfüllt - Glücklich und Frei.

Was die Gesellschaft in der wir leben mit uns tut

Wir sind ein Teil des Kosmos, ein Teil der Erde. Ein Teil unserer Gesellschaft in der wir leben, ein Teil unserer Familie. Schwerpunkte unserer derzeitigen Gesellschaftsform sind unter anderem Erfolg in Schule und Beruf, Urlaub, Auto, Handy. Dabei ist uns gar nicht bewusst, dass all diese äußeren, uns so wichtigen Dinge nicht das Wichtigste im Leben sind, wir glauben es nur. Es ist unser Denken das uns dementsprechend erzieht.

Wäre es die Wirklichkeit, würde all dies leicht, ohne Anstrengung zu uns kommen; ohne uns in Stress zu versetzten und uns ins Schwitzen zu bringen. Da erhebt sich doch die Frage, warum ist mein Leben so anstrengend?

Warum komme ich ins Schwitzen?

Aus der TCM (traditionelle chinesische Medizin) kennen wir Yin und Yang. Die Philosophie der TCM sagt: „Schwitzen in der Nacht hat das Ungleichgewicht von Yin und Yang zur Ursache. Das Yin ist geschwächt.“ Yin ist der Frau zugeordnet, der Erde, der Weiblichkeit. Zum weiblichen Prinzip gehören: Empfangen, Ruhe, Liebe, ….

Da wir den Kontakt zu unserer inneren Welt, zu unserer Weiblichkeit, dies gilt für Frauen wie Männer, verloren haben, nehmen wir uns nicht mehr ganzheitlich wahr.

Das männliche Prinzip hat die Oberhand. Es flüstert uns ins Ohr: „Strebe nach vorne, nach oben; denke, analysiere, berechne. Mach etwas, mach es noch besser, sei perfekt.“

Das weibliche Prinzip lebt in Zyklen. Es lebt das Sterbe -Werde-Prinzip. Es weiß dass alles was keinen Bestand hat sterben, sich auflösen wird. Das alles was uns auf unserem Lebensweg begegnet seine Berechtigung hat und unser persönliches Wachstum ist. Es weiß, dass das Alte der Nährboden für das Neue ist das ins Leben kommen möchte. Deshalb kann es akzeptieren und loslassen. Es vertraut seiner Intuition, seiner inneren Führung.

Ist Stress schuld dass ich nicht im Gleichgewicht bin?

Schuld in diesem Sinne gibt es nicht. Schuld ist eine hausgemachte Erfindung derer die andere kontrollieren, oder Macht über Sie haben möchten. Wir machen auch keine Fehler. Das Wort Fehler, dessen Ursprung in „ich habe gefehlt“ zu finden ist, ist gleichbedeutend mit, ich habe kein Wissen darüber.

Wenn also ein Kind einen heißen Ofen berührt hat es keinen Fehler begangen, es hat eine Lernerfahrung machen dürfen, und dies berechtigt uns nicht es schuldig zu sprechen.

Goethe drückte dies besonders schön aus. „Ich bin so guter Dinge, so heiter und so rein. Wenn ich einen Fehler beginge, könnt´s keiner gewesen sein.“

Deshalb dürfen wir den Stress ganz entspannt dem Ungleichgewicht der Prinzipien zuschreiben. Wir sind nicht im Gleichgewicht, sind aus unserer Mitte geraten. Von Kindesbeinen an leben wir seit Generationen, über Jahrtausende in einer aus der Mitte geratenen Gesellschaft.

Und obwohl es mittlerweile in fast aller Munde ist dieses „ ich bin nicht in meiner Mitte“ hinterfragen wir es nicht. Es erschreckt uns die Vorstellung ein Planet könne aus seiner Umlaufbahn, aus seiner Mitte geraten mehr, als dass wir selbst aus unserer Mitte geraten sind. - Wir nehmen es einfach hin. -

Vielleicht ist es ja zu esoterisch. Will ich mich überhaupt kennenlernen? Um Himmelswillen – nein - ich muss zum Englischkurs, zum Computerkurs, zum Training...ich habe keine Zeit!! Meditation, nein das geht gar nicht, ich bin einfach zu unruhig für so was.

Leider, liebe Seele die du in mir wohnst, ich kann dir bei deiner Entfaltung nicht helfen, du musst alleine zurecht kommen. Vielleicht vermagst du es ja ohne mich in die Mitte zu finden. Ich habe keine Zeit, und ich weiß auch gar nicht wie das geht.

Doch bleiben sie entspannt

Liebe Leserinnen, liebe Leser, machen sie sich um Gotteswillen keinen Stress. Alles braucht seine Zeit, und alles hat seine Zeit, denn alles hat einen Sinn im Leben; darüber brauchen wir uns keinen Kopf zerbrechen. Wir sollten einfach nur wissen, dass für uns gesorgt ist. Wobei uns da manches Mal die Ungeduld in die Quere kommt.

Einmal überlegte ich wie lange wohl ein Atemzug Gottes sei? Ist er ein Leben lang oder der Einatem ein Leben, der Ausatem ein weiteres…???

Sei es wie es will, ich bin im Vertrauen und geborgen in Gottes Hand. Ich darf mit all seiner Hilfe und seinen Helfern meinen Lebensweg gehen, sofern ich bereit dazu bin und dies möchte. Wenn ich Hilfe brauche dann kommt sie, dessen bin ich gewiss. Das Wichtigste ist „nicht stehen zu bleiben,“ so sehr wir vielleicht auch manches Mal an uns zweifeln mögen.

Wir alle gehen den gleichen Weg, jeder auf seine Weise, und wenn Sie „zufällig“ diesen Bericht lesen, ist dies vielleicht eine Aufforderung etwas Altes los zulassen, damit das Neue in Ihr Leben kommen kann. Was immer es auch sein mag, freuen Sie sich darauf denn alles bedeutet Wachstum auf unserem Weg in die Mitte.

Wenn es einmal schwer fällt dann stellen Sie sich vor, Sie sind eine Blume oder ein Baum der ins Licht wächst...

Vielleicht sind Sie ja gerade eine Schmetterlingsraupe die ihren Kokon verlässt. Die Flügel entfaltend, der Sonne entgegen, in vielen Farben leuchtend; um den köstlichen Nektar des Lebens zu genießen.

Sie, haben es in der Hand. Es ist Ihr Leben, es sind Ihre Gedanken, Ihre Wahrheit, Ihr Weg. Wir sind auf unserer Mutter Erde behütet, geborgen und beschützt um ins Licht und in die unendliche, bedingungslose Liebe hinein zu wachsen; und Zeit spielt auf diesem Weg keine Rolle. Seien Sie gesegnet und behütet auf Ihrem Lebensweg, Ihrem Abenteuer ins Licht.

Autor: Monika Elisabeth Hader
Thema: Nachts schweißgebadet aufwachen
Webseite: https://www.kraft-meiner-weiblichkeit.de

#Stress, #Entspannung, #Schlaf, #Unterbewusstsein, #Gefühle

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