Krankheit ist (weiterhin) ein Weg

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Eine Klientin berichtet:

„Es war an einem üblichen Donnerstagmorgen. Der Himmel war bewölkt, es nieselte leicht und die Vögel zwitscherten. Als ich verträumt in die U-Bahn stieg, überkam es mich wie aus heiterem Himmel. Ich setzte mich hin und bekam Rückenschmerzen [es kann hier auch ein x-beliebiges anderes Körpersymptom eingesetzt werden]. Es tat fürchterlich weh und das nicht zum ersten Mal. Seit vielen Jahren kommen diese Schmerzen immer wieder, trotz etlicher Behandlungen.

Jetzt sitze ich hier in diesem dunklen (Therapie-)Raum, einem mir fremden Therapeuten gegenüber und schildere ihm meine Situation. Ich habe eine lange Leidenszeit hinter mir und war froh gewesen recht zügig einen Termin bekommen zu haben. Bis hierher schöpfte ich alles aus: die klassische Schulmedizin tat was sie konnte, Schmerzmittel ihr Weiteres und zahlreiche Masseure, Physiotherapeuten oder Osteopathen ihren Rest. Die Schmerzen kamen immer wieder zurück und das war für mich ziemlich frustrierend. 

Rückenschmerzen sind in der Republik ein bekanntes Thema. Laut Statistik des DAK-Gesundheitsreport waren 2018 Rückenschmerzen der zweithäufigste Grund bei Krankschreibungen. Erst ein junger Assistenzarzt aus einer renommierten Klinik in einer mitteldeutschen Großstadt brachte während einer Untersuchung etwas mit ins Spiel, was ich von keinem zuvor gehört hatte. Er sagte wortwörtlich: „Haben Sie sich schon einmal gefragt, was Ihre Rückenschmerzen Ihnen sagen möchten?“

Auf diese Frage war ich nicht vorbereitet gewesen. Im Gegenteil, ich verstand sie nicht und konnte ihm keine Antwort darauf geben. Doch innerlich passierte etwas mit mir, etwas geriet ins rollen, auch wenn es danach noch etwas Zeit benötigte, bis ich den Schlüssel zu der Antwort fand. Ich las Bücher über die Ursachen von Rückenschmerzen, davon gibt es ja Tausende. Ich las Bücher über die natürliche Behandlung von Rückenschmerzen ohne Schmerzmittel und doch kamen sie immer wieder. Dann fiel mir das Buch „Krankheit als Weg“, verfasst von Thorwald Dethlefsen und Rüdiger Dahlke, in die Hände. Erst hier kam es mir in den Sinn, dass Körpersymptome eine Botschaft der Seele sein könnten. Doch wenn das so ist, fragte ich mich, was will mir dann meine Seele mit den Schmerzen sagen?

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Mein Freund flachste herum und meinte, dass ich mir bestimmt einen neuen Bürostuhl kaufen oder mehr Wandern gehen sollte. Dabei hatte ich mir doch schon etliche neue Stühle gekauft und Dinge gemacht, die meinem Körper gut taten. Ich stand regelrecht wie der Ochs vor dem Berg. Das Buch „Krankheit als Weg“ war wie ein Wegweiser, den Weg hin zu der Antwort konnte ich nur alleine gehen. Doch wie geht man einen solchen Weg praktisch? Ich brauchte einen erfahrenen Führer hinein in die Welt meiner Seele.

Ich fand ihn - hier in Frankfurt am Main. Und zu meiner Verblüffung sagt mir dieser Therapeut, dem ich nun gegenüber sitze, dass ich den Weg bereits begonnen habe zu gehen. Manchmal braucht es gewisse Stationen im Leben, um innerlich zu reifen. Ohne die Erfahrung der Schulmedizin, ohne die alternativen Heilverfahren hätte ich mich nicht schlussendlich hierher begeben, um dort nach Antworten zu suchen, wo ich bisher noch nicht nachgeschaut hätte. Nämlich in mir selbst. Schlau gesagt, muss ich zugeben. Doch wie macht man das nun: in sich selbst hinein schauen? Auch darauf hatte dieser mir immer „merk-würdiger“ erscheinende Mann eine Antwort für mich parat: einfach die Augen schließen und Licht in mein Inneres bringen.

Jetzt sitze ich hier und werde auf der Suche nach mir selbst, meiner Seele und ihren Botschaften, mit ihm meine nächsten vier Wochen verbringen. Wir lernen so etwas ja nicht in der Schule, uns selbst zuzuwenden, den Kontakt mit unserem eigenen Inneren herzustellen. Dort wird nur gebüffelt und gepaukt bis die Köpfe rauchen. Jedenfalls war das so in meiner Jugend. Meinen Heißsporn musste ich zugunsten von (Denk-)Leistung aufgeben und mich dem System anpassen. Und jetzt liege ich hier mit geschlossenen Augen und sehe Bilder, die aus mir selbst herauskommen. Es ist, als würde ich eine ganz neue Welt kennenlernen, die mir bisher so etwas von unbekannt war. Ich beginne zu zweifeln, ob ich mich bis dato überhaupt selbst richtig kenne!

Und das ist auch gut so, denn hätte ich gleich am Anfang dazu gedrängt, die Antwort auf meine Rückenschmerzen schon in der ersten Sitzung finden zu wollen, dann hätte ich das Beste überhaupt verpasst. Nämlich mich selbst. Bevor ich mich in meinen inneren Bildern auf irgendwelchen Schlachten wiederfinde (die mich im Nachhinein betrachtet eher entlasteten als belasteten), sehe ich mich eigentlich vorwiegend im Universum herum schweben oder auf irgendwelchen Berggipfeln herum irren, ohne einen wirklichen Kontakt mit anderen Menschen zu haben.

Mein Therapeut hilft mir dabei die Bilder zu übersetzen. Im Nachgespräch der Sitzung gibt er mir Hinweise, wie diese gedeutet werden können. Die meiste Zeit trifft er mit seinen Aussagen ins Schwarze. Er sagt mir die Dinge, die ich in meinen Erlebnissen auch sehe, nämlich dass ich noch gar nicht richtig auf der Erde Fuß gefasst habe. Da ist innerlich ein Anteil von mir noch gar nicht wirklich angekommen auf dieser Welt. Und genau so fühle ich mich tatsächlich schon seit meiner Kindheit. Ich habe schlichtweg Angst vor Kontakten. Nach den Sitzungen gehe ich meist glücklich erschöpft nach Hause. Manchmal lege ich mich noch einmal schlafen oder lasse einfach die Seele baumeln, während ich mein Tagebuch schreibe. Hilfreich ist es auch sich die Aufnahme der Sitzung vom morgen noch einmal anzuhören. Viele Dinge kommen mir erst da richtig ins Bewusstsein.

In den Sitzungen erlebe ich mein Innerstes. Erfahrungen sind hier möglich, die sonst im „richtigen Leben da draußen“ nur begrenzt erlebbar wären. Hier habe ich eine Psychotherapie gefunden, die der Intensität meiner Gefühle und Schmerzen den nötigen Raum gibt und ich so meine individuelle Natur ausleben darf. Denn darin liegen meine Ängste, ich habe schlichtweg Angst vor dem Leben. So beschreibe ich es dem Therapeuten im Vorgespräch. Anschließend geht es über eine einfache Atemtechnik, die mit unterschiedlicher Musik begleitet wird, in Trance und von dort geht es weiter hin zu den Bildern meiner früheren Leben. In einer dieser Bilder bin ich auf einem Ball und es kommen immer wieder Männer zu mir, die mich zum Tanzen auffordern. Einer nach dem anderen und sie werden immer attraktiver. Ich lehne sie alle ab, nicht weil sie mir nicht gefallen, sondern weil ich Angst davor habe, mich auf sie einzulassen. Wer weiß, was passieren würde, ich könnte verletzt werden oder sonst etwas. Stattdessen sitze ich da und träume vor mich hin, entschwinde in meine eigene Traumwelt und warte auf den Traumprinzen auf einem weißen Ross sitzend, auf die Märchenhochzeit und die Kutsche mit vier weißen Pferden und auf die zuckersüße Torte. Mein Traum wird immer detailreicher und imposanter, solange bis dieser immer unerfüllbarer und schwerer wird – und genau an dieser Stelle fängt mein Rücken wieder an zu schmerzen.

Endlich habe ich einen Anhaltspunkt gefunden, den ich sonst so oft übersehen habe. Meine Träumereien liefen bisher in meinem Alltag so selbstverständlich ab, dass ich sie nie hinterfragt hatte. Und jetzt erlebe ich, wie meine Rückenschmerzen mich daran erinnern wieder zurück zu kommen – zurück in diese Welt. Niemand konnte mir das so nahe bringen, wie ich es nun mir selbst in diesem Moment aufzeige. Der Blinde Fleck war ein richtig großer Balken gewesen, den ich total übersehen hatte. Die Bilder zeigen es von Sitzung zu Sitzung und im Laufe der vier Wochen immer klarer.

Ich sitze in meiner Stube, befinde mich in der Rolle eines jungen dynamischen Mannes, ich strotze nur so vor Kraft und Elan. Doch ich bewege mich keinen Millimeter vom Fleck. Immer wieder kommen Nachrichten von meinen Spähern, die berichten, dass der Feind im Anmarsch ist. Und was mache ich? Gar nichts, ich resigniere, ich will den Kampf nicht haben. Ich vermeide den Konflikt. Der Therapeut sagt mir anschließend, wenn ich den Konflikt vermeide, dann muss es eben der Körper für mich übernehmen und der Krieg wird über die Rückenschmerzen ausgelebt. So leicht ist das, kommt es mir. Wie recht er hat, ich halte mich oft aus Konfrontationen heraus, immer schön brav und anständig nach außen sein. Nur nicht anecken und am Ende bin ich immer der Verlierer gewesen.

In mir kocht es nach all diesen Jahren in der Arbeit. Nicht, weil ich immer wieder den Kürzeren ziehe und nachgebe, sondern weil ich mich selbst verleugne und mich selbst unterdrücke. Ich bin so etwas von bereit endlich den Kampf des Lebens aufzunehmen und für meine Belange auch zu kämpfen. Und so finde ich mich im weiteren Verlauf der Therapie, wie schon vorher beschrieben, auf dem Schlachtfeld wieder und ich habe so einen Spaß dabei! Denn wer sonst außer mir kann sich für meine Interessen einsetzen? Wenn ich es nicht tue, tut es niemand für mich.

Doch an dieser Stelle hört der Prozess der Therapie nicht auf. Als es um meine Heilung geht, um das, was mir helfen kann, sehe ich mich als Hexe wieder, die im Wald Kräuter sammelt. Und just an diesem Tag kommt Tilly mich besuchen und schenkt mir Salzgranulate aus Magnesium für ein Bad. Ich bin verblüfft, wie die Bilder so magisch mit meinem Leben ineinander greifen. Mein Therapeut lächelt und meint nur: „Wie Innen so Außen“. Ändert sich etwas im Inneren, so ändert es sich auch zwangsläufig im Außen. Fast magisch erscheint mir das. Aber noch viel wichtiger ist es mir nun erst einmal, dass meine Seele nicht mehr den Körper benutzen muss, um meine Kämpfe im Leben auszufechten.

Ein Jahr später rufe ich meinen Therapeuten an, er kann sich sogar noch an mich erinnern. Ich sage ihm, dass es in meiner Partnerschaft erstaunlicherweise erfüllender zugeht und dass mir mein Chef eine Beförderung in Aussicht gestellt hat. Zwar habe ich mir überlegt in den Vertrieb für ein ökologisches Naturprodukt zu wechseln, bin mir aber noch nicht ganz sicher. Der Therapeut antwortet mir, gleichwohl wie ich mich entscheiden würde, ich solle es mit Liebe hoch zwei tun. Aber als er sich nach meinen Rückenschmerzen erkundigt, frage ich irritiert zurück „Welche Rückenschmerzen?“

Hintergrund zur Therapie:

Jede Therapieform hat ihre Berechtigung und ihren Platz auf dieser Welt. In der Reinkarnationstherapie wird die Welt als Ganzes betrachtet. Darin hat sowohl die Schulmedizin ihren Platz, die verschiedenen alternativen Heilverfahren, als auch das Angebot von Heilern oder Schamanen. Keine Methode ist schlechter oder besser als die andere. Für viele Leidende stellen diese eine Station im Leben dar, um sich mehr oder weniger mit sich selbst auseinanderzusetzen. Krankheit, das sagte schon Thorwald Dethlefsen, bringt den Menschen aus seiner Harmonie heraus. Daran hat sich auch fast vierzig Jahre nach dem Erscheinen seiner Bücher nichts geändert. Dass Krankheit den Menschen beschäftigt war schon immer so, ist es auch heute (zumindest erlebe ich dies in meiner täglichen Praxis) und so wird es weiterhin sein. Durch Krankheitssymptome ist der Mensch schlichtweg dazu aufgefordert, sich in Bewegung zu versetzen und sich auf den Weg zu machen. Und dieser Weg ist gleichbedeutend mit einem Heilsweg, den jeder Patient oder Klient, wenn auch meist unbewusst, durchläuft.

So sind viele Themen und Hintergründe von Symptomen seelischer Natur und von daher schwer mit der Logik erfassbar. Reinkarnationstherapie verfolgt daher den praktischen Weg, hinein in die Welt der Seele des Klienten zu gehen. Heilung versteht sich zudem in der Reinkarnationstherapie im Sinne von Ganzsein –  dazu bedarf es, das Fehlende zu integrieren. Das Fehlende ist der in den Schatten geworfene eigene innere Anteil. Im Schatten sind jene Anteile, die der Klient nicht an sich haben möchte. Im Falle der obigen Klientin ist es ihre Aggression. In ihrem Bewusstsein darf es keine Aggression geben und so wird diese ins Unbewusste, nach C.G.Jung auch als Schatten bezeichnet, verdrängt. Dieser ungewollte Anteil macht sich dann aber wie in ihrem Fall über ihr Körpersymptom bemerkbar. Er will sich damit in Erinnerung rufen und wieder am Leben teilhaben. Auch wenn immer wieder daran gearbeitet wird, diese Erinnerungsfunktionen abzuschalten oder zu unterdrücken, machen sich diese weiterhin bemerkbar. Entweder das Symptom kommt wieder oder ein neues Symptom tritt an seine Stelle (landläufig auch bekannt als Symptomverschiebung). Die Reinkarnationstherapie geht daher den umgekehrten Weg: statt das Sympton unterdrücken oder „weg“ machen zu wollen, nimmt der Klient den direkten Kontakt zum Symptom auf. Bilder von früheren Leben bieten ihm die Möglichkeit unsichtbare Anteile bewusst zu erleben und den seelischen Hintergrund für sein Leiden deutlich werden zu lassen. Ob die Bilder nun der historischen Wahrheit entsprechen ist dabei absolut zweitrangig. Viel entscheidender ist die innere Bereitschaft, die auftretenden Bilder an sich heran zu lassen und verbindlich zu werden. Denn die Bilder haben immer etwas mit dem Klienten zu tun, sonst würden sie nicht an dieser Stelle in ihm auftauchen (ihm zu-fallen).

Ist das Fehlende ausgemacht, kann der nächste Schritt – nämlich der der Schattenintegration – geschehen, wie immer dieser dann auch aussehen mag. Denn keine Therapie ähnelt der anderen. Gemeinsam ist allen aber, dass die Nachricht der Seele, welche bisher über das Körpersymptom übermittelt wurde, während der Therapie entschlüsselt wird. Damit benötigt die Seele fortan nicht mehr den Körper als Ausdrucksfläche und das Körpersymptom darf damit überflüssig werden.

Autor: Engin Iktir
Thema: Krankheit ist (weiterhin) ein Weg
Webseite: https://www.enginiktir.de

Autorenprofil Engin Iktir:

Engin Iktir ist Reinkarnationstherapeut seit 2006 und arbeitet hauptberuflich als Reinkarnationstherapeut in eigener Praxis in Frankfurt am Main. Tagtäglich begleitet er Klienten auf Ihrem Weg zur Heilung.

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